Generalsekretär Ulf Thiele zu Gast in Neuenkirchen

26. Juli 2014

Generalsekretär Ulf Thiele zu Gast in Neuenkirchen

Generalsekretär der CDU besuchte Oberschule Neuenkirchen
Die Bil­dungs­po­li­tik stand im Mit­tel­punkt des Be­su­ches des Ge­ne­ral­se­kre­tärs der CDU in Nie­der­sach­sen, Ulf Thie­le, an der Ober­schu­le Neu­en­kir­chen im Rah­men sei­ner Som­mer­tour. So ist bei­spiels­wei­se auch dort die Um­set­zung des Ganz­tags­schul­an­ge­bo­tes mit gro­ßen ver­wal­tungs­tech­ni­schen Hür­den ver­bun­den.

Die Schul­lei­tung mit Ernst-Au­gust Schul­ter­ob­ben und Adal­bert Weg­mann be­grüß­te ne­ben Ulf Thie­le auch den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Chris­ti­an Cal­de­ro­ne, die Bürg­er­meis­te­rin der Samt­ge­mein­de Neu­en­kir­chen, Hil­de­gard Schwert­mann-Ni­co­lay, so­wie die Bürg­er­meis­ter der drei Mit­glieds­ge­mein­den und den Vor­sit­zen­den der CDU-Frak­ti­on im Rat der Samt­ge­mein­de.

Schul­ter­ob­ben stell­te dar, wie auf­wen­dig es durch das Aus­fül­len um­fang­rei­cher For­mu­la­re für Schu­le und Ho­no­rar­kraft sei, Mit­ar­bei­ter an der Schu­le im Rah­men des Ganz­tags­an­ge­bo­tes zu be­schäf­ti­gen. Und das für Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se von sechs Mo­na­ten, da die Schu­le im­mer nur für ein Schul­halb­jahr pla­ne. „Wir ver­wal­ten uns zu To­de“, so Schul­ter­ob­ben. Vie­le Schu­len ar­beit­eten aus die­sem Grun­de mit Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern, er­klär­te un­ter­des­sen Schwert­mann-Ni­co­lay. Thie­le wie­der­um er­läu­ter­te, dass das nach dem Wil­len der Lan­des­re­gie­rung mit dem neu­en Er­lass wohl nicht mehr mög­lich sei. Er wies au­ßer­dem da­rauf hin, dass es gut sei, die Ganz­tags­schu­le of­fen, ge­bun­den oder auch teil­ge­bun­den an­zu­bie­ten, je nach Schul­form: „Ein kom­plett ge­bun­de­nes Sys­tem ver­än­dert un­se­re ge­sell­schaft­li­chen Struk­tu­ren“, ist sich Thie­le si­cher und sieht da­mit auch eh­ren­amt­li­che Struk­tu­ren als ge­fähr­det an.

„Des­we­gen muss der Er­lass zum Ganz­tag so ge­fasst sein, dass den Schu­len ein größt­mög­li­cher Ge­stal­tungs­spiel­raum bleibt, um den un­ter­schied­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen vor Ort ge­recht zu wer­den“, be­ton­te der Land­tags­ab­geord­ne­te Chris­ti­an Cal­de­ro­ne.