CDU Holzhausen sagt dem DRK Ortsverband Holzhausen: „Danke!“

Scheckübergabe 28.08.16

Auf dem Foto: Sigrid Herkenhoff , Christoph Ruthemeyer, Reinhard Gößmann (DRK), Sandra Knauer, Sarah Ruthemeyer und Jens Kasselmann (DRK)

Mit einem Scheck über 200,00 Euro bedankt sich die CDU Holzhausen beim DRK  Ortsverband Holzhausen, für Ihre Unterstützung bei der Bustour durch Georgsmarienhütte mit über 90 Gästen der CDU, und für die engagierte Arbeit  für die Menschen in Georgsmarienhütte.

Wie das im Ortsteil Holzhausen so üblich ist, unterstützen sich die Vereine und Verbände bei ihren Aktionen in Holzhausen, so übernahm das DRK gerne das anschließende Catering (Pommes und Grillwürstchen) für die vielen „Mitfahrer“ nach der Bustour  und man hatte so noch genügend Zeit, sich im DRK Heim auszutauschen.

Gerade das Gespräch zwischen Bürgern und Politik war ein ganz wichtiger Punkt dieser Veranstaltung.

Stahl aus Georgsmarienhütte – durch gute Qualität und effizientes Energiemanagement überzeugen.

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Am Freitag den 26. August 2016 begrüßte Marcus Wolf die CDU Fraktion und Burkhard Balz, Mitglied des Europaparlamentes, bei strahlendem Sonnenschein am Eingang der Georgsmarienhütte. Im Besprechungszimmer begrüßte Prof. Dr. Felix Osterheider alle Anwesenden und erläuterte aufschlussreich die Situation des Stahlwerkes.

Da die Stahlindustrie in vielen Ländern, vor allem in Asien, stark subventioniert wird, bleibt der Georgsmarienhütte nur, durch Qualität zu überzeugen. Die Georgsmarienhütte erstellt Stahl aus Schrott und verschiedenen Legierungselementen. Dabei ist ein besonderes Merkmal der Hütte die Kreislaufwirtschaft. Die Energie und alle Abfallprodukte werden recycelt und wieder in den Produktionsprozess eingebunden. Die Massenspektrometrie und die Schallmessungen zur Kontrolle der Schlackebildung während des Schmelzprozesses ermöglichen den umweltbewussten Umgang mit den benötigten Rohstoffen. Die Georgsmarienhütte ist das einzige umweltzertifizierte Stahlwerk in Deutschland.

Die Zusammenarbeit wird großgeschrieben. Durch eine enge Zusammenarbeit des Stahlwerkes mit den politischen Parteien und der Verwaltung der Stadt gelingt die Einbettung der Schwerindustrie in den Stadtkern von Georgsmarienhütte. Als gutes Beispiel ist die zusätzliche Frühfahrt auf der Buslinie 463 ab Osnabrück. Dieses Angebot um 5:02 Uhr wurde auf gemeinsame Initiative der Georgsmarienhütte GmbH und der Stadt Georgsmarienhütte für Auszubildende und Berufstätige eingerichtet.Für das gute Betriebsklima spricht die Übernahme aller Auszubildenden. Eine Führung durch den Betrieb hat gezeigt, dass die Georgsmarienhütte auch mit Widrigkeiten umzugehen weiß. Ein nicht vorherzusehender großflächiger Stromausfall sorgte dafür, dass die Maschinen stillstanden. Doch bei der kurz darauffolgenden Besichtigung lief der Lichtbogenofen schon wieder und schmolz Schrott zu Stahl.

Der Vorsitzende der CDU Georgsmarienhütte, Florian Kahler bedankte sich für die aufschlussreiche Führung. Martin Dälken sicherte als Fraktionsvorsitzender auch für die Zukunft einen intensiven Gedankenaustausch zu. Auch Burkhard Balz versicherte, dass ihm die Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland ein Anliegen ist.

CDU: Keine Umbenennung der Hindenburgstraße gegen den Willen der Anlieger

IMG_1705„Gegen den Willen der Anlieger und hier insbesondere der Gewerbetreibenden darf es auch nach der Kommunalwahl keinen neuen Namen für die Hindenburgstraße geben“, so der Vertreter der CDU Thorsten Schoppmeyer, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Verkehr ist in einer Pressemitteilung. „Eine stillschweigende Umbenennung machen wir nicht mit!“. Die CDU in Alt-Georgsmarienhütte bekräftigt damit ihren Standpunkt, einer Umbenennung der überörtlich bekannten Einkaufsstraße nur zuzustimmen, sofern auch die Anlieger die Namensänderung befürworten.

Hintergrund sind die seit längerer Zeit vorhandenen Bestrebungen einer von vorwiegend den Grünen und der SPD nahestehenden Personen getragenen Initiative, die sich aus unterschiedlichen Motiven heraus das Ziel gesetzt hat, die nach Paul von Hindenburg benannte Straße umzubenennen. Die Verwaltung ist in diesem Zusammenhang beauftragt worden, ein offenes Verfahren einzuleiten, an dessen Ende sowohl eine Änderung als auch eine Beibehaltung des Straßennamens stehen kann.

Anlass für die Bekräftigung des CDU-Standpunktes sind vermehrte Bürgergespräche, in denen massive Bedenken gegen eine Namensänderung vorgetragen wurden. Vielfach wurde insbesondere die Besorgnis geäußert, dass es in der Namensfrage verdächtig ruhig geworden sei, um dann nach den Wahlen am 11. September über die Köpfe der Alt-Georgsmarienhütter hinweg zu entscheiden und so eine politisch missliebige Person aus der Erinnerung zu tilgen.

„Eine Umbenennung geht weit über den reinen Austausch der Straßenschilder hinaus und führt zu einschneidenden Folgen für die Betroffenen“, betonte Schoppmeyer . Als Alternative zu einer Umbenennung schlägt die CDU daher die Anbringung einer Hinweistafel vor, die sich historisch kritisch mit der Person Hindenburgs auseinandersetzt und an geeigneter Stelle angebracht werden soll. Im Übrigen bestünden die Herausforderungen für die Einkaufsstraße nicht in der Änderung des Namens, sondern in der Bewältigung der strukturellen Lasten. „Ziel muss es sein, die Hindenburgstraße nachhaltig attraktiver zu gestalten, um dadurch die Aufenthaltsqualität spürbar zu verbessern“, machte Schoppmeyer deutlich. Ferner müsse Leerständen mit entsprechenden konzeptionellen Lösungen begegnet  und die Hindenburgstraße neben ihrer Funktion als Einkaufsstraße als Dienstleistungszentrum ausgebaut werden.