Unterstützung für dem klimaneutralen FMO: Die CDU-Landtagsabgeordneten aus Stadt und Landkreis Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim sehen die Zu-kunft des FMO in der Klimaneutralität.

Bezirksgruppe Osnabrück-Emsland der CDU-Landtagsfraktion im FMO

16. August 2021

PRESSEMITTEILUNG

Münster

Die Bezirksgruppe Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim der CDU-Landtagsfraktion hat den Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) besucht. Einstimmig sprachen sich alle Beteiligten dabei für den Erhalt des Flughafens als wichtige Infrastrukturmaßnahme aus.

„Die Diskussion mit dem Ziel des Schließung halten wir grundsätzlich für nicht sachgerecht“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone als Sprecher der Bezirksgruppe. Dies sei ein falsches Signal in Richtung der 3.000 Mitarbeitenden am FMO, der Steuerkraft von 30 Millionen Euro und einer generierten Wertschöpfung von 180 Millionen Euro.

Wesentliche Inhalte des Gesprächs mit den Verantwortlichen des FMO waren, dass es durchaus Rückmeldungen aus der Wirtschaft gebe, dass dieser Flughafen ein Standortfaktor für die Ansiedlung von Wirtschaftsbetrieben in der hiesigen Region sei, damit ein Grund für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Außerdem binde der Flughafen Mensch und Region schnell an die nationalen Airport-Drehkreuze in Frankfurt und München an. „Dies ist auch deswegen wichtig, weil die Anbindung der Region über die Deutsche Bahn schlecht ist und auch nach den bisherigen Erkenntnissen des „Deutschlandtaktes 2030“ schlecht bleiben wird“, fasst die Bezirksgruppe zusammen.

Anstatt nun über Schließung des FMO zu sprechen, sei vielmehr eine Auseinandersetzung mit einem klimaneutralen Airport gefordert. „Dieses wollen wir auch als CDU unterstützen“, so Calderone. In einem ersten Schritt solle der FMO 2030 die Klimaneutralität betreibswirtschaftlich als erster Flughafen in Deutschland erreichen. Damit sei der FMO ökologischer Vorreiter.

Im einem zweiten Schritt solle dann das Zero-Emission-Flying am Flughafen Münster-Osnabrück schrittweise eingeführt werden: Ab 2025 ist Start und Landung batteriebetriebener Flugzeuge geplant, ab 2030 dann von wasserstoffbetriebenen. In großen Mengen sollen dann ab 2035 klimaneutral Flüge ab FMO angeboten werden. „Damit wäre der Airport nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern inklusive Flugverkehr klimaneutral“, fasst Calderone zusammen. Nach dem Willen der Bezirksgruppe müsse diese Klimaneutralität das Zeil sein – und nicht die Diskussionen um Verbote.