„Ein Vorbild für andere Wohngebiete“

Bürgerstammtisch der CDU diskutiert Bebauung „Am Schulzentrum“

Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern eine Baufläche nachhaltig entwickeln – unter diesem Motto stand der Bürgerstammtisch der CDU Georgsmarienhütte im Kolpinghaus. Die Diskussion hat die Erkenntnis geliefert, dass das künftige Baugebiet „Am Schulzentrum“ die Möglichkeit bietet, ein zukunftsweisendes Wohnkonzept in zentrumsnaher Lage umzusetzen.
Der stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende Stephan Sprekelmeyer erläuterte zu Beginn den aktuellen Stand der politischen Beratung zur 10,5 Hektar großen Fläche, von der knapp acht Hektar für eine Wohnbebauung genutzt werden sollen. Landrat Dr. Michael Lübbersmann sieht auf dem Areal die Chance, nachhaltiges Bauen und Wohnen umzusetzen. „Das heißt, dass der Klimaschutz hier eine genauso wichtige Rolle spielt wie der Komfort. Die Nutzung von Nahwärme und Solarthermie ermöglicht klimaneutrales Heizen, außerdem können so Kostenvorteile genutzt werden“, so Lübbersmann.
Als weiterer Gastredner erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Dorroch, die Fläche könne „ein Vorbild für andere Baugebiete“ sein. Da das Wärmenetz der Stadt direkt am geplanten Baugebiet entlanglaufe, habe man ideale Voraussetzungen, um klimaschonende Wärme oder auch ein Mieterstrommodell zu realisieren. Ebenso könne eine effektive Regenwassernutzung und wirksame Regenrückhaltung gewährleistet werden.
Der Austausch mit den Gästen im Kolpinghaus zeigte, dass sowohl der Landkreis als auch die Stadtwerke GM-Hütte als kompetente Berater für die Bauplanung zur Verfügung stehen, die laut Bürgermeister Ansgar Pohlmann im Anschluss an eine durchdachte energiewirtschaftliche Konzeption der Fläche beginnen kann.
So konnte der CDU-Vorsitzende Christoph Ruthemeyer abschließend festhalten: „Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist nach wie vor hoch, gerade bei jungen Familien. Gleichzeitig haben wir große Klimaschutzziele. Deshalb wollen wir die Gelegenheit nutzen, die Fläche „Am Schulzentrum“ gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln“ und so ein Vorbild für andere Baugebiete im Landkreis Osnabrück zu schaffen

Herzlichen Glückwunsch der 2. Herren Fußballmannschaft des BSV Holzhausen zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Kreisliga!

Mit einem 50-Liter-Fass Bier gratulieren Sigrid Herkenhoff, Jonas Pohlmann und Christoph Ruthemeyer im Namen der CDU Georgsmairenhütte zum verdienten Titel.

Die bestehende Schulstruktur stärken

Infofrühstück der CDU mit wichtigen Erkenntnissen zur Schullandschaft

Lebendige Diskussionen lieferte das Infofrühstück, zu dem die CDU Georgsmarienhütte die Elternvertreter der Georgsmarienhütter Schulen in die Heideschänke eingeladen hatte. Mit Blick auf die anstehende Elternbefragung zur Schullandschaft waren sich CDU-Vertreter und Gäste einig: Eine ausführliche Information der Eltern zur aktuellen Diskussion ist ebenso wichtig wie die Stärkung der bestehenden Schulstruktur.
Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Sebastian Krüger erläuterte Bürgermeister Ansgar Pohlmann den laufenden schulpolitischen Prozess in der Stadt. So werde derzeit die Elternbefragung zur Zufriedenheit mit der aktuellen Schulstruktur vor Ort vorbereitet, die der erste Schritt auf dem Weg zu einer anerkannten Entscheidung über das Schulsystem sein soll. Gastredner Christian Fühner, im Landtag unter anderem im Kultus- und Finanzausschuss tätig, gab einen Überblick über die Schullandschaft in Niedersachsen und betonte mit Blick auf Georgsmarienhütte: „Entscheidend ist es, die Qualität in den Schulen ständig zu optimieren. Es gibt aber keine Notwendigkeit, eine politisch motivierte Debatte über eine Integrierte Gesamtschule zu führen, die die aktuelle, vielfältige Schulstruktur zerschlagen würde.“
Dem schloss sich CDU-Vorstandsmitglied Volker Rathsmann an und stellte klar: „Unsere Schulen vor Ort arbeiten hervorragend und sind wichtig für die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Mit Blick auf die Schülerzahlen können wir auch zukünftig ein ausgewogenes Schulsystem gewährleisten und jedem Kind die passende Schulform anbieten.“ Diese Meinung teilt auch der Stadtelternrat, für den Markus Beckmann ergänzte: „Wir schätzen die Schulvielfalt in Georgsmarienhütte. Eine weitere Vernetzung, Kooperation und Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schulformen werden wir erreichen.“
In regem Austausch wurde anschließend die Wichtigkeit der kommenden Befragung herausgestellt und die Frage diskutiert, auf welche Weise die Eltern bestmöglich informiert werden können. Abschließend machte Sebastian Krüger deutlich: „Wir als CDU stehen an der Seite der Eltern und hoffen, dass ihre Meinung von allen Parteien respektiert wird.“