Förderung des Radverkehrs in Hasbergen

Nachdem sich in den letzten Wochen in der Vorstandsarbeit intensiv Gedanken zur Verbesserung der Situation der Radfahrer gemacht wurde, fordern wir die Gemeinde Hasbergen auf, spätestens für 2021 Geld für die – sehr kostengünstige – Kampagne „Stadtradeln“ in den Haushalt zu stellen und in den nächsten Jahren massive Anstrengungen zu unternehmen, um die Anforderungen an eine perspektivische Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune zu erfüllen.
Insbesondere aufgrund der Stadtnähe ist das Fahrrad/E-Bike ein interessantes Verkehrsmittel und es gilt die Fahrradfreundlichkeit zu prüfen. In Kooperation mit der Stadt sind die Radwege Richtung Osnabrück zügig zu verbessern.
In Hasbergen selbst sind zudem die Verbindungsmöglichkeiten zwischen den Ortsteilen deutlich auszubauen. Die Neue Mitte als Zentrum unserer Hüggelgemeinde muss zukünftig mit dem Fahrrad gut zu erreichen sein. Wir fordern die Gemeinde deshalb auch auf, insbesondere die Anliegen der Fahrradfahrer in den Mobilitätsdialog mit dem Landkreis einzubringen und unter Ausnutzung möglicher Synergieeffekte ein Radverkehrskonzept zu erarbeiten.
Die Entwicklung zur vermehrten Nutzung des Fahrrads ist aus vielerlei Perspektiven sinnvoll und sollte von der Gemeinde unterstützt werden. Viele alltägliche Strecken sind gut mit dem Fahrrad zu erledigen, es gibt aber erhebliches Verbesserungspotenzial. Unser Vorsitzender Nico Waldmann hat in diesem Jahr selbst das Auto verkauft und ist wenn möglich mit dem Fahrrad unterwegs. Ergänzend bietet sich in Hasbergen mittlerweile eine Car-Sharing-Alternative. Mit unserer Arbeitsgruppe „Mobilität und Klima“ unterstützen wir die Entwicklungen in Hasbergen gerne!
 
 

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