Vorsitzende in der Vertreterversammlung der VR Bank Kreis Steinfurt aktiv

Am Dienstag, den 08.02.2018 fand in der Hauptgeschäftsstelle Lengerich eine Vertreterversammlung statt. Dort wurde berichtet, dass es in Hasbergen ab Juli 2017 keinen „bedienten Kundenservice“ und keine persönliche Kundenberatung mehr geben werde. Susanne Breiwe bemängelte in der Versammlung die Entscheidung der Schließung, denn die Bevölkerung werde zunehmend älter und viele Ältere wären auf eine Filiale im Ort angewiesen. Man antwortete ihr, dass sich das Kundenverhalten verändert habe: Zum Einen würde immer mehr auf Online-Banking gesetzt, zum Anderen gäbe es immer weniger Beratungsgespräche.
S. Breiwe fragte auch nach, ob die Volksbank nicht zugesichert habe, in das Neue Rathaus als Investor einzuziehen. Ihr wurde geantwortet, dass es nie derartige Gespräche oder Zusicherungen gegeben habe. Das nahm sie sehr irritiert zur Kenntnis, denn sie hatte geglaubt, dass die politische Entscheidung, die Volksbank und das Grundstück zu kaufen, mit der Absicht geschehen sei, auch mit einem Beratungsbereich in das neue Verwaltungsgebäude einzuziehen.
Es fragt sich daher, ob das Rathaus im EG nicht kleiner geplant sein müsste, denn z. Zt. ist im EG noch eine Filiale mit Beratungsbereich und Mitarbeiterräumen verzeichnet.

Reaktionen zum CDU-Vorschlag des „Waldkindergartens“

Auf unserem Vorstoß und Artikel in der NOZ bzgl. eines Waldkindergartens wurde angeblich mit „Hohn und Spott“ reagiert.
Langsam scheint dieses tolle Konzept aber viele Leute erreicht zu haben, denn von Hasberger Eltern gab es viele sehr positive Reaktionen.
Beispielhaft mal die Kommentare bei Facebook unter dem NOZ-Artikel:

Auch von der HHO und der Stadt Osnabrück gab es positives Feedback. In Sutthausen besteht ein solcher Waldkindergarten schließlich und ist ein voller Erfolg!
Wir werden nun in Vorstand und Fraktion mit Experten aus der Kindergartenpflege, der Stadt Osnabrück und der HHO zusammensitzen und beraten.
Geeignete Grundstücke haben wir bereits im Auge!

Über einzelne Ergebnisse werden wir berichten, denn unberechtigte Kritik spornt uns an!

 

Über einen Waldkindergarten in Hasbergen nachdenken!

In der Nähe von Hasbergen gibt es bereits eine solche Einrichtung, nämlich im „Hörner Bruch“ bei Sutthausen. Dieser Kindergarten dort wird von der „HHO“ betrieben und bietet 15 Kindern ein naturbelassenes Spiel- und Erlebnisgelände in einem 5 ha großen Mischwald.  Vielleicht würde es sich lohnen, wenn Politik und Verwaltung mit der dortigen Einrichtung Kontakt aufnähmen, um Fragen und Antworten zum Waldkindergarten stellen zu können.

Auch würde ein solches Gespräch viele Vorurteile beseitigen, die gegen das pädagogische Konzept  des Waldkindergartens herrschen. Wie aber das tatsächliche Konzept eines solchen Kindergartens ist, sollte man durch Besichtigung und Austausch mit dem in Sutthausen ansässigen Waldkindergarten erfragen.

Ggf. sollte man anschließend zu einem Abend über „Waldpädagogik“ einladen und bei Eltern eruieren, ob diese Art der Bildungseinrichtung für ihre Kinder überhaupt gewünscht wäre? Auch wenn Waldkindergärten seit 15 Jahren die Bildungslandschaft ergänzen, müsste man schon wissen, ob der mehrstündige Aufenthalt von Kindern im Freien von den Hasberger Eltern überhaupt erwünscht ist. Ermutigend ist, dass es mittlerweile 700 solche Kindergärten gibt, so dass wir annehmen, dass das schon lange keine „alternative“ Art der Kinderbetreuung mehr ist, sondern eher eine „innovative“?

Die Politik und Eltern sollten außerdem über die Trägerschaftsformen diskutieren: in Frage kommen z. B. öffentliche Trägerschaft, Elterninitiativen, die HHO u.v.m. Ob dies auch rechtliche Modelle für Hasbergen sind, sollte genau geprüft werden.

Ideal ist natürlich auch, dass in Hasbergen mit dem Hüggel ein großes Waldgelände zur Verfügung stünde. Da es sich bei diesem Waldgebiet in Hasbergen aber um private Flächen handelt, müsste über die Haftungsfrage gesprochen werden. Die Waldbauern könnten sich natürlich- zu Recht- wegen Unfallgefahren u.ä. gegen einen solchen Kindergarten, der zudem noch einen Bauwagen auf ihrem Gelände aufstellt, sträuben. Dies könnte man im Einzelgespräch mit den verschiedenen Besitzern des Waldes eruieren.

Abschließend könnten wir als CDU – vielleicht etwas unkonventionelle- aber ernst gemeinte Unterstützung zusagen: wir verfügen von den Weihnachtsmärkten der letzten Jahren über einen transportablen Holzwagen. Diesen könnten wir gern zur Verfügung stellen zum Aufenthalt für die Kinder bei schlechtem Wetter. Wir würden uns natürlich erst der Prüfung unterstellen, ob unsere Holzhütte die strengen Regeln der Kinderbetreuung erfüllt. Falls Umbaumaßnahmen an der Hütte erforderlich sind, würden wir diese natürlich auch vornehmen !

Vor Jahren wurde von Hasberger Kindern und Jugendlichen ein Bauwagen umgebaut. Vielleicht würde sich dieser auch eignen zum Aufenthalt der Kinder? Dies war jetzt eine lange Gedankensammlung zum Thema „Waldkindergarten in Hasbergen“- wir hoffen, dass wir eine politische Diskussion darüber anregen konnten.