Statement zum Abriss der Flüchtlingsunterkunft

Seit der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 wurde plötzlich über die ehemalige Obdachlosenkunft am Eisenbahnweg diskutiert. Sie wurde immer wieder als “Schandfleck” bezeichnet.
Auch wir hatten anfänglich noch gedacht, dass ein Abriss nötig sein könnte. Aber damals nahmen wir an, dass die Kommunalpolitik eine dezentrale Lösung – also Wohnungen – fordern würde.
Da dies nicht der Fall ist, sondern eine neue, ähnliche Holz-Gemeinschaftsunterkunft errichtet werden soll, hatten wir uns für den Erhalt der bisherigen Unterkunft eingesetzt:
Wir äußerten uns mit einem Antrag im Bauausschuss zum Außengelände um die Unterkunft. Dem Antrag wurde von den anderen Parteien nicht zugestimmt.
Was wird jetzt kommen? Eine neue Holzbaracke, in der 18 Flüchtlinge in 9 Räume untergebracht werden! Dies ist angesichts der aktuellen Migrationspolitik, in der es um Integration geht, keine Lösung und wir bedauern sehr, dass gestern mit dem Abriss Fakten geschaffen wurden.
Daher hatten wir als CDU-Fraktion den Abriss auch einstimmig abgelehnt!

Hier geht es zum NOZ-Artikel.

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