Gemeinsam Georgsmarienhüttes Zukunft gestalten

Neujahrsempfang der CDU-Stadtratsfraktion

Der Rückblick auf erfolgreiche Projekte des vergangenen Jahres, aber auch die Herausforderungen der Stadt in 2018 standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs, zu dem die CDU-Fraktion ins Rathaus eingeladen hatte. Fraktionsvorsitzender Martin Dälken begrüßte die Gäste aus Politik, Verwaltung und Ehrenamt und machte gleich zu Beginn deutlich: „Die Schwerpunkte der politischen Arbeit unserer Fraktion sind nach wie vor Bildung, Wohnen, Arbeiten, Gestalten und Erlebnis.“Gastrednerin Ursula Stecker, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Bad Iburg, zeigte den aktuellen Planungsstand der im April beginnenden Großveranstaltung: „Es ist nicht nur eine Landesgartenschau für Bad Iburg, sondern für den ganzen Landkreis und damit auch Ihre!“
In seiner einleitenden Rede stellte Martin Dälken die erfolgreiche Fraktionsarbeit im vergangenen Jahr heraus. Besonders in den Bereichen Bildung und Sport sind auf CDU-Initiative wichtige Weichenstellungen vorgenommen worden: Beispielhaft hierfür stehen der Neubau der KiTa „Haus der kleinen Füße“, umfassende Sanierungen der Schulen und die Neugestaltung der Sportanlage auf dem Rehlberg. Dass die CDU-Fraktion die Zukunft der Stadt und unserer Kinder besonders im Blick hat, zeigt sich im Haushalt für 2018: „40 % der laufenden Ausgaben und 60 % der Investitionen stehen für Bildung und Sport bereit“, sagte Dälken. Darüber hinaus haben die umgesetzten Maßnahmen im Hochwasserschutz bei den vergangenen Starkregenereignissen bereits Wirkung gezeigt, wenngleich im Katastrophenschutz, zu dem die Feuerwehren „einen hervorragenden Beitrag“ leisten, weiterhin engagiert vorgegangen werden muss. Dies unterstützte auch der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag und Landtagsabgebordnete Martin Bäumer, der sich für mehr Fördermittel vom Land stark macht.

Ebenso wie Dälken hob Landrat Dr. Michael Lübbersmann die Bedeutung des Breitbandausbaus in den nächsten Monaten hervor, der – zum Wohle von Bildung und Wirtschaft in der Region – als gemeinsame Aufgabe von Landkreis und Kommunen angegangen werden muss. Bürgermeister Ansgar Pohlmann ergänzte in seinem Grußwort, dass die Stadt GMHütte im Zuge der Digitalisierung Möglichkeiten für Bürger anbieten wolle, sich über Auswirkungen und Veränderungen im Alltag zu informieren. Stolz könne man auf das große bürgerschaftliche Engagement in der Hüttenstadt sein, durch das Bürgerprojekte wie der Soccerplatz in Harderberg oder der Mehrgenerationenspielplatz an der Regenbogenschule realisiert werden konnten. Weiterhin habe die Stadt auch im kommenden Jahr die Unterstützung aller Altersgruppen im Blick, von der Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu Initiativen für die Generation „60plus“.

Getreu dem Motto der Landesgartenschau, die am 18. April in Bad Iburg beginnt, erklärte Ursula Stecker: „Der neue Zauber wächst weiter.“ Die Geschäftsführerin präsentierte Kernpunkte der Planung und aktuelle Bilder zur Landesgartenschau. So können sich die Besucher u. a. auf vielfältige Blütenterrassen im Charlottenseepark, einen 600 Meter langen Baumwipfelpfad und ein breites Veranstaltungsangebot für Jung und Alt freuen. Ziel sei es, „180 Tage zu feiern und zu zeigen, wie stark die Region ist.“ Damit unterstrich Frau Stecker auch die Bedeutung der Landesgartenschau und ihre Strahlkraft für Georgsmarienhütte als Nachbarkommune.
Abschließend betonte sie die besondere Bedeutung der ehrenamtlich Tätigen für den Erfolg der Großveranstaltung. Gleichzeitig stellten alle weiteren Redner die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten in Georgsmarienhütte heraus. „Wenn es Sie, die Ehrenamtlichen, nicht geben würde, wäre eine Stadt weder lebens- und liebenswert noch finanziell zu händeln“, unterstrich Martin Dälken in Richtung der zahlreichen Gäste aus Vereinen und Verbänden.

Die Schulband „Backup“ der Realschule rundete den Neujahrsempfang mit einem stimmungsvollen musikalischen Rahmenprogramm ab. Unterstützt wurden die jungen Musiker von Herrn Starmann, der seit einigen Jahren als „Nichtlehrer“ auf Honorarbasis an der Realschule tätig ist. Durch großes Engagement und auch ehrenamtlicher Tätigkeit ist es Herrn Starmann gelungen, die Schulband aufzubauen. Die Integration von Flüchtlingskindern oder von Kindern mit Migrationshintergrund wird hier gelebt.

Für kühle Getränke und kleine Snacks sorgte wieder einmal erfolgreich die Schülerfirma „Coole Schule“ der Sophie-Scholl-Schule, sodass nach Ende des Rahmenprogramms noch viele anregende Gespräche geführt werden konnten.

Stadt Georgsmarienhütte erhält ÖPNV-Förderung

Acht Bushaltestellen können umgebaut werden

Hannover/Georgsmarienhütte. Die Stadt Georgsmarienhütte erhält aus dem ÖPNV-Förderprogramm des Landes Niedersachsen Geld für die Grundsanierung von acht Bushaltestellen im Stadtgebiet. Das hat der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer (CDU) heute aus dem Wirtschaftsministerium in Hannover erfahren. Die Kosten für den Umbau betragen ca. 218.000 Euro.

„Das Land Niedersachsen fördert schon seit Jahren den zukunftsortientierten Umbau von Bushaltestellen, um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) noch attraktiver zu machen. Ich freue mich, dass Georgsmarienhütte als zentraler Ort im Wahlkreis davon jetzt profitieren wird“, betonte Bäumer. Begeistert zeigten sich auch der Georgsmarienhütter CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Dälken sowie die heimischen Kreistagsabgeordneten Christoph Ruthemeyer und Sandra Wallenhorst: „Ein gut ausgestatteter ÖPNV und gut erreichbare Bushaltestellen sind für uns als Mittelzentrum im Südkreis sehr wichtig.“

Landesweit wird Verkehrsminister Bernd Althusmann nach Auskunft von Martin Bäumer 270 Einzelprojekte mit einem Gesamt-Investitionsvolumen in Höhe von 156 Millionen Euro unterstützen. Dafür werden voraussichtlich Fördermittel in Höhe von 82 Millionen Euro fließen.

Waldbauern und Bürger lehnen „bürokratischen Naturschutz“ ab

Foto von links: Reinhard Schuster (Sprecher des Vereins „Kulturlandschaft Osnabrücker Land e.V.), Ansgar Pohlmann (Bürgermeister der Stadt Georgsmarienhütte), Martin Bäumer (Vorsitzender Kreistagsfraktion und Mitglied des Niedersächsischen Landtages), Klaus Burke (Geschäftsführer Nord-West-Holz e.G.), Johannes Meyer zum Alten Borgloh (Vorsitzender des Kreisforstverbandes Osnabrück), Ilka Pötter (Mitglied Kreistagsfraktion), Jürgen Schulte-Uffelage (Landwirt), Ludger Spiegelburg (Geschäftsführer der Kreisforstverbandes Osnabrück), Peter Gausmann (Bürgermeister der Gemeinde Hagen a.T.W.

Gut besuchte CDU-Veranstaltung im Hagener Gasthaus Jägerberg

Hagen a.T.W. Auf gute Resonanz stieß eine gemeinsame Veranstaltung der CDU-Verbände Georgsmarienhütte und Hagen am Teutoburger Wald am vergangenen Samstag im Gasthaus Jägerberg. Vor der malerisch herbstlichen Kulisse am heimischen Hüggel ließen sich 50 Teilnehmer, unter ihnen auch die beiden Bürgermeister Peter Gausmann und Ansgar Pohlmann, zunächst ein kraftvolles Frühstück schmecken, bevor anschließend im Kreis von Waldbauern und interessierten Bürgern über Probleme beim behördlichen Schutz von FFH-Gebieten gesprochen wurde. Gemeinsames Fazit aller Zuhörer: „Ein Naturschutz, der die Menschen im ländlichen Raum mit Bürokratie überzieht und in der Sache keine Vorteile hat, wird abgelehnt.“

Zuvor hätte Johannes Meyer zum alten Borgloh als Vorsitzender des Kreisforstverbandes Osnabrück erläutert, dass es im Landkreis Osnabrück mehr als 6.400 Waldeigentümer mit einer Fläche von 36.000 Hektar Wald gäbe. Im ganzen Land Niedersachsen rege sich aktuell Widerstand gegen die Art und Weise, wie der Schutz der FFH-Flächen vollzogen werden solle. „Das läuft im Ergebnis auf eine Wegnahme ohne Bezahlung hinaus“, beschrieb er die geplanten rechtlichen Maßnahmen aus seiner Perspektive. Der Landkreis Osnabrück habe sich fair verhalten und die Waldbauern frühzeitig eingebunden, komme aber leider an dem im Jahr 2015 erlassenen Sicherungserlass des Landes Niedersachsen nicht vorbei. Trotzdem hoffe er, dass in diesem Fall jetzt nach der Landtagswahl „Vernunft einkehrt und keine Ideologie“.

Reinhard Schuster als Sprecher des Vereins „Kulturlandschaft Osnabrücker Land e.V.“ stellte heraus, dass die entsprechende FFH-Richtlinie der Europäischen Union mehr als 25Jahre alt sei und in ihrer Präambel sehr deutlich mache, dass es auch beim Erhalt der biologischen Vielfalt ein Abwägungsgebot gebe, um neben den ökologischen Interessen auch die ökonomischen Bedürfnisse zulassen zu können. Wenn die FFH-Gebiete so wie geplant von den Behörden unter Schutz gestellt würden, dann könne dies nach einem aktuellen Gutachten von Professor Möhring von der Universität Göttingen einen Ertragsverlust von 500 Euro pro Hektar und Jahr bedeuten. „Das kann und darf nicht von der Sozialpflichtigkeit des Eigentums gedeckt sein“ stellte Schuster heraus. Obwohl dieses Gutachten auf Wunsch des Umweltministeriums in Hannover erstellt wurde, gebe es von dort bis heute keine Reaktion.

Martin Bäumer als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und Mitglied des Niedersächsischen Landtages versprach, die Anregungen und Bedenken der Waldbauern und aller anderen Betroffenen im ländlichen Raum in mögliche Koalitionsverhandlungen in den nächsten Wochen einfließen zu lassen. „Ich bin entschieden dafür, die Natur zu schützen, aber das geht immer nur mit den Eigentümern der Flächen und niemals dagegen.“ Gemeinsam mit seiner Kreistagskollegin Ilka Pötter wolle er sich dafür einsetzen, dass die Auslegungsfrist für die geplante Landschaftsschutzgebietsverordnung so gestaltet werde, dass aktuelle Ergebnisse aus Hannover einfließen könnten und „auch dem juristischen Laien“ genug Zeit zur Prüfung bleibe.