Grünkohlessen 2011 des CDU-Samtgemeindeverbandes Neuenkirchen

19. März 2011

Im Wechsel zwischen den drei Mitgliedsgemeinden, fand das diesjährige Kohlessen am Samstag den 19. Februar im Gasthof zum Löwen (Maasmann) in Merzen statt. Diesmal mit vorgeschalteter Mitgliederversammlung.

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Nachdem der Vorsitzende, Bernward Abing, die Gäste willkommen hieß, begrüßte er besonders herzlich die noch amtierende Kohlkönigin Christa Diekmann aus Voltlage, den neuen Kreisvorsitzenden Christian Calderone, die Bürgermeister Gregor Schröder aus Merzen und Winfried Firmer aus Neuenkirchen, Barbara Langemeyer, Vorsitzende der Kreis-Frauenunion, sowie befreundete Mitglieder der CDU-Bramsche. Frei nach dem Motto: erst die Arbeit, dann das Vergnügen, verkündete Abing die Agenda für den Abend, eröffnete die Mitgliederversammlung und wies die Mitglieder in den Ablauf der Wahl ein. Im anschließenden Tagesordnungspunkt „Bericht des Vorsitzenden“ ging Bernward Abing auf die positive Entwicklung der kleinen Samtgemeinde in den letzten fast fünf Jahren ein. Er hob dabei die gesunde finanzielle Lage hervor, die nicht durch viele Einnahmen sondern durch moderate Ausgaben zustande gekommen sei. Auch im Landkreis sei in den letzten Jahren viel entwickelt worden. Das wir dabei per Saldo schuldenfrei sind, so Abing weiter, trägt eindeutig unsere Handschrift. Sehr gute Voraussetzungen um in die Kommunalwahl zu gehen, führte Abing weiter aus. „Unsere Aufgabe ist es, heute für die Kreisversammlung 13 Delegierte und bis zu 13 Ersatzdelegierte zu wählen“, erklärte Abing und schloss damit den Bericht des Vorsitzenden.

Während des Wahlvorgangs erhält Christian Calderone das Wort:

„Die CDU muss auf ihre Mitglieder setzen – das ist die Kernbotschaft. Das passiert auch, dazu wurden bereits 10 Fachausschüsse gebildet, auch das Wahlprogramm wurde bereits mit den Ortsvorsitzenden diskutiert.“ Da wird die Transparenz deutlich, mit der in Zukunft Politik gemacht werden soll. Zum Thema Oberschule machte Christian Calderone deutlich, dass die Oberschule kommen solle, die Gymnasien jedoch nicht gefährdet werden dürften. Die Ärztliche Versorgung im Ländlichen Raum solle erhalten werden. Erneuerbare Energien sind eine gute Sache, setzt Calderone seine Rede fort, jedoch muss der völligen „Vermaisung“ entgegengewirkt werden. In Zukunft sollten alternative Input- sowie Reststoffe verschiedener Art an Bedeutung gewinnen. Erfreut zeigte sich Calderone über die breite Aufstellung der CDU durch FU, JU, Senioren-Union, CDA, CDU-Mittelstandsvereinigung. Dies solle durch die neuen Medien des Internets mehr Bürgern nahegebracht werden. Alles in allem, resümiert Calderone zum Schluss seiner Rede, steht die CDU sehr gut da und muss sich nicht verstecken. Die Parteimitglieder bekunden ihre Zustimmung durch anhaltenden Beifall, den Bernward Abing durch die Bekanntgabe des Wahlergebnisses schließlich beendet.

Nach dem Genuss von Grünkohl und Kassler, kam es zur traditionellen Kohlkönigsproklamation. Nach einem Jahr Regentschaft der Kohlkönigin Christa Diekmann, traf die Ehre in diesem Jahr Bernhard Soppe aus Steinfeld. „Es ging kein Weg an Dir vorbei“ ehrte Laudator Bernward Abing den neuen Würdenträger und wies auf die verlässlich geleistete Arbeit in den Räten hin. Bernhard sähe zwar schon gut aus, aber mit Königskette noch besser. Diese nahm der neue Kohlkönig gern in Empfang und bedankte sich bei den Gratulanten.

Nahtlos schloss sich der nächste wichtige Tagesordnungspunkt an, denn es gab 11 langjährige Parteimitglieder zu ehren, 10 mit 25 jähriger, ein Jubilar mit 40 jähriger Mitgliedschaft. Bernward Abing freute sich, dass sechs davon persönlich anwesend sein konnten und dankte ihnen für die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und die unzähligen Stunden Ratsarbeit, die zum Teil neben anderer Ehrenamtlicher Arbeit geleistet wurden. „Wer Mitglied in der CDU ist, darf sich mitverantwortlich fühlen wenn es läuft. Das macht Spaß! Man wird aber auch in Mithaftung genommen, wenn unsere Vorkämpfer sich auf Irrwegen eingelassen haben. Dann mitzuhelfen, dass es wieder besser wird, aber auch sich der Kritik zu stellen, wenn sie ungerechtfertigt ist, das macht unsere Mitglieder aus.“ wertschätzte Abing die Leistung der Jubilare, aber vermittelte damit auch den jungen Mitgliedern einen Ein- bzw. Ausblick auf das Geschehen in der Lokalpolitik. Nach Abklingen des Beifalls folgte die Ehrung für 25 jährige Treue, von:

Hermann-Josef Ahrens

Bernhard Grünebaum

Bernhard Langelage

Bernhard Rolfes

Bernhard Westendorf

sowie für 40 jährige von:

Hans Abing

Zu dritt versorgten Christian Calderone, Barbara Langemeyer und Bernward Abing die Jubilare mit Bronzener / Silberner Nadel, Urkunde und Gratulationen.

Der Abend fand nach geselligen Gesprächen an den Runden Tischen und der eckigen Theke des Goldenen Löwens seinen Ausklang.