Stahl aus Georgsmarienhütte – durch gute Qualität und effizientes Energiemanagement überzeugen.

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Am Freitag den 26. August 2016 begrüßte Marcus Wolf die CDU Fraktion und Burkhard Balz, Mitglied des Europaparlamentes, bei strahlendem Sonnenschein am Eingang der Georgsmarienhütte. Im Besprechungszimmer begrüßte Prof. Dr. Felix Osterheider alle Anwesenden und erläuterte aufschlussreich die Situation des Stahlwerkes.

Da die Stahlindustrie in vielen Ländern, vor allem in Asien, stark subventioniert wird, bleibt der Georgsmarienhütte nur, durch Qualität zu überzeugen. Die Georgsmarienhütte erstellt Stahl aus Schrott und verschiedenen Legierungselementen. Dabei ist ein besonderes Merkmal der Hütte die Kreislaufwirtschaft. Die Energie und alle Abfallprodukte werden recycelt und wieder in den Produktionsprozess eingebunden. Die Massenspektrometrie und die Schallmessungen zur Kontrolle der Schlackebildung während des Schmelzprozesses ermöglichen den umweltbewussten Umgang mit den benötigten Rohstoffen. Die Georgsmarienhütte ist das einzige umweltzertifizierte Stahlwerk in Deutschland.

Die Zusammenarbeit wird großgeschrieben. Durch eine enge Zusammenarbeit des Stahlwerkes mit den politischen Parteien und der Verwaltung der Stadt gelingt die Einbettung der Schwerindustrie in den Stadtkern von Georgsmarienhütte. Als gutes Beispiel ist die zusätzliche Frühfahrt auf der Buslinie 463 ab Osnabrück. Dieses Angebot um 5:02 Uhr wurde auf gemeinsame Initiative der Georgsmarienhütte GmbH und der Stadt Georgsmarienhütte für Auszubildende und Berufstätige eingerichtet.Für das gute Betriebsklima spricht die Übernahme aller Auszubildenden. Eine Führung durch den Betrieb hat gezeigt, dass die Georgsmarienhütte auch mit Widrigkeiten umzugehen weiß. Ein nicht vorherzusehender großflächiger Stromausfall sorgte dafür, dass die Maschinen stillstanden. Doch bei der kurz darauffolgenden Besichtigung lief der Lichtbogenofen schon wieder und schmolz Schrott zu Stahl.

Der Vorsitzende der CDU Georgsmarienhütte, Florian Kahler bedankte sich für die aufschlussreiche Führung. Martin Dälken sicherte als Fraktionsvorsitzender auch für die Zukunft einen intensiven Gedankenaustausch zu. Auch Burkhard Balz versicherte, dass ihm die Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland ein Anliegen ist.

CDU: Keine Umbenennung der Hindenburgstraße gegen den Willen der Anlieger

IMG_1705„Gegen den Willen der Anlieger und hier insbesondere der Gewerbetreibenden darf es auch nach der Kommunalwahl keinen neuen Namen für die Hindenburgstraße geben“, so der Vertreter der CDU Thorsten Schoppmeyer, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Verkehr ist in einer Pressemitteilung. „Eine stillschweigende Umbenennung machen wir nicht mit!“. Die CDU in Alt-Georgsmarienhütte bekräftigt damit ihren Standpunkt, einer Umbenennung der überörtlich bekannten Einkaufsstraße nur zuzustimmen, sofern auch die Anlieger die Namensänderung befürworten.

Hintergrund sind die seit längerer Zeit vorhandenen Bestrebungen einer von vorwiegend den Grünen und der SPD nahestehenden Personen getragenen Initiative, die sich aus unterschiedlichen Motiven heraus das Ziel gesetzt hat, die nach Paul von Hindenburg benannte Straße umzubenennen. Die Verwaltung ist in diesem Zusammenhang beauftragt worden, ein offenes Verfahren einzuleiten, an dessen Ende sowohl eine Änderung als auch eine Beibehaltung des Straßennamens stehen kann.

Anlass für die Bekräftigung des CDU-Standpunktes sind vermehrte Bürgergespräche, in denen massive Bedenken gegen eine Namensänderung vorgetragen wurden. Vielfach wurde insbesondere die Besorgnis geäußert, dass es in der Namensfrage verdächtig ruhig geworden sei, um dann nach den Wahlen am 11. September über die Köpfe der Alt-Georgsmarienhütter hinweg zu entscheiden und so eine politisch missliebige Person aus der Erinnerung zu tilgen.

„Eine Umbenennung geht weit über den reinen Austausch der Straßenschilder hinaus und führt zu einschneidenden Folgen für die Betroffenen“, betonte Schoppmeyer . Als Alternative zu einer Umbenennung schlägt die CDU daher die Anbringung einer Hinweistafel vor, die sich historisch kritisch mit der Person Hindenburgs auseinandersetzt und an geeigneter Stelle angebracht werden soll. Im Übrigen bestünden die Herausforderungen für die Einkaufsstraße nicht in der Änderung des Namens, sondern in der Bewältigung der strukturellen Lasten. „Ziel muss es sein, die Hindenburgstraße nachhaltig attraktiver zu gestalten, um dadurch die Aufenthaltsqualität spürbar zu verbessern“, machte Schoppmeyer deutlich. Ferner müsse Leerständen mit entsprechenden konzeptionellen Lösungen begegnet  und die Hindenburgstraße neben ihrer Funktion als Einkaufsstraße als Dienstleistungszentrum ausgebaut werden.

CDU Stadtinformationsfahrt für das DRK Oesede wieder im Nu ausgebucht

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Die 55 Teilnehmer des DRK Oesede vor dem Altarbild von Hermann Gottfried in der Antonius Kirche Holzhausen-Ohrbeck. Foto: Johannes Rehm

Bei herrlichstem Sonnenschein unternahmen 55 Mitglieder und Freunde das DRK Oesede die nunmehr vierte Stadtrundfahrt mit CDU Ratsherrn Johannes Rehm. Start war in bewährter Weise das Brauhaus Dröge. Von hier ging es zunächst zum Panoramabad, wo die geplanten Umbaumaßnahmen für das Freibad erläutert wurden. Natürlich durfte auch eine Schleife über die Kirchstraße nicht fehlen. Ganz im Verborgenen tut sich was hier in dem Wohnviertel aus der Gründerzeit des Hüttenwerkes. Erstaunt waren die Teilnehmer über den Namensursprung des Breiten Weges. 1856 wurden die Bruchsteine aus dem Steinbruch Rehlberg, dem heutigen Kunstrasenplatz, mit einer Seilbahn auf das Hüttenwerk transportiert. Der Weg musste deshalb breiter sein. Daher der Name. Dann folgte eine Stippvisite über die 25 ha umstrukturierte ehemalige Hüttenfläche. Ein gelungener Strukturwandel. Hier gilt vielen Georgsmarienhütter Mittelstandsunternehmen ein großer Dank, die die Stadt nicht im Stich gelassen haben. Mit Informationen über die Biogasanlage der Stadtwerke, die Firma Indasia und Salzgitter Automobil Engeniering ging es zur Antoniuskirche Holzhausen. Mit einer Meditation zum Altarbild ging Johannes Rehm insbesondere auf die Verbindung zum 160 jährigen Jubiläum der Georgsmarienhütte GmbH ein. Wie säh heute die Landschaft ohne das Hüttenwerk aus? Wie lebten wir? Und dann das Geschenk der Bruchsteine vom Georgsmarienhütter Verein zum Bau der Antonis Kirche. Dann ging die Reise durch Malbergen. Hier wurde das geplante Bauvorhaben von der expandierenden Firma SD – Automotiv vorgestellt. Das Planverfahren läuft zurzeit und alle kritischen Fragen werden dabei von allen Seiten beleuchtet und gelöst.  Bei dem Deutschen Milch Kontor, mit seinen 350 hochspezialisierten Mitarbeitern, zeigt sich die Leistungsfähigkeit einer bodenständigen Geschäftsführung mit dem Betriebsratsvorsitzenden. Das Werk wurde erhalten und statt Aufgabe über 40.000.000 € investiert. Diese Summe wurde ebenfalls bei SD Automotiv an der Hamburger Straße und beim Nils Stensen Klinikum eingesetzt, um die Firmen zukunftsfähig zu machen. Hinzu kommen beim Letzteren noch gut 5,5 Millionen EURO für die neue Intensivstation. Bedenkt man dann die vielen kleinen und mittleren Investitionen sowie die 70.000.000 für die neue Stranggussanlage bei der Georgsmarienhütte Holding, dann merkt auch der Letzte, dass hier Firmen in den Standort investieren, wo sie Vertrauen auf mutige Ratsentscheidungen haben und auch wissen, dass Zusagen eingehalten werden. Johannes Rehm zeigte als Beispiel die mutige Entscheidung mit dem Feuerwehrhaus Oesede auf. Die gesamte Opposition stimmte dagegen. Heute zeigt sich, was das DRK Oesede aus dem alten Standort gemacht hat. Natürlich wurden auch die Neubaugebiete aufgesucht. „Wir benötigen Bauplätze für junge Familien“, betonte Johannes Rehm.

Nach fast 3 Stunden wurde das Brauhaus Dröge wieder angesteuert. Mit einem leckeren Imbiss und einem kühlen Getränk konnte noch so manche offene Frage beantwortet werden. Etwa 14500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und eine Arbeitslosenquote von nur 3,7 % sprechen für eine pulsierende Stadt, in der es sich sehr gut leben lässt. Da die CDU Informationsfahrten immer kostenlos sind wir zum Schluss um eine Spende für einen guten Zweck gebeten. So kamen spontan 170 € als Sonderspende für das DRK Oesede zusammen, die demnächst übergeben werden.