Arbeit der Stiftung LAUTER des Landkreises Osnabrück wird ausgebaut

Christdemokraten wollen zusätzliche Mittel für gemeinnützige Organisationen

Aufgrund der weiterhin nachteiligen Auswirkungen des allgemein niedrigen Zinsniveaus ist es der Stiftung LAUTER des Landkreises Osnabrück nicht möglich, seine wichtige Arbeit aus Erträgen aus dem Stiftungskapital nachhaltig für den gesamten Landkreis aufrechtzuerhalten. „Daher werden der Stiftung zusätzliche Mittel durch den Landkreis von 100.000 Euro für das Jahr 2020 zur Verfügung gestellt!“, freut sich das Kuratoriumsmitglied Christoph Ruthemeyer (CDU) aus Georgsmarienhütte.

Freuen sich mit der Stiftung LAUTER über den großen Zuspruch der Vereine und Organisationen der Region: Die Kuratoriumsmitglieder (v.l.) Christoph Ruthemeyer, Mirco Bredenförder (Stellv. Landrat) und Frederik Gohmann

Gemeinsam mit den Kuratoriumskollegen Mirco Bredenförder aus Melle und Frederik Gohmann aus Fürstenau wünschen sich die Christdemokraten im Landkreis benachteiligte junge Menschen in den Fokus der Stiftungsarbeit zu stellen.
„Allein die Vereine und Organisationen im Südkreis haben in den letzten zwei Jahren unterstützende Mittel in Höhe von rund 90.000 Euro erhalten!“, so Ruthemeyer appellierend an die Akteure in der Region, die Chance auf Förderung auch aktiv zu nutzen. Zu den begünstigten Akteuren u .a. gehören aktuell mit 2.500 Euro Unterstützung die Bücherei im Kloster Oesede ; auch der gemeinnützige Verein „Die Hütte rockt e.V.“ wurde mit 5.000 Euro gefördert und der Hagener SV bekommt 3000,00 Euro.
„Gefördert werden Projekte der Jugendarbeit, Jugendpflege, Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe, die benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven geben.“, stellt Christoph Ruthemeyer hervor. Die Stiftung unterstütze jedoch auch innovative Ideen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Maßnahmen zur Gewaltprävention und zur Stärkung sozialer Grundtugenden. „Neben den benachteiligten jungen Menschen fördert die Stiftung LAUTER auch Maßnahmen, die die Lebenssituation von Familien im Landkreis Osnabrück verbessern.“, richtet Christoph Ruthemeyer den Blick auf zum Beispiel Bildungsangebote, Maßnahmen zur Verbesserung/Erhaltung der Gesundheit, Projekte zur Integration in die Gesellschaft sowie generationenübergreifende Haushaltsformen. Die Stiftung LAUTER setzt sich allgemein für junge Menschen ein. Als Ansprechpartner stehen die Kuratoriumsmitglieder vor Ort zur Verfügung. Nähere Informationen und die Förderrichtlinien sind der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-osnabrueck.de/der-landkreis/stiftungen zu entnehmen.

„Krankenhäuser im Landkreis Osnabrück durch Bürgschaftserklärung unterstützen!“

 
Calderone fordert Prüfung am Beispiel des Landkreises Cloppenburg

Quakenbrück. „Die Krankenhäuser im Landkreis Osnabrück bereiten sich aktuell in vorbildlicher Weise für Behandlungen im Zuge der Corona-Pandemie vor“, ist der Kreisvorsitzende der CDU im Landkreis Osnabrück, Christian Calderone, nach Gesprächen mit den Krankenhausgeschäftsführern überzeugt.

Die Erhöhung der Intensiv- und Beatmungskapazitäten, die Vorbereitung ganzer Isolierstationen für Corona-Patienten, die Erarbeitung von Eskalationsplänen und die Verschiebung so genannter elektiver Eingriffe seien dafür nach den Worten Calderones Beispiele. Durch diese Umstrukturierungen und insbesondere durch den Wegfall nicht notfallmäßiger Behandlungen entstünden den Krankenhäusern zusätzliche Kosten bei gleichzeitigem Ausfall von Einnahmen.

Calderone forderte deshalb dazu auf, dem Beispiel des Landkreises Cloppenburg zu folgen und als Landkreis Osnabrück die im Kreisgebiet ansässigen Krankenhäuser mit Ausfallbürgschaften zur Liquiditätssicherung zu unterstützen. „Zwar hat Bundesminister Jens Spahn ein gutes Finanzkonzept zur Sicherung der stationären Gesundheitsversorgung vorgelegt, jedoch ist nicht sicher, wann die Gelder des Bundes tatsächlich bei den Kliniken ankommen.“ Auch können die Krankenhausträger aktuell nur schwer einschätzen, wie sich die aktuelle Lage kurz- und mittelfristig finanziell auswirkt. Zur Überbrückung sei deshalb die Besicherung der Klinken sinnvoll, damit die Krankenhäuser ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen und in dieser herausfordernden Zeit vollumfänglich handlungsfähig bleiben.

Abschließend betonte der CDU-Kreisvorsitzende, der auch Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Bersenbrück ist, dass gerade in der Krise sich zeige, welche Branchen tatsächlich „systemrelevant“ seien. Deshalb gelte der Pflege und der Medizin, der Logistik und dem Lebensmitteleinzelhandel, der Polizei und den Rettungsdiensten und vielen in der Krise engagierten Bürgerinnen und Bürger, Beschäftigten und Unternehmern ein großer Dank.

Kreisverband Osnabrück-Land bietet Unterstützung an

Vorsitzender Calderone: Wollen Kontakt zu Hilfeleistungen

Wallenhorst. Auch am CDU-Kreisverband Osnabrück-Land geht die Corona-Krise nicht spurlos vorüber. Wie in öffentlichen Einrichtungen und vielen Betrieben auch, werden in der Niedersachsen Union die Arbeitsabläufe und internen Prozesse ebenfalls neu geordnet. So sei die Kreisgeschäftsstelle für den Publikumsverkehr geschlossen und nur noch via Mail und Telefon erreichbar.

„Aber gleichwohl ist uns gerade jetzt besonders wichtig, gut für die Bürger und Unternehmen ansprechbar zu sein,“ so der Kreisvorsitzende Christian Calderone über die Rolle der CDU. „Gerade in der jetzigen Zeit, wo viele Menschen verunsichert sind und viele Unternehmen um ihre Existenz fürchten, sind wir als Ansprechpartner da.“

Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden einige Bereiche in besonderem Maße strapaziert. Das Gesundheitswesen wird bis an die Leistungsgrenze gehen müssen, viele Bereiche wie z.B. die Reise- und Touristikbranche erleben massive Umsatzeinbußen, aber auch den Solo-Selbstständigen brechen die Aufträge weg. Aufgrund dieser Ausnahmesituation haben die Regierungen in Berlin und Hannover gehandelt und mehrere Sofortmaßnahmen auf den Weg gebracht. Die CDU-geführte Bundesregierung hat unter anderem die Kriterien zum Kurzarbeitergeld vereinfacht, dies kann nun auch unbürokratisch online beantragt werden. Auch eine Arbeitslosenmeldung funktioniert nun telefonisch und muss erst später persönlich nachgeholt werden.

Auch die Niedersächsische Landesregierung hat ein eigenes Unterstützungspaket im Umfang von 4,4 Milliarden Euro auf den Weg gebracht, welches in dieser Woche (Mittwoch) im Landtag beschlossen werden soll. Für Kleinst- und Familienbetriebe soll es eine 6-monatige Zuschussförderung geben, für Kleinbetriebe wird die NBank Liquiditätshilfen bereitstellen und der Bürgschaftsrahmen des Landes wurde von zwei auf drei Milliarden Euro erhöht. Weitere Informationen zu Wirtschaftsfragen finden sich auf der Website des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums unter www.mw.niedersachsen.de . „Als CDU vor Ort sind wir Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Finanzminister Reinhold Hilbers, sehr dankbar, dass sie unbürokratische und schnelle Hilfe auf den Weg bringen.“

„Nun kommt es darauf an, dass diese Hilfe auch den Landkreis Osnabrück erreicht“, so Calderone. Die CDU wolle dabei als Ansprechpartner zur Seite stehen und über die Bundes- und Landtagsabgeordneten mit einem direkten Draht nach Berlin und Hannover Antworten und Kontakte vermitteln. Der CDU-Kreisverband ist per Mail über info@cdu-lkos.de zu erreichen. Die CDU in Niedersachsen hat außerdem unter https://cdu-niedersachsen.de/corona/ eine Sammlung von Notfallhotlines und Notfalllinks zusammengestellt.