CDU-Bundesparteitag behandelte Anträge der Kreis-CDU

Von Erdverkabelung und Verkehrslärm

 Wallenhorst/PM – Gleich mit zwei behandelten Anträgen im Gepäck kehrten jetzt die neun Delegierten der Kreis-CDU für den Bundesparteitag aus Leipzig zurück.

Unter Einbindung vieler Parteimitglieder und Interessengruppen vor Ort wurde den 1.001 Delegierten der Partei aus dem gesamten Bundesgebiet zunächst ein Antrag zur Behandlung vorgelegt, der eine weitestgehende Erdverkabelung der neu zu bauenden 380 KV-Höchstspannungsleitung durch den Landkreis Osnabrück vorsieht. Zuvor hatte die CDU in vielen Bürgergesprächen die Anliegen der Bevölkerung aufgegriffen und einen entsprechenden Antrag zur Beschlussvorlage formuliert. Dem Votum der Antragskommission folgend, stimmten die Delegierten mit großer Mehrheit für eine direkte Weiterleitung des Antrages an die CDU-Bundestagsfraktion. Dort wird dann über die Ausführung des Antrages entschieden.

Ein zweiter Antrag befasste sich mit der Festsetzung eines Verkehrslärmgrenzwertes bei Neufahrzeugen für Autos und Motorräder auf 80 Dezibel. Vermieden werden sollen so unnötige Geräuschemissionen. Verbunden wird dieses mit der Möglichkeit, straßenverkehrsrechtliche Anordnungen an Straßen mit überdurchschnittlicher Lärmbelästigung einfacher als bisher in Kraft setzen zu können. Wie die Initiatoren des Antrages um Martin Bäumer und Christian Calderone mitteilen, könnten so leichter als bisher auch an Straßen mit großer Lärmbelästigung, z.B. in Wohngebieten, ganz oder tageszeitabhängig Geschwindigkeitsbeschränkungen umgesetzt oder bauliche Maßnahmen getroffen werden. Auch dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Wie CDU-Kreischef Christian Calderone betonte, sei man sehr zuversichtlich, dass beide Anträge mit in künftige Arbeitsprogramme von CDU und Fraktionen aufgenommen werden. Ziel dieser Anträge sei es, politische Entscheidungsträger für bestimmte Aufgabenstellungen in Sachfragen zu sensibilisieren und den Mitgliedern aber auch den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort die Möglichkeit einzuräumen, auf Entscheidungen mittelbar Einfluss zu nehmen.

 

 „Wenn das die Brötchen wüssten…“ CDU-Kreisvorstand zu Gast in Bissendorfer Traditionsbäckerei Brinkhege

Bissendorf/Eb – Zu einer Kreisvorstandssitzung der besonderen Art traf sich jetzt die Landkreis-CDU in den Räumlichkeiten der Bäckerei Brinkhege in Bissendorf.Nach den einführenden Worten von Inhaberin Heike Brinkhege zeigte sich der Vorstand begeistert von der Vielfältigkeit des Unternehmens und den dort frisch hergestellten Backwaren.Ein Rundgang durch die Produktionshallen bestätigten den ersten Eindruck der Kreispolitiker: Nur ausgewählte und natürliche Zutaten prägen die Backwaren des Unternehmens, das in seinen rund 40 Fachgeschäften und Filialen sowie am Stammsitz  500 Mitarbeitern eine Beschäftigung anbietet und sich seit mehreren Jahren als eines der wenigen regionalen Unternehmen auch als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ preisausgezeichnet benennen darf.Als ein besonderes Brot erweist sich hier der Traditionsklassiker „Mühlenbrot“. Das passende Mehl wird hierfür nach alter Tradition in Knollmeyer’s Mühle im Osnabrücker Nettetal gemahlen.

CDU-Kreischef Christian Calderone äußerte sich sehr angetan über die Leistungsstärke des mittelständischen Familienbetriebes. Die Auszeichnung als „Familienfreundlicher Betrieb“ sowie das besondere Engagement des Unternehmens im sozialen und im Nachhaltigkeitsbereich seien für ihn der Beweis dafür, dass sich gesellschaftliches Engagement und eine zukunftsgerichtete Firmenphilosophie nicht ausschließen, sondern sich hervorragend ergänzen lassen. Calderone warb für ein neues Miteinander von Unternehmen und den hier lebenden Menschen. Nur durch eine wechselseitige Akzeptanz von unternehmerischen Interessen und den Wünschen der hier lebenden Bürger, werde es in Zukunft gelingen, ein hohes Maß an Wohn- und Lebensqualität zu erzielen. Für die Anliegen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern werde man bei der Landkreis-CDU immer ein offenes Ohr finden.

Im zweiten Teil der Sitzung besprach man die weitere Arbeit der im Sommer eingerichteten Projektarbeitskreise und bereitete Anträge für den Bezirks- und Bundesparteitag vor.