CDU Stadtinformationsfahrt für das DRK Oesede wieder im Nu ausgebucht

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Die 55 Teilnehmer des DRK Oesede vor dem Altarbild von Hermann Gottfried in der Antonius Kirche Holzhausen-Ohrbeck. Foto: Johannes Rehm

Bei herrlichstem Sonnenschein unternahmen 55 Mitglieder und Freunde das DRK Oesede die nunmehr vierte Stadtrundfahrt mit CDU Ratsherrn Johannes Rehm. Start war in bewährter Weise das Brauhaus Dröge. Von hier ging es zunächst zum Panoramabad, wo die geplanten Umbaumaßnahmen für das Freibad erläutert wurden. Natürlich durfte auch eine Schleife über die Kirchstraße nicht fehlen. Ganz im Verborgenen tut sich was hier in dem Wohnviertel aus der Gründerzeit des Hüttenwerkes. Erstaunt waren die Teilnehmer über den Namensursprung des Breiten Weges. 1856 wurden die Bruchsteine aus dem Steinbruch Rehlberg, dem heutigen Kunstrasenplatz, mit einer Seilbahn auf das Hüttenwerk transportiert. Der Weg musste deshalb breiter sein. Daher der Name. Dann folgte eine Stippvisite über die 25 ha umstrukturierte ehemalige Hüttenfläche. Ein gelungener Strukturwandel. Hier gilt vielen Georgsmarienhütter Mittelstandsunternehmen ein großer Dank, die die Stadt nicht im Stich gelassen haben. Mit Informationen über die Biogasanlage der Stadtwerke, die Firma Indasia und Salzgitter Automobil Engeniering ging es zur Antoniuskirche Holzhausen. Mit einer Meditation zum Altarbild ging Johannes Rehm insbesondere auf die Verbindung zum 160 jährigen Jubiläum der Georgsmarienhütte GmbH ein. Wie säh heute die Landschaft ohne das Hüttenwerk aus? Wie lebten wir? Und dann das Geschenk der Bruchsteine vom Georgsmarienhütter Verein zum Bau der Antonis Kirche. Dann ging die Reise durch Malbergen. Hier wurde das geplante Bauvorhaben von der expandierenden Firma SD – Automotiv vorgestellt. Das Planverfahren läuft zurzeit und alle kritischen Fragen werden dabei von allen Seiten beleuchtet und gelöst.  Bei dem Deutschen Milch Kontor, mit seinen 350 hochspezialisierten Mitarbeitern, zeigt sich die Leistungsfähigkeit einer bodenständigen Geschäftsführung mit dem Betriebsratsvorsitzenden. Das Werk wurde erhalten und statt Aufgabe über 40.000.000 € investiert. Diese Summe wurde ebenfalls bei SD Automotiv an der Hamburger Straße und beim Nils Stensen Klinikum eingesetzt, um die Firmen zukunftsfähig zu machen. Hinzu kommen beim Letzteren noch gut 5,5 Millionen EURO für die neue Intensivstation. Bedenkt man dann die vielen kleinen und mittleren Investitionen sowie die 70.000.000 für die neue Stranggussanlage bei der Georgsmarienhütte Holding, dann merkt auch der Letzte, dass hier Firmen in den Standort investieren, wo sie Vertrauen auf mutige Ratsentscheidungen haben und auch wissen, dass Zusagen eingehalten werden. Johannes Rehm zeigte als Beispiel die mutige Entscheidung mit dem Feuerwehrhaus Oesede auf. Die gesamte Opposition stimmte dagegen. Heute zeigt sich, was das DRK Oesede aus dem alten Standort gemacht hat. Natürlich wurden auch die Neubaugebiete aufgesucht. „Wir benötigen Bauplätze für junge Familien“, betonte Johannes Rehm.

Nach fast 3 Stunden wurde das Brauhaus Dröge wieder angesteuert. Mit einem leckeren Imbiss und einem kühlen Getränk konnte noch so manche offene Frage beantwortet werden. Etwa 14500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und eine Arbeitslosenquote von nur 3,7 % sprechen für eine pulsierende Stadt, in der es sich sehr gut leben lässt. Da die CDU Informationsfahrten immer kostenlos sind wir zum Schluss um eine Spende für einen guten Zweck gebeten. So kamen spontan 170 € als Sonderspende für das DRK Oesede zusammen, die demnächst übergeben werden.