Glückaufstraße/L95: Es geht weiter!

Stephan Sprekelmeyer, Carsten Krieger (Ortsvorsitzender Kloster Oesede), Dr. Clemens Haßkamp, Sandra Wallenhorst, Christoph Ruthemeyer, Christine Knappheide, Martin Bäumer (MdL) machen sich ein Bild vor Ort.

 

In einem Ortstermin mit dem Landtagsabgeordneten Martin Bäumer ließen sich der frisch gebackene Bürgermeisterkandidat Christoph Ruthemeyer sowie die CDU-Ratsvertreter und der CDU-Ortsverband Kloster Oesede über den Stand der Bauarbeiten an der Glückaufstraße in Kloster Oesede informieren. Ein Teil dieser Straße war bereits von der Einmündung Nordfeld bis Einmündung Sutarb saniert worden, nachdem dort die Stadtwerke Kanalbauarbeiten durchgeführten und Versorgungsleitungen saniert haben.
Nun ist der Rest dran. Die L95 wird laut einer Bekanntmachung der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehrvom 24.09.2018 an die Stadt Georgsmarienhütte nun vom Bahnübergang Oesede Wiemann bis Borgloh erneuert. Die verschobenen Fahrbahnsanierungsarbeiten der L95 in Kloster Oesede werden bald wieder aufgenommen und sollen im Jahr 2019 bis August durchgeführt werden. Hierüber sind die CDU-Ratsvertreter in Kloster Oesede sehr erfreut.
„Die Ortsdurchfahrt der L95 im Bereich Kloster Oesede wurde bereits im Jahre 2015 vom Büro SHP aus Hannover im Hinblick auf mögliche Verbesserungsmaßnahmen überprüft. Im Vordergrund stand dabei die Entwicklung von Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, die der außerörtlichen Charakteristik verschiedener Abschnitte entgegenwirken.“, sagte Stephan Sprekelmeyer.
Es werden Maßnahmen zur Anlegung von Querungshilfen sowie Verbesserungen im Bereich der Fußgänger- und Radverkehrsanlagen dabei wieder mit aufgenommen.Neue Querungshilfen sollen im Einmündungsbereich der Straße „Im Tiefen Siek“ und „Im Nordfeld“ entstehen. „Das ist auch dringend notwendig, weil wegen der zunehmenden Verkehrsbelastung und der Unübersichtlichkeit im Kurvenverlauf die Überquerung der Straße an diesen Punkten für Fußgänger wirklich gefährlich ist.“, ergänzte Clemens Haskamp, der sich auch gewünscht hätte, daß am Ortseingang bei Ostermanns Esch eine weitere Querungshilfe möglich gewesen wäre. Das war aber leider von der Landesbehörde, die für die Glückaufstraße zuständig ist, nicht so anerkannt worden.
Desweiteren werden die Einmündungen der Ortsdurchfahrt Kloster Oesede mit Bordsteinabsenkungen und taktilen Leitsystem ergänzt, damit auch mobilitätseingeschränkte Personen, z. B. mit Rollator oder Sehbehinderte die Straßen noch besser und sicherer überqueren können.
In Teilbereichen der Glückaufstraße werden weitere Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, z. B. durch Austausch von Gehwegpflaster im Bereich des Edeka-Geschäftes. Soweit möglich wird eine Gehwegsverbreiterung auf 1,5 m vorgenommen. Ebenfalls werden Gefahrenstellen an Einbauten in Fuß- und Radwegsflächen beseitigt.
„Eine erfreuliche Nachricht, dass mal etwas früher fertig werden soll, als geplant“, meinte Christoph Ruthemeyer und Martin Bäumer ergänzte: „Neben schnellem Internet dürfen wir auch die Straßen nicht vernachlässigen, die Menschen miteinander verbinden.“

Nachhaltigkeitsstrategie für neue Baugebiete

CDU – Fraktion fordert Leitfaden für nachhaltiges Bauen

Das geplante neue Baugebiet „Südlich Schulzentrum und Panoramabad“ bietet sich nach Ansicht von Stephan Sprekelmeyer, baupolitischer Sprecher der CDU – Fraktion, für Nachhaltigkeit und energetisches Bauen an, da die Flächen räumlich zusammenhängen.
Die energetisch beste Versorgung mit Wärme und Strom ist Voraussetzung für die Erreichung ökologischer Ziele. Die Fernwärme aus der Abwärme der Georgsmarienhütte GmbH und die Ausrichtung der Hausdächer für eine sinnvolle Nutzung von Sonnenenergie helfen, den Premierenergiefaktor 0 zu erreichen.
Für die Regenwasserentsorgung soll neben den notwendigen Maßnahmen auch auf Versickerung gesetzt werden. Bei der Gestaltung des Wohnquartiers ist auf Familienfreundlichkeit zu achten. Das Wohnwegenetz zur Erschließung der der einzelnen Grundstücke ist als verkehrsberuhigter Bereich mit Parkmöglichkeiten, aber auch mit menschenfreundlichen Aufenthaltsgebieten und Kinderspielplätzen zu errichten. Das gesamte Quartier muss mit Rad- und Fußwegen umweltfreundlich und sicher an das Stadtzentrum und an Schulen und Kindergärten angeschlossen werden, so der Fraktionsvorsitzende Martin Dälken.
Auch an die digitale Zukunft muss gedacht werden, so Christoph Ruthemeyer. Schon bei der Erschließung müssen Glasfaserleitungen direkt in die Häuser gelegt werden. Bei den Planungen müssen der Landkreis Osnabrück, die KfW und die Stadtwerke Georgsmarienhütte beteiligt werden, um die finanzielle Unterstützung der Planungen und weiteren Umsetzungsmöglichkeiten des Gebietes zu sondieren. Das Programm Energieeffizienzcheck des Landkreises Osnabrück für die Planung von Neubaugebieten bietet sich hierfür an.