Mehr Schutz für heiße Tage

CDU-Fraktion besucht Freunde-Kita

Am Kirmesfreitag besuchten Mitglieder der CDU-Fraktion die Freunde-Kita „Auf der Nathe“. Während sich Kinder, ErzieherInnen und Eltern an diesem Tag über sonniges Wetter freuen konnten, sah es im vergangenen Hochsommer noch anders aus: Zum Teil herrschten in den Räumen Temperaturen von über 30 Grad. Damit in Zukunft alle Kinder bei angenehmen Temperaturen von der tollen Arbeit der Kindertagesstätte profitieren können, setzt sich die CDU dafür ein, dass die Stadt die Kosten für die Anschaffung eines verbesserten Sonnenschutzes am Gebäude und auf dem Spielplatz trägt.
Leiterin Petra Osing, Elternvertreterin Sarah Mönkedick und Dieter Selige vom Kirchenvorstand der König-Christus-Gemeinde erläuterten vor Ort, mit welchen Schwierigkeiten Kinder und MitarbeiterInnen in der Sommerhitze zu kämpfen hatten. Stellvertretend für die CDU-Fraktion hielten Christoph Gröne, Stephan Sprekelmeyer, Andre Averdiek und Christoph Ruthemeyer fest, dass es zwingend Sonnensegel im Außenbereich und vor den großen Fenstern braucht, damit die pädagogische Arbeit künftig ohne Beeinträchtigung ablaufen kann.
Der Elternbeirat des Kindergartens hat sich bereit erklärt, bei der Anschaffung zu unterstützen – bei einem Sponsorenlauf kam bereits eine stattliche Summe zusammen. Nach Meinung der CDU liegt die Zuständigkeit für die bauliche Ausstattung des Kindergartens aber nicht beim Träger, sondern bei der Stadt. Die Mittel des Elternbeirats sollten vielmehr für Projekte eingesetzt werden, die von der Stadt im Rahmen ihrer Richtlinien nicht gefördert werden, z.B. im erweiterten pädagogischen Bereich oder zur Anschaffung weiterer Spielgeräte.
Deshalb hat die CDU-Fraktion bereits am 26. August einen Antrag bei der Bürgermeisterin eingereicht, nach dem die Stadt die Kosten für den verbesserten Sonnenschutz übernehmen soll. SPD-Fraktionsmitglied Dieter Selige unterstützt dieses Vorhaben – jetzt sollten alle Fraktionen im Rat mitziehen, damit die Umsetzung schnell erfolgen kann und die Freunde-Kita, die von der Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung und mit Beteiligung der Eltern geplant wurde, die Kleinsten weiterhin so erfolgreich begleiten kann. Auch bei den anderen Kindertagesstätten in Georgsmarienhütte gilt es zu überprüfen, inwieweit beim Sonnenschutz nachgebessert werden muss.

Maries Hütte bekommt Hilfe von der Stiftung Lauter

Kreistagsmitglieder Martin Dälken, Sandra Wallenhorst und Christoph Ruthemeyer zu Besuch bei Frau Multhaupt von Maries Hütte

Der Verein Familienzentrum Maries Hütte e.V. wird von der der Stiftung LAUTER, die Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis Osnabrück, mit knapp 2500 Euro unterstützt. Damit kann das „Wohnzimmer“ des Vereins für viele Gruppen und kleine Gesprächskreise ansprechend gestaltet werden. Die Arbeit und Angebote des Vereins Maries Hütte, die nach dem Prinzip der Selbsthilfe ehrenamtlich organisiert sind, finden große Anerkennung. Daher war es den Georgsmarienhütter CDU – Kreistagsmitgliedern eine Herzensangelegenheit, den Antrag auf Unterstützung durch die Stiftung LAUTER auf den Weg zu bringen.

Es sind noch viele Fragen offen!

CDU Alt-GMHütte zur Schließung der Klinik am Kasinopark

Die plötzliche Ankündigung der Schließung der Klinik am Kasinopark bestürzt die CDU Alt-GMHütte. Vor etwa fünf Jahren wurde die Klinik nach langem Dornröschenschlaf mit stationärer Reha, Geriatrie und Suchtbehandlung wiederbelebt, Mitarbeiter und Öffentlichkeit gingen davon aus, dass diese nicht geräteintensiven medizinischen Fachgebiete mit dem Kasinopark vor der Haustür eine ideale und daher dauerhafte Bleibe gefunden hätten. Daher ist das trotz guter Belegung und schwarzen Zahlen angekündigte Aus und der Umzug nach Osnabrück für die Mitarbeiter aber auch die GMHütter Bürger eine bittere Pille. In Osnabrück müssen dafür neue Gebäude und Infrastruktur im Bereich des Städtischen Klinikums am Finkenhügel errichtet werden. Für die CDU stellt sich hier die Frage, ob es nicht kostengünstiger wäre, die Gelder in eine überfällige Sanierung der Klinik am Kasinopark zu stecken. „Das SPD geführte Sozialministerium in Hannover kalkuliert hier mit zukünftigen Synergien in den Städtischen Kliniken, die selber ein Sanierungsfall sind“, sagt hierzu Frank Düssler, Vorsitzender der CDU Alt-GMHütte, “besser ist es die mit Steuergeldern gespeisten Bauzuschüsse in vorhandene, seriös kalkulierbare Kliniken zu stecken“. Die angekündigte Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter der Klinik ist dagegen eine beruhigende Nachricht. „Wir hoffen, dass die Leitung der Städtischen Kliniken bei dieser Zusage bleibt, nicht nur für das Pflegepersonal, nein auch für die Verwaltungsmitarbeiter bis hin zum Hausmeister muss diese Zusage gelten“, betont CDU Ratsherr Stephan Sprekelmeyer und wünscht dem Betriebsrat alles Gute, die anstehenden Verhandlungen mit glücklicher Hand und entsprechender Durchsetzungskraft erfolgreich zu Ende zu führen. Erstaunt ist die CDU Alt-GMHütte über das Schweigen der lokalen SPD und der Bürgermeisterin. Sind hier lokale Interessen weniger wichtig als Solidarität mit dem SPD geführten Sozialministerium und dem Aufsichtsrat der Städtischen Kliniken und SPD Landtagsabgeordneten Henning? „Der Standort in Alt-GMHütte ist für Suchtprävention und Geriatrie weit besser geeignet als das anonyme Großklinikum in Osnabrück, das Patientenwohl geht in der rein finanziell geprägten Diskussion unter“, führt CDU Ratsherr Andre Averdiek aus. Die CDU Alt-GMHütte erwartet hier ein klares Bekenntnis der Bürgermeisterin und der GMHütter SPD für die Klinik am Kasinopark, bisher war hier nur vornehmes Schweigen zu vernehmen.