Mehr Mobilität unter Nachbarn

CDU Georgsmarienhütte und SPD Bad Iburg für gemeinsamen Radweg zwischen den beiden Kommunen

Die CDU Georgsmarienhütte und die SPD Bad Iburg setzen sich in einem gemeinsamen Antrag für die Errichtung eines kombinierten Fuß- und Radweges entlang der B51 zwischen Georgsmarienhütte und Bad Iburg ein. Stephan Sprekelmeyer, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher des Ausschusses im Fachbereich 4, stellte den CDU-Antrag in der letzten Ratssitzung der Hüttenstadt vor.
„Das Fahrrad erlebt seine Renaissance im Landkreis Osnabrück“, so Sprekelmeyer. „Um die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, die zunehmend mit dem Fahrrad bzw. E-Bike unterwegs sind, setzen wir uns gemeinsam für eine sichere, klimafreundliche Fortbewegung an der B51 zwischen unseren Kommunen ein. Wenn wir möchten, dass die Menschen eher aufs Auto verzichten und aufs Fahrrad umsteigen, brauchen wir auch gut ausgebaute Radwege.“
Im Stadtrat von Georgsmarienhütte wurde der Antrag bereits einstimmig angenommen. Nun ist der Rat in Bad Iburg gefragt. Hier wird der bereits der Verwaltung vorliegende Antrag nach der Sommerpause beraten. Jochen Wiek, Vorsitzender der SPD Bad Iburg und ebenfalls Ratsmitglied, erhofft sich ein ähnliches Ergebnis wie in GMHütte.
Wie geht es nun weiter mit der möglichen Errichtung eines Radweges?
„Wir werden auf die Straßenbauverwaltung Osnabrück als Träger zugehen“, erklärt Stephan Sprekelmeyer. „Da aber auch die Stadt einen Teil der Aufwendungen tragen muss, ist die Verwaltung beauftragt, auf Landes- und Bundesebene um finanzielle Beteiligung zu werben.“ Unterstützung erhofft sich die CDU auch vonseiten des Landrats und seiner Nachfolgerin.
„Hier können wir spürbar etwas für unsere Bürgerinnen und Bürger, den Klimaschutz und die bessere Verbindung von Bad Iburg und Georgsmarienhütte erreichen“, unterstreicht der CDU-Ratsherr abschließend.

Für schnelle Umsetzung neuer Baugebiete

Die CDU Georgsmarienhütte fordert eine schnelle Umsetzung der drei angedachten Baugebiete in Georgsmarienhütte.
Die Flächen südlich Schulzentrums unterhalb des Gymnasiums und des Panoramabades, die Fläche an der Wellendorfer Straße in Richtung Dröper und die „Rottenkamp-Flächen“ in Holzhausen.
Die Anfragen, in Georgsmarienhütte bauen zu dürfen, sind groß. Viele junge Familien, ältere Mitbürger und junge Paare, die eine Familie gründen wollen, möchten bevorzugt vor Ort bleiben und in Georgsmarienhütte bauen.
Das unterstützt die CDU Georgsmarienhütte ausdrücklich.
„Der Druck auf dem Wohnungsmarkt ist enorm und durch ein neues Angebot von Wohnraum kommt es zur Entspannung der Wohnraumsituation“, so die Meinung der CDU.
Die NOZ berichtete in Ihrer Ausgabe vom 23.07.2019 über den aktuellen Stand der Planungen.
Wie im Artikel berichtet, stellt die CDU ausdrücklich klar, dass die Politik und die Verwaltung nicht einer Meinung sind.
Die CDU hat sich ganz deutlich positioniert und das Konzept der Firma MBN für die Rottenkamp-Flächen für gut befunden. Durch die vorangeschrittenen Planungen kann schnell der geforderte Wohnraum geschaffen werden. Leider wurde es mehrheitlich von SPD-FDP, Linke und den Grüne nicht mitgetragen.
Die Firma MBN ist auf alle Änderungswünsche der Fraktionen und somit parteiübergreifend eingegangen. Zum Beispiel, dass Mietpreise in Neubauwohnungen für 5,60 Euro je qm möglich sind.
Nach Meinung der CDU muss nicht alles unter städtischer Regie erfolgen. Klare Vorgaben und Regelungen können mit einem städtebaulichen Vertrag festgelegt und natürlich überprüft und eingehalten werden.
Die Planungen der Firma MBN sind weit fortgeschritten auf dem Gebiet des Rottenkampes und bauwilligen Bürger hätten somit das Glück, schneller ein Grundstück zu bekommen.
Weniger Bürokratie, mehr Bürgernähe und auch mal neue Wege gehen im Sinne der Bürger unserer Stadt Georgsmarienhütte, sind nach Meinung der CDU gefragt.