Kloster Oesede wird noch schöner

CDU: Kloster Oesede wird noch schöner v.l. Stephan Sprekelmeyer, Martin Bäumer (MdL), Sandra Wallenhorst, Christoph Ruthemeyer, Carsten Krieger, Christine Knappheide, Dr. Clemens Haskamp

Das Projekt „Naherholungskonzept für Kloster Oesede“ wurde auf Antrag der CDU-Fraktion ins Leben gerufen. Mit interessierten Bürgern und Vereinen fanden seitdem insgesamt zehn Arbeitskreissitzungen in der Klosterpforte statt. Das dabei ausgearbeitete Naherholungskonzept hat als erstes Projekt den „Kulturweg“ im Fokus, der Wanderer und Spaziergänger im Wesentlichen barrierefrei an interessante Sehenswürdigkeiten in wunderschöner Landschaft führen wird.
Start-und Endpunkt des mit Informationstafeln ausgestatteten Rundweges soll der Marktplatz in Kloster Oesede sein, der im kommenden Jahr im östlichen Teil mit neuem Wasserspiel, Ruhebänken und Spielgeräten zu einem Treffpunkt für Jung und Alt umgebaut werden wird.
Der Kulturweg wird sich vom Ottoschacht im Westen bis zum Steiniger Turm im Osten erstrecken.
Interessante Stationen werden die Waldbühne, der Mühlenteich, die Düte, der Schlochterbach, die Schwesternwiesen und das Kloster sein.
Als verkehrstechnische Änderungen wird die Parkscheibenregelung am Marktplatz eingeführt. Ersatz für die dort reduzierten Dauerparkplätze wird im Bereich Sportzentrum/Schützenplatz und an der Waldbühne geschaffen. Diese gemeinsam mit den Bürgern entwickelte Maßnahme wird vom Land Niedersachsen sehr befürwortet und finanziell gefördert.
In den Arbeitskreisen in der Klosterpforte wurden darüber hinaus weitere Projekte in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Flaspöhler skizziert. Dr. Clemens Haskamp zeigt sich als Initiator des CDU-Antrags sehr erfreut, dass „es nun bald losgeht mit dem Kulturweg und unsere Besucher Kloster Oesede von der Schokoladenseite kennenlernen können“. Die Kreistagsabgeordnete Sandra Wallenhorst ergänzt: „Wenn noch irgendwann der Mühlenteich ausgebaggert werden könnte, dann wäre es perfekt“.
Bürgermeisterkandidat Christoph Ruthemeyer betont, dass Bürgerprojekte in seiner Amtszeit einen hohen Stellenwert erhalten werden. „Wir haben bereits an vielen Orten wie beispielsweise dem Bürgerpark Harderberg, dem Antoniuspark Holzhausen und dem Schulhof an der Regenbogenschule gesehen, dass die Georgsmarienhütter Bürger bei der Gestaltung Ihrer Stadt sehr engagiert und erfolgreich mitwirken, wenn die Stadt die Infrastruktur und finanzielle Mittel zur Verfügung stellt.“, sagte er.

Georgsmarienhütte ist ein Mittelzentrum mit einer aktiven Gesellschaft, allerdings eine Veranstaltung über 250 Personen ist nicht möglich

Besichtigung der Sporthalle Realschule: v.l. Volker Rathsmann, Christoph Ruthemeyer, Andre Averdiek, Stephan Sprekelmeyer

Viele Veranstaltungen können nicht stattfinden, da die Stadt keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann.
Brandschutzvorschriften und die notwendige Vorhaltung von ausreichend Fluchtwegen schließen die Nutzung der meisten Gebäude der Stadt für Veranstaltungen über 250 Personen aus.
Christoph Ruthemeyer: „Es ist schade, dass zum Beispiel „Rock in der Region“ oder die „Oldie-Fete“ nicht mehr stattfinden können. Diese Veranstaltungen fanden in der Vergangenheit in der Sporthalle der Realschule statt. Die erweiterte Nutzung einer Sporthalle, die sowohl Schul- als auch Vereinssport beherbergt, ist sicher nicht die letztendlich beste Lösung. Doch geht es bei der Überlegung, die Sporthalle im Zuge der notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen auch mit den notwendigen Funktionen eines Veranstaltungsortes auszurüsten, um einen Kompromiss, der zwei Dinge vereinen könnte. Eine umfassend renovierte Sporthalle kommt sicher auch den Sportlern zu Gute und für den Übergang, bis es andere geeignete Räumlichkeiten gibt, könnten dann auch wieder ein paar Mal im Jahr größere Veranstaltungen stattfinden.“
Durch die Auslastung des Zentralen Gebäudemanagements und des Haushaltes der Stadt durch Sanierung und Infrastrukturmaßnahmen, wie zum Beispiel der Ausbau von Schulen und Kindergärten, besteht im Moment keine Möglichkeit zur Realisierung einer eigenen Veranstaltungshalle für die Stadt
Georgsmarienhütte. Bislang ist die Sporthalle der Realschule der einzige Ort, der nicht direkt an eine Wohnbebauung grenzt und die baulichen Notwendigkeiten vorhält.
„Uns ist daran gelegen eine Übergangsmöglichkeit zu schaffen, die das gemeinsame Feiern wieder ermöglicht, bis die verschiedenen Ressourcen wieder zur Verfügung stehen, um eine eigenständige Veranstaltungshalle zu errichten. Es geht darum, eine gewisse Zeit lang den Festivitäten der Bürger dieser Stadt nicht im Wege zu stehen. Sicher müssen Einigungen gefunden werden und Kompromisse gemacht werden. Doch, wollen wir die Sporthalle ja nicht nur für die Veranstaltungen fit machen, es ist
uns ein Anliegen auch die Bedürfnisse der Sportreibenden im Fokus zu behalten. Am Ende nutzt eine gut ausgebaute Sporthalle sowohl den Feiernden als auch den Sporttreibenden.“, so Ruthemeyer. Es ist essentiell, dass alle Planungen und Umsetzungen in Abstimmung mit den Akteuren vor Ort abgestimmt werden. Bauliche Veränderungen, sowie Veranstaltungstermine müssen sorgfältig miteinander abgesprochen werden.
Im Zuge der energetischen Sanierung der Sporthalle wird die Verwaltung prüfen, welche baulichen Maßnahmen innerhalb des Gebäudes durchgeführt werden müssten. Erst dann wird über eine vorübergehende erweiterte Nutzung des Gebäudes weiter beraten.

Die CDU hat das Ohr am Bürger

Volles Haus beim Bürgerstammtisch der CDU in Holzhausen

Am 11. Oktober 2018 hatte die CDU Holzhausen zu einem Bürgerstammtisch eingeladen, bei dem aktuelle Holzhauser Themen wie das „Baugebiet Rottenkamp“, das „Bauprojekt BSV Holzhausen und Schützenverein Holzhausen“, die „Holzhauser Mitte“ und die „Sanierung der Von-Galen-Straße“ besprochen wurden. Mehr als 100 interessierte Bürger waren der Einladung der CDU Holzhausen gefolgt und drängten sich in den Veranstaltungssaal im Restaurant Rhodos, der fast aus allen Nähten platzte.
Christoph Ruthemeyer moderierte den Abend mit Begleitung seines Ratskollegen Stephan Sprekelmeyer aus Alt – Georgsmarienhütte und gab den Anwesenden reichlich Gelegenheit ihre Fragen zu stellen.

Besonders intensiv wurde das Thema „Baugebiet Rottenkamp behandelt. Hierzu waren Wolfgang Stumpe, Gerd Deiters und Stefan Lehmann vom möglichen Investor MBN und dem zuständigen Planungsbüro Hans Tovar & Partner als Referenten geladen. Gemeinsam erläuterten sie die vorläufigen Planungen. Diese sehen Platz für ca. 350 Bewohner in 144 Wohneinheiten vor, davon sollen 90 auf Einfamilienhäuser entfallen. Die durchschnittliche Grundstücksgröße wird ca. 500 Quadratmeter betragen. Laut der Ausführungen von MBN wird der Grundstückspreis bei ca. 212.00 Euro pro Quadratmeter liegen. Weiterhin sehen die Planungen den Bau von 2 Mehrfamilienhäusern mit preiswerten Mietwohnungen zu einem Mietpreis von rund 7,00 € vor. Mit der Fertigstellung des Projektes rechnet MBN in ca. 6 Jahren.
Fragen, die die Bürgerinnen und Bürger bewegte, waren:
– Wie komme ich an ein Grundstück?
– Wer sind die Verkäufer?
– Wird es eine Bewerberliste über die Sparkasse oder die Stadt Georgsmarienhütte geben?
– Thema Baukindergeld
– Was passiert mit dem alten Koten an der Sutthauser Straße (besteht hier Denkmalschutz?)?
– Wird es ein Regenrückhaltebecken geben?
– Wie ist die Anbindung an die vorhandenen Straßen geplant?
– Wird die Wohnsammelstraße Im Loh noch stärker frequentiert werden?
– Welche Lösungen gibt es?

Wichtig bei aller Diskussion ist zu wissen, dass es derzeit noch keinen Bebauungsplan gibt. Die Entscheidung über einen gültigen Bebauungsplan wird in den Gremien des Stadtrates in allen Facetten diskutiert.

Christoph Ruthemeyer versprach, die CDU werde die gesammelten Fragen und Anliegen in die weiteren Beratungen einbringen und das Thema Schaffung von Bauland in Georgsmarienhütte unterstützend begleiten.

Der erste Entwurf für das Projekt „Investitionen am BSV Sportplatz“ in Kooperation mit dem Schützenverein wurde durch Christoph Ruthemeyer vorgestellt. Es bietet interessante Perspektiven für eine weitere breitensportliche Entwicklung in Holzhausen, und bietet zudem Möglichkeiten für die Einbindung sozialer Projekte. Am Sportplatz und den Tribünen sind keine Veränderungen geplant.
Die Sanierung der Von-Galen-Straße erfolgt in mehreren Abschnitten und wird sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Problematisch ist auf jeden Fall der Verlauf des Radwegs auf der Straße, der von vielen Bürgern kritisiert wurde.

Das große Interesse an dieser Veranstaltung zeigt, dass die CDU Holzhausen das Ohr am Bürger hat und die Themen bearbeitet, die den Menschen hier wichtig sind.