Wir dürfen die Stimmung an der Basis nicht einfach ignorieren“- CDU-Kreisverband für stärkere Mitgliedereinbindung bei Bundesvorsitzendenwahl

25. Oktober 2021

PRESSEMITTEILUNG

Wenn es nach den Mitgliedern im CDU-Kreisverband Osnabrück-Land ginge, dann hätten sie bei der Bundesvorsitzendenwahl der CDU ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Zu Recht, findet auch deren Vorsitzender Christian Calderone: „Die Mitglieder müssen sich mit der Partei identifizieren können, müssen den Bundesvorsitzenden und die Programmatik mittragen, sind die Wahlkämpfer vor Ort und nehmen mehr als viele andere die Stimmung in der Bevölkerung wahr und repräsentieren sie.“ Dass da der Wunsch bestehe, diesen Weg bereits bei der Wahl des Vorsitzenden mitzugestalten, sei für ihn, Calderone, sehr nachvollziehbar.

Dieses Ansinnen habe der CDU-Kreisverband Osnabrück-Land auf seine Initiative hin auch in einem Antrag zusammengefasst, der den Parteitagen in Bund und Land zur Abstimmung vorgelegt werde. Zuvor habe sich bereits eine Ortsvorsitzendenkonferenz sowie der Kreisparteiausschuss und Kreisvorstand einmütig mit dieser Thematik befasst und die Einreichung der Anträge an die übergeordneten Gremien beschlossen.

Calderone hält es für denkbar, dass eine Mitgliederbefragung bei der Wahl des Spitzenamtes oder einer maßgeblichen Kandidatur zu großen Anteilen in die endgültige und satzungsgemäße Abstimmung auf den Delegiertenparteitagen der Bundes- und Landespartei einfließt.

Nur so könne ausgeschlossen werden, dass künftig bei einer Kandidatur für das Bundeskanzler- oder Ministerpräsidentenamt die für einen erfolgreichen Wahlkampf notwendige Geschlossenheit der Partei verweigert werden würde.

Der CDU-Kreischef zeigte sich überzeugt davon, dass die Mitglieder wüssten, wer ihnen guttue und der Beste für Bund und Land wäre. „Die Zeit dafür ist einfach reif.“, betonte Calderone abschließend und versprach, dem Ansinnen der Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Osnabrück-Land auf den kommenden Parteitagen folgen zu wollen.