28.000 Euro gehen nach Georgsmarienhütte

Bäumer freut sich über Zuschuss für Projekt von Forum Artium

Georgsmarienhütte. Auf Beschluss des Niedersächsischen Landtages werden seit einigen Jahren kleine Kultureinrichtungen in Niedersachsen gefördert. Wie der Glandorfer Landtagsabgeordnete Martin Bäumer vorab aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover erfahren hat, bekommt der Trägerverein Forum Artium Georgsmarienhütte e.V. für das Projekt Akademie Forum Artium 2019 eine Fördersumme in Höhe von 28.000 Euro. „Ich freue mich, dass die Landesregierung damit das Engagement dieses Vereins würdigt, der für das Osnabrücker Land außerordentlich wichtig ist“, betonte Bäumer. Wie Bäumer vom Geschäftsführer Andreas Vieth erfahren hat, werden die Mittel für dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen verwendet.

Seit der Gründung im Jahr 1989 hat es sich die Akademie FORUM ARTIUM insbesondere zur Aufgabe gemacht, junge Musiker auf ihrem Weg durch Ausbildung und Studium zu begleiten und zu fördern. Eine Vielzahl international namhafter und herausragender Musiker und Hochschullehrer unterstützen dabei die Akademie, bringen ihr Können und Wissen ein, um dem musikalischen Nachwuchs Möglichkeiten, Wege und Anregungen für einen erfolgreichen musikalischen Weg aufzuzeigen und zu vermitteln. Mehr als 20.000 Musiker und Studenten aus der ganzen Welt nahmen bisher an den jährlich rund vierzig bis fünfzig internationalen Meisterkursen und Seminaren in der Akademie FORUM ARTIUM teil.

Das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen besteht aus zwei Förderlinien und umfasst insgesamt 2,5 Millionen Euro. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur vergibt davon insgesamt 1 Million Euro für Projekte von jeweils über 25.000 Euro. Landesweit profitieren diesmal 18 Einrichtungen von der Förderung des Ministeriums.

Darüber hinaus werden kleinere Projektanträge von den regional zuständigen Landschaften und Landschaftsverbänden bearbeitet – hierfür stehen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderentscheidungen in dieser Förderlinie folgen nach Auskunft von Martin Bäumer in Kürze.

CDU Doppelkopf – nix wie hin

So oder ähnlich müssen viele passionierte Doko Spielerinnen und Spieler am Buß-und Bettag gedacht haben. Der Saal im Pfarrheim war randvoll. An 16 Tischen, davon 10 x 5er Tischen, wurde gespielt, geredet, „gemeckert“, gelobt und vieles mehr. So ist das, wenn Doppelkopf in Holzhausen gespielt wird.
74 Teilnehmer, in den 35 Jahren seit Beginn der Veranstaltung war noch nie so viel Interesse gezeigt worden. Menschen aus nah und fern, von Borgloh bis Gellenbeck, von Hasbergen bis Osnabrück, jung und alt. Das war schon ein interessantes Publikum, im Alter von unter 20 bis über 80 Jahre. Und kein Ärger, keine Querelen, kein Streit. Einige wenige Streitfragen, die aber einvernehmlich vom Schiedsgericht geklärt wurden. Jung und alt haben miteinander einen fröhlichen Abend verbracht. Für die Statistik: Der Frauenanteil betrug 22,97% (17 von 74), der Anteil der jüngeren geschätzt 20%. Ein besonderes Merkmal war die Teilnahme verschiedener Familienverbände, Höchstzahl 7 aus 74 = 9.5.%.
Genug der Statistik. Großvater, Großmutter, Vater, Mutter und 3 Enkel spielten ein gutes Turnier. Nicht siegen, dabei sein war wichtig. Und Senior Heinz zeigte seine ganze Routine. Mit 27 Punkten wurde der 14. Platz belegt, während die Youngsters Janne und Tilo mit Platz 21 und 22 noch Luft nach oben haben. (im nächsten Jahr am Dienstag vor Buß-und Bettag). Ganz abgeschlagen auf Platz 73 endete „Senior“ Dirk, deutlich vor ihm Ehefrau Ingrid auf Platz 28, Sohn Ole auf Platz 44 und Mutter Rita auf Platz 56

Natürlich gab es auch Sieger.

Christoph Ruthemeyer und die Gewinner Janne Bartholomäus, Ersin Utlur und Michael Böhne

Wie schon 2018 belegte Ersin Utluer aus Kloster Oesede mit 88 Punkten den 1.Platz, gefolgt von Michael Böhne aus Borgloh mit 76 Punkten, sowie Axel Plötner mit 62 Punkten. Geheimfavorit C.G. aus Oesede schwächelte in der 3.Runde etwas und verlor das Ziel aus den Augen. Immerhin noch Platz 7 mit 51 Punkten.

Alles in allem ein gelungener Abend. Der CDU Ortsverband kümmerte sich um das Catering. Vom Mettbrötchen bis zur Heißwurst war alles da.

 

 

 

 

 

Die Bücherei am Ort wird es freuen, denn der Reinerlös wird in Kürze übergeben.
Nächster Termin für den Kalender: Dienstag 17.November 2020, 19:00 Uhr am gleichen Ort. Wir werden uns auf steigende Besucherzahlen einstellen und alle möglichen Ecken als Spielfläche ausnutzen.

Die CDU fordert die Umsetzung vieler GMHütter Projekte

Es ist viel zu tun. Die CDU GMHütte packt mit an und beantragt die schnelle Umsetzung vieler Projekte

Mittlerweile ist die Bürgermeisterwahl in Georgsmarienhütte über ein halbes Jahr her und Weihnachten steht vor der Tür. Es wird Zeit, dass offene Baustellen und Themen in der ganzen Stadt verstärkt angegangen werden. Die CDU GMHütte hält einige Themen für besonders wichtig und setzt sich verstärkt, durch schon gestellte Anträge, für mehr Lebensqualität in unserer Stadt ein. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen sollte nicht ins neue Jahr verschoben werden:

Die Politik der Stadt GMHütte bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine außergewöhnliche Förderung. Sie stellt, jetzt schon im zweiten Jahr, Geld in den Haushalt ein, um Bürgerprojekte zu fördern. Das Engagement ist beeindruckend. So entstanden durch den tatkräftigen Einsatz der GMHütter zum Beispiel der Mehrgenerationenspielplatz an der Regenbogenschule, der Antoniuspark in Holzhausen und das Soccer-Feld mit samt dem Felsenmeer an der Grundschule Harderberg. Diese Initiativen prägen die Lebensqualität unserer Stadt und laden Jung und Alt zum Verweilen ein. Jetzt ist es an der Zeit, den Initiatoren der Bürgerprojekte zur Seite zu stehen und die Voraussetzung zu schaffen, dem dringlichsten Bedürfnis nachkommen zu können.
Ähnlich den pragmatischen Lösungen am Spielplatz in Dröper und am Dorfgemeinschaftshaus in Holsten-Mündrup setzt sich die CDU GMHütte dafür ein, dass auch in den anderen Stadtteilen kleine, aber praktische Sanitäreinrichtungen die Aufenthaltsqualität noch optimieren. Gemeinsam mit den Fördervereinen vor Ort soll dann ein Konzept über die Finanzierung und die Reinigung erarbeitet werden.

Was nützen attraktive Aufenthalts-Angebote, wenn man sie nicht erreicht? Die Infrastruktur bestimmt maßgeblich die Lebensqualität einer Stadt. Doch die Arten sich fortzubewegen haben sich in den letzten Jahren verändert. Immer mehr E-Bikes, E-Autos und demnächst auch selbstfahrende Kleinbusse prägen jetzt das Straßenbild. Es ist Zeit umzudenken und die veränderten Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer in die Verkehrsplanung einer Stadt zu integrieren. Die Erarbeitung einer solchen Strategie kann Jahre dauern, deswegen beantragt die CDU GMHütte schon jetzt ein Mobilitätskonzept für die ganze Stadt, dass die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmen in den Fokus rückt.
Drängendes, wie die Verbesserung der Wegeinfrastruktur für Radfahrer und die Ertüchtigung von bestehenden Wegen gehören jedoch sofort angegangen und sollten nicht bis zur Erstellung des Konzeptes aufgeschoben werden.

Die Errichtung von funktionalen und attraktiven Sportanlagen gehört für die CDU GMHütte zur Daseinsvorsorge. Sportvereinen und aktiven Bürgerinnen und Bürgern muss die Möglichkeit gegeben werden ihre Sportart auszuüben. Dies soll durch die umfassende Sanierung des Areal Rehlberg gewährleistet werden. Dennoch ist es bei der Bereitstellung von finanziellen Mitteln aus dem Haushalt der Stadt unerlässlich die Baustellen im gesamten Stadtgebiet im Blick zu haben. Den anstehenden Verpflichtungen, wie zum Beispiel dem Neubau der Michaelisschule und die Umsetzung des Hochwasserschutzes, muss ebenso nachgekommen werden können. Deswegen gehören die Kosten für die Neugestaltung der Rehlbergflächen um mindestens 1,5 Millionen Euro gesenkt. Das Potenzial ist da. Nicht nur, durch die Zusammenfassung der Gebäude und der Gestaltung des Umfeldes könnten erheblich Kosteneinsparungen realisiert werden.

Neben den großen Baustellen dürfen auch die kleineren Projekte nicht aus dem Fokus geraten.
So beantragt die CDU GMHütte die Freigabe aller städtischen Sporthallen für die gesamte Zeit der Sommerferien. Gerade außerhalb der Schulzeiten sollte die Stadt den Vereinen und den Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit zu trainieren und die Sanitären-Einrichtungen zu nutzen gewährleisten.

Lesen bildet und unterstützt nebenbei die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten. Städtische Büchereien sind nicht nur wichtig für ein Früchte tragendes Bildungskonzept, sie tragen auch dazu bei, den Zugang zu Bildung für wenig Geld oder sogar kostenfrei zu gewährleisten. Durch den Wegfall ehrenamtlicher Beteiligung stehen immer mehr Nebenstellen der Stadtbibliothek vor der Entscheidung die Türen für immer zu schließen. Doch Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Daher fordert die CDU GMHütte die Stadt dazu auf, ab dem 1. Januar 2020 monatlich 300€ an die Träger der Nebenstellen der Stadtbibliothek zu überweisen. Mit dieser Zuwendung sollen die Miet- und Sachkosten, die in den Büchereien der Stadtteile entstehen, pauschal abgegolten werden.

Die Zuwegung zu zentralen Plätzen innerhalb des Stadtgebietes gehört zu den Aufgaben einer Stadt. Deswegen beantragt die CDU GMHütte zum Beispiel den dringenden Ausbau des Grünstreifens im Stadtteil Holzhausen zwischen den Straßen Im Loh und Düteweg. Gerade für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger muss die Zuwegung gewährleistet werden. Durch Bänke oder ähnliches könnte die Aufenthaltsqualität weiter gesteigert werden und der angrenzende Sportplätz bietet die Möglichkeit für generationenübergreifende Kontakte.

Genauso wichtig ist die Ertüchtigung der Zuwegung zum Holzhauser Friedhof und dem dazugehörigen Parkplatz. Die Zuwegung des Friedhofes der Kirchengemeinde St. Antonius besteht aus Schotterwegen, die, durch die starken Regenfälle in jüngster Zeit, kaum begehbar sind. Vor allem Besucher, die auf Gehhilfen und Rollstühle angewiesen sind, können die Wege schlecht bzw. gar nicht mehr benutzen. Das ist nicht hinnehmbar! Die öffentlichen Friedhöfe einer Stadt müssen für alle Trauernden erreichbar sein. Aus diesen Gründen fordert die CDU GMHütte die Stadtverwaltung dazu auf, Gespräche mit der Kirchengemeinde und den Eigentümern der Friedhofszufahrten aufzunehmen, um die Sanierung der Zuwege schnellstmöglich umzusetzen.

Im nächsten Jahr gibt es einen Grund gemeinsam zu feiern. Die Stadt GMHütte feiert im Jahr 2020 das Jubiläum „50 Jahre Stadtgründung“. 1970 schlossen sich 6 Gemeinden zu einer Stadt zusammen. Die Bürger und Plätze aller Stadtteile prägen das Bild der Stadt. Jetzt hat die CDU Fraktion im Rat einen Antrag gestellt alle Stadtteile in das Fest zum Stadtjubiläum mit einzubeziehen. Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden eine Arbeitsgruppe,

bestehend aus Bürgerinnen und Bürgern der sechs Ortsteile, ins Leben zu rufen und gemeinsam ein Konzept für familienfreundliche Veranstaltungen zum 50-jährigen Stadtgeburtstag in allen Stadtteil zu erarbeiten. Kostenloser ÖPNV, ähnlich wie bei der Kneipentour, ermöglicht die Erreichbarkeit.

Die Aufgabe des Rates einer Stadt ist es, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger sicher zu stellen. Die Agenda ist voll und es gibt viel zu tun. Doch vor allem kosten diese Vorhaben viel Geld. Deswegen will die CDU GMHütte jetzt einen neuen Weg gehen. Sie beauftragt die Verwaltung eine gemeinsame Klausurtagung zur Haushaltsberatung 2020 mit allen Fraktionen des Rates durchzuführen. Um der Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gerecht werden zu können, muss die Umsetzung der Vorhaben im Mittelpunkt stehen und die bestmögliche Umsetzung kann nur gemeinsam beraten werden.