„Ohne Landwirte wird niemand satt“ CDU-Landtagsfraktionsvize Oesterhelweg besucht Hof Wesseler in Bissendorf

22. September 2016

PRESSEMITTEILUNG

Bissendorf

Wer es noch nicht wußte, der bekam spätestens nach dem Besuch von Frank Oesterhelweg, für Ernährung, Verbraucherschutz und Landwirtschaft zuständiger stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Niedersachsen, einen Einblick darüber, wie wertvoll die Landwirtschaft für die Bevölkerung ist.

Aus dem gesamten Landkreis waren Landwirte aus Einladung des CDU-Kreisverbandes Osnabrück-Land zum Hof Wesseler in Bissendorf/Wulften gekommen, um dem CDU-Agrarexperten zu hören, mit ihm zu diskutieren und ihre Forderungen an die Politik zu formulieren.

Oesterhelweg, ebenfalls Landwirt, war in Begleitung seiner christdemokratischen Landtagskollegen aus dem Landkreis Osnabrück gekommen, um nicht nur die Versäumnisse rot-grüner Agrarpolitik aufzuzeigen, sondern darüberhinaus auch die Alternativen der CDU vorzustellen.

Wie Oesterhelweg betonte, könne man nicht oft genug wiederholen, dass jeder Landwirt jedes Jahr in Deutschland 145 Menschen ernähre. Insofern begrüße er auch die vom Landvolk gestartete Sympathie-Kampagne „Wir machen euch satt“ seines Berufsstandes.

Agrarpolitische Debatte auf dem Hof Wesseler in Bissendorf/Wulften: CDU-Agrarexperte Frank Oesterhelweg (3. von links) und die regionalen Landtagsabgeordneten Clemens Lammerskitten, Gerda Hövel (von links), Christian Calderone (5. von rechts) und Martin Bäumer (rechts) stellten sich den Fragen aus der Landwirtschaft.

Agrarpolitische Debatte auf dem Hof Wesseler in Bissendorf/Wulften: CDU-Agrarexperte Frank Oesterhelweg (3. von links) und die regionalen Landtagsabgeordneten Clemens Lammerskitten, Gerda Hövel (von links), Christian Calderone (5. von rechts) und Martin Bäumer (rechts) stellten sich den Fragen aus der Landwirtschaft.

Gleichwohl müsse heutzutage mehr denn je ein Ausgleich zwischen den Interessen der Landwirtschaft und denen der Verbraucher gefunden werden. Dieses betreffe das Bauen von landwirtschaftlichen Nutzgebäuden im Außenbereich genauso, wie die stattfindende Debatte zum Tierschutz.

„Dann darf aber auch der Verbraucher nicht aus der Verantwortung entlassen werden, für landwirtschaftliche Erzeugnisse mehr bezahlen zu müssen“, so der CDU-Agrarpolitiker.

CDU-Kreisvorsitzender Christian Calderone, selbst Mitglied des Agrarausschusses des Landtages, unterstrich die Bedeutung eines Ausgleichs zwischen Erzeugern und Verbrauchern: Die Politik müsse diesen Prozess moderieren und in der Öffentlichkeit auch auf die bestehenden hohen Standards in den landwirtschaftlichen Produktionsprozessen der Region verweisen. „Auch gilt es, den Landwirten aktuell und den nachfolgenden Generationen ein Einkommen zu ermöglichen, welches das „Höfesterben“ verlangsame und die moderne Landwirtschaft in Niedersachsen nicht von dem Streben nach immer größeren Agrarindustriebetrieben in anderen Ländern der Erde abkoppele.

Nachrichten CDU Niedersachsen

Termine CDU Niedersachsen