CDU-Landtagsabgeordnete unterstützen Medizin-Campus – MdL informieren sich vor Ort am Dermatologischen Institut

10. Februar 2016

Osnabrück. Die CDU-Landtagsabgeordneten Christian Calderone, Clemens Lammerskitten und Burkhard Jasper unterstützen den Aufbau eines Medizin-Campus zwischen Universität und Hochschule in Osnabrück. Bei einem Besuch im Dermatologischen Institut informierten sie sich vor Ort über das Projekt.„iDerm- Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation an der Universität Osnabrück“ so lautet der korrekte Name der Einrichtung. Als Schwerpunktzentrum für die Prävention berufsbedingter Hautkrankheiten ist das iDerm die international größte Institution dieser Art – das Osnabrücker Modell zur Heilung und Prävention wird mittlerweile in 31 Ländern nachgefragt.Das Institut ist auch Zentrum der Behandlung beruflicher Hauterkrankungen – sie machen mit 45 Prozent den größten Anteil der jährlichen Verdachtsanzeigen beruflicher Erkrankungen aus. Der Volkswirtschaft entstehen dabei durch Arbeitsausfall Kosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro im Jahr, betroffen sind insbesondere die Branchen Bau, Friseur, Reinigung, Nahrungsmittel, Landwirtschaft, Metall, Autoindustrie und Pflege.Prof. Swen Malte John, Prof. Dr. med. Christoph Skudlik und Prof. Dr. med. H. Allmers entwickelten ein stationär-ambulant verzahntes dermatologisches Heilverfahren, vernetzt auf Ebene der EU und der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Besuch im Dermatologischen Institut in Osnabrück: Prof. John, MdL Jasper, MdL Lammerskitten, Prof. Allmers und MdL Calderone.

Besuch im Dermatologischen Institut in Osnabrück: Prof. John, MdL Jasper, MdL Lammerskitten, Prof. Allmers und MdL Calderone.

Im Mai 2015 unterzeichneten nun Vertreter von Universität und Hochschule Osnabrück gemeinsam mit regionalen Partnern eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel des Aufbaus eines Gesundheitscampus. Es gehe darum, einen Ort zu schaffen, an dem Wissenschaft, Unternehmen der Gesundheitsversorgung, Kirchen und Politik zusammenkommen, um innovative Versorgungskonzepte für die Region zu entwickeln und zu erproben. Förderungen vom Land für die Etablierung des Gesundheitscampus gibt es schon. Calderone, Lammerskitten und Jasper versprachen, das Projekt auch weiterhin positiv zu begleiten: „Eine tolle Idee für eine tolle Einrichtung.“ Zwischenzeitlich richteten die Abgeordneten eine Anfrage an die Landesregierung mit dem Ziel, dem Institut, für welches im Laufe des Jahres neue Räumlichkeiten am Klinikum fertiggestellt werden, bis zu dieser Fertigstellung den Verbleib in den aktuellen Räumlichkeiten im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus (heute „Flüchtlingshaus“) zu ermöglichen.

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