Über einen Waldkindergarten in Hasbergen nachdenken!

In der Nähe von Hasbergen gibt es bereits eine solche Einrichtung, nämlich im „Hörner Bruch“ bei Sutthausen. Dieser Kindergarten dort wird von der „HHO“ betrieben und bietet 15 Kindern ein naturbelassenes Spiel- und Erlebnisgelände in einem 5 ha großen Mischwald.  Vielleicht würde es sich lohnen, wenn Politik und Verwaltung mit der dortigen Einrichtung Kontakt aufnähmen, um Fragen und Antworten zum Waldkindergarten stellen zu können.

Auch würde ein solches Gespräch viele Vorurteile beseitigen, die gegen das pädagogische Konzept  des Waldkindergartens herrschen. Wie aber das tatsächliche Konzept eines solchen Kindergartens ist, sollte man durch Besichtigung und Austausch mit dem in Sutthausen ansässigen Waldkindergarten erfragen.

Ggf. sollte man anschließend zu einem Abend über „Waldpädagogik“ einladen und bei Eltern eruieren, ob diese Art der Bildungseinrichtung für ihre Kinder überhaupt gewünscht wäre? Auch wenn Waldkindergärten seit 15 Jahren die Bildungslandschaft ergänzen, müsste man schon wissen, ob der mehrstündige Aufenthalt von Kindern im Freien von den Hasberger Eltern überhaupt erwünscht ist. Ermutigend ist, dass es mittlerweile 700 solche Kindergärten gibt, so dass wir annehmen, dass das schon lange keine „alternative“ Art der Kinderbetreuung mehr ist, sondern eher eine „innovative“?

Die Politik und Eltern sollten außerdem über die Trägerschaftsformen diskutieren: in Frage kommen z. B. öffentliche Trägerschaft, Elterninitiativen, die HHO u.v.m. Ob dies auch rechtliche Modelle für Hasbergen sind, sollte genau geprüft werden.

Ideal ist natürlich auch, dass in Hasbergen mit dem Hüggel ein großes Waldgelände zur Verfügung stünde. Da es sich bei diesem Waldgebiet in Hasbergen aber um private Flächen handelt, müsste über die Haftungsfrage gesprochen werden. Die Waldbauern könnten sich natürlich- zu Recht- wegen Unfallgefahren u.ä. gegen einen solchen Kindergarten, der zudem noch einen Bauwagen auf ihrem Gelände aufstellt, sträuben. Dies könnte man im Einzelgespräch mit den verschiedenen Besitzern des Waldes eruieren.

Abschließend könnten wir als CDU – vielleicht etwas unkonventionelle- aber ernst gemeinte Unterstützung zusagen: wir verfügen von den Weihnachtsmärkten der letzten Jahren über einen transportablen Holzwagen. Diesen könnten wir gern zur Verfügung stellen zum Aufenthalt für die Kinder bei schlechtem Wetter. Wir würden uns natürlich erst der Prüfung unterstellen, ob unsere Holzhütte die strengen Regeln der Kinderbetreuung erfüllt. Falls Umbaumaßnahmen an der Hütte erforderlich sind, würden wir diese natürlich auch vornehmen !

Vor Jahren wurde von Hasberger Kindern und Jugendlichen ein Bauwagen umgebaut. Vielleicht würde sich dieser auch eignen zum Aufenthalt der Kinder? Dies war jetzt eine lange Gedankensammlung zum Thema „Waldkindergarten in Hasbergen“- wir hoffen, dass wir eine politische Diskussion darüber anregen konnten.

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