Besuch der CDU-Fraktion bei Maries Hütte – Leuchtturm für soziales Engagement

NOZ, 15.02.2011

Georgsmarienhütte. Im Rahmen ihrer jüngsten Fraktionssitzung besuchten CDU-Ratsmitglieder das Familienzentrum „Maries Hütte“. Aus dem Leitungsteam begrüßte sie Svetlana Schulz, die den CDU-Vertretern die vielen Facetten der Einrichtung vorstellte.

Das Maries-Hütte-Leitungsteam mit CDU-Fraktion und Bürgermeisterkandidat Ansgar Pohlmann (Vierter v.li.). Foto: Seiler

Dabei nahmen die Fraktionsmitglieder das Café, das als Anlaufstelle und Treffpunkt dient, ebenso in Augenschein wie die Kleiderkammer mit ihrem Second-hand-Angebot. Maries Hütte ist Anlaufstelle und Heimat für eine Vielzahl von Selbsthilfegruppen und ein Musterbeispiel für Integrationsaktivitäten und ehrenamtliches Engagement. Beispielhaft genannt seien die Gruppe „Behindert. Ja und?“, die sich um Integration von Kindern mit Behinderung und deren Familien bemüht, oder die Gruppe „Alte Heimat – Neue Heimat“, die kulturellen Austausch zum Ziel hat. Samstags gibt es einen offenen Treff für Kinder, die bei Spiel, Tanz und Musizieren Fremdsprachen lernen können.

Die Stadt GMHütte hat im vergangenen Jahr für einen kinderwagen- und rollstuhlgerechten Zugang sowie ein ausreichendes Parkplatzangebot gesorgt. Der CDU-Bürgermeisterkandidat Ansgar Pohlmann lobte die Arbeit, die in Maries Hütte geleistet wird: „Dies ist ein kleiner Leuchtturm sozialen ehrenamtlichen Engagements, der unsere Stadt lebenswert macht und ein gelebtes Beispiel für die Integration unterschiedlichster Gruppen ist.“

Die CDU-Fraktionsmitglieder waren von der ehrenamtlichen Tätigkeit und der Breite der Angebote der Einrichtung so beeindruckt, dass sie am Ende des Informationsbesuchs spontan 200 Euro für die Arbeit in Maries Hütte spendeten.

Schock – ein Besuch des CDU-Bürgermeisterkandidaten bei den Maltesern in Georgsmarienhütte

„Schock – heute Abend steht die Erstbehandlung auf dem Lehrplan. Was versteht ihr darunter?“ So begann der Weiterbildungsabend bei den Maltesern am vergangenen Montag. Regelmäßig treffen sich die jungen Leute im alten Oeseder Bahnhof, um sich für den Sanitäts- und Katastrophendienst als ehrenamtliche Helfer weiter zu qualifizieren. CDU-Bürgermeisterkandidat Ansgar Pohlmann nach seiner Teilnahme an der „Fortbildung“: „Mit ihren Qualifikaionen geben uns die Malteser Sicherheit, wenn sie bei Sportveranstaltungen unserer Vereine, bei der Telgter Wallfahrt oder bei der Katasthrophenhilfe im Landkreis Osnabrück mit der SEG 7 (Schnelle Einsatzgruppe 7) im Einsatz sind“.

Nach der „Fortbildung“ hatte der CDU-Bürgermeisterkandidat Ansgar Pohlmann Gelegenheit, sich die Räumlichkeiten und das technische Equipment von Norbert Wemhoff, Stadtbeauftragter der Malteser, erläutern zu lassen und mit den jungen Maltesern über deren Motivation für den zeitintensiven, ehrenamtlichen Einsatz ins Gespräch zu kommen.

Nicht auf dem Lehrplan der Malteser stand der „Schock“ im vergangenen August, als Regentief Cahtleen mit dem Hochwasser der Düte auch die Wagenhalle in die Fluten tauchte und die darin stehenden Fahrzeuge zum Teil schwer beschädigte. Ein Teil konnte schon über Versicherungs-leistungen ersetzt werden.

„Wir sind aber immer noch nicht uneingeschränkt einsatzfähig; das sei auch dem Landkreis bekannt“, machte Norbert Wemhoff deutlich. Ansgar Pohlmann nahm die Bitte mit, sich für eine Unterstützung bei der Finanzierung eines neuen Fahrzeuges für den sogenannten „First Responder“, also eines Ersteinsatzwagens für den akuten Notfall, einzusetzen.

„Zeit als Werkzeug nutzen“ – Neujahrsempfang des GMHütter CDU-Stadtverbandes

NOZ vom 24.01.2011

Georgsmarienhütte. „Gehen Sie am 20. März zur Wahl und tragen Sie dazu bei, dass die Beteiligung wie beim letzten Mal bei mehr als 50 Prozent liegt. Es dürfen nicht weniger werden“, forderte der CDU-Bürgermeisterkandidat Ansgar Pohlmann am Ende des Neujahrsempfangs die mehr als 130 Anwesenden auf. Ansonsten standen in den Reden weniger die beiden in diesem Jahr anstehenden Wahltermine im Vordergrund, sondern die Herausforderungen, vor denen GMHütte steht.

V.l.   Stadtverbandsvorsitzender Benedikt Holz, CDU-Bürgermeisterkandidat Ansgar Pohlmann, Festredner Staatssekretär Heiner Pott und MdL Martin Bäumer.

Festredner Heiner Pott, früherer Lingener Bürgermeister und seit April 2010 Staatssekretär im niedersächsischen Sozial- und Familienministerium, machte die Veränderungen deutlich, die auf unsere Gesellschaft durch eine älter werdende Bevölkerung zukommen. Die Folgen seien nicht nur durch „hauptamtliche Lösungen“ zu bewältigen. In vielen Kreisen gebe es bereits Seniorenservice-Stützpunkte, die über professionelle und ehrenamtliche Hilfsangebote informierten. Pott hofft, dass ein solches Beratungsangebot auch im Landkreis Osnabrück eingerichtet wird.

CDU-Bürgermeisterkandidat Ansgar Pohlmann thematisierte in seiner rund 20-minütigen Rede die besonderen Herausforderungen, vor denen GMHütte in den kommenden Jahren steht. Ein Ereignis, das wachgerüttelt habe, sei das Hochwasser Ende August gewesen. Er lobte die Hilfsbereitschaft: „Wir haben tolle Menschen in unserer Stadt, die nicht lange fragen, sondern anpacken, wenn’s drauf ankommt.“ Es seien jetzt schnelle Konsequenzen gefragt, um solche Hochwasserausmaße künftig zu vermeiden.

Besonders stellte er zwei Aspekte heraus, die Herausforderung und Chance seien: das Thema „Zukunft für Ausbildungs- und Arbeitsplätze“ und das ehrenamtliche Engagement der GMHütter. „Für mich ist die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts eine der wesentlichen Aufgaben für die Zukunft unserer Stadt und die hier lebenden Menschen.“ Zur Standortsicherung gehören für Pohlmann zukunftsweisende Infrastrukturen. GMHütte habe die Chance, die gute Position der Stadt im Standortwettbewerb zu festigen.

Dass die Stadt gut aufgestellt sei, zeigten auch die Zahlen hinsichtlich des bürgerschaftlichen Engagements. In GMHütte seien 45 Prozent der Bevölkerung ehrenamtlich aktiv – ein Wert, der noch vier Prozent über dem Landesschnitt liege. Pohlmann stellte ein Zitat von John F. Kennedy an das Ende seiner Rede: „Wir müssen die Zeit als Werkzeug nutzen, nicht als Couch.“