Maries Hütte bekommt Hilfe von der Stiftung Lauter

Kreistagsmitglieder Martin Dälken, Sandra Wallenhorst und Christoph Ruthemeyer zu Besuch bei Frau Multhaupt von Maries Hütte

Der Verein Familienzentrum Maries Hütte e.V. wird von der der Stiftung LAUTER, die Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis Osnabrück, mit knapp 2500 Euro unterstützt. Damit kann das „Wohnzimmer“ des Vereins für viele Gruppen und kleine Gesprächskreise ansprechend gestaltet werden. Die Arbeit und Angebote des Vereins Maries Hütte, die nach dem Prinzip der Selbsthilfe ehrenamtlich organisiert sind, finden große Anerkennung. Daher war es den Georgsmarienhütter CDU – Kreistagsmitgliedern eine Herzensangelegenheit, den Antrag auf Unterstützung durch die Stiftung LAUTER auf den Weg zu bringen.

Es sind noch viele Fragen offen!

CDU Alt-GMHütte zur Schließung der Klinik am Kasinopark

Die plötzliche Ankündigung der Schließung der Klinik am Kasinopark bestürzt die CDU Alt-GMHütte. Vor etwa fünf Jahren wurde die Klinik nach langem Dornröschenschlaf mit stationärer Reha, Geriatrie und Suchtbehandlung wiederbelebt, Mitarbeiter und Öffentlichkeit gingen davon aus, dass diese nicht geräteintensiven medizinischen Fachgebiete mit dem Kasinopark vor der Haustür eine ideale und daher dauerhafte Bleibe gefunden hätten. Daher ist das trotz guter Belegung und schwarzen Zahlen angekündigte Aus und der Umzug nach Osnabrück für die Mitarbeiter aber auch die GMHütter Bürger eine bittere Pille. In Osnabrück müssen dafür neue Gebäude und Infrastruktur im Bereich des Städtischen Klinikums am Finkenhügel errichtet werden. Für die CDU stellt sich hier die Frage, ob es nicht kostengünstiger wäre, die Gelder in eine überfällige Sanierung der Klinik am Kasinopark zu stecken. „Das SPD geführte Sozialministerium in Hannover kalkuliert hier mit zukünftigen Synergien in den Städtischen Kliniken, die selber ein Sanierungsfall sind“, sagt hierzu Frank Düssler, Vorsitzender der CDU Alt-GMHütte, “besser ist es die mit Steuergeldern gespeisten Bauzuschüsse in vorhandene, seriös kalkulierbare Kliniken zu stecken“. Die angekündigte Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter der Klinik ist dagegen eine beruhigende Nachricht. „Wir hoffen, dass die Leitung der Städtischen Kliniken bei dieser Zusage bleibt, nicht nur für das Pflegepersonal, nein auch für die Verwaltungsmitarbeiter bis hin zum Hausmeister muss diese Zusage gelten“, betont CDU Ratsherr Stephan Sprekelmeyer und wünscht dem Betriebsrat alles Gute, die anstehenden Verhandlungen mit glücklicher Hand und entsprechender Durchsetzungskraft erfolgreich zu Ende zu führen. Erstaunt ist die CDU Alt-GMHütte über das Schweigen der lokalen SPD und der Bürgermeisterin. Sind hier lokale Interessen weniger wichtig als Solidarität mit dem SPD geführten Sozialministerium und dem Aufsichtsrat der Städtischen Kliniken und SPD Landtagsabgeordneten Henning? „Der Standort in Alt-GMHütte ist für Suchtprävention und Geriatrie weit besser geeignet als das anonyme Großklinikum in Osnabrück, das Patientenwohl geht in der rein finanziell geprägten Diskussion unter“, führt CDU Ratsherr Andre Averdiek aus. Die CDU Alt-GMHütte erwartet hier ein klares Bekenntnis der Bürgermeisterin und der GMHütter SPD für die Klinik am Kasinopark, bisher war hier nur vornehmes Schweigen zu vernehmen.

Bäumer: ca. 1,6 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für Georgsmarienhütte – Schulträger können ab sofort Mittel beantragen

Georgsmarienhütte. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Bäumer mitteilt, können die Schulträger vor Ort ab sofort Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes beantragen. Landesweit stehen den Schulen in Niedersachsen für die Verbesserung ihrer IT-Infrastruktur rund 522 Millionen Euro zur Verfügung, ca. 1,6 Millionen Euro davon gehen nach Georgsmarienhütte. Bis zum Ablauf des Jahres 2023 können die Schulträger ab jetzt beim Kultusministerium Anträge bis zur Erreichung ihrer zugewiesenen Fördersumme stellen. „Mit dem Startschuss zum Digitalpakt machen wir die Schulen in unserer Region fit für das digitale Zeitalter“, freut sich Martin Bäumer. „Dank der heute vorgestellten Förderrichtlinie wissen die einzelnen Schulen schon jetzt, wie viel Geld ihnen in den kommenden Jahren für den Ausbau der IT-Bildungsinfrastruktur zur Verfügung steht. Wichtig sei, sich nun zügig um die Mittel zu bemühen: „Je schneller der Förderantrag gestellt wird, desto schneller kann das Geld vor Ort bei unseren Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden.“ So der Landtagsabgeordnete Bäumer.

Die Verteilung der Mittel in Georgsmarienhütte:
Gymnasium Oesede: 542.719 Euro
FöS-LE Comenius: 84.346 Euro
Grundschule Antoniusschule: 63.186 Euro
Grundschule Dröperschule: 48.932 Euro
Grundschule Regenbogenschule: 72.986 Euro
Grundschule Graf-Ludolf-Schule: 71.427 Euro
Grundschule am Harderberg: 67.864 Euro
Grundschule Michaelisschule: 51.827 Euro
Grundschule Freiherr-vom-Stein-Schule: 76.550 Euro
Hauptschule Sophie-Scholl-Schule: 158.736 Euro
Realschule Georgsmarienhütte: 367.655 Euro

Zum Hintergrund
Unter https://digitaleschule.niedersachsen.de/antrag/online-antrag-auf-fordergelder-179228.html können die Schulträger Mittel aus dem Digitalpakt beim Land Niedersachsen beantragen. Die Verteilung der Mittel basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülerinnen und Schülern bekommt einen maximalen Sockelbetrag von 30.000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler). Zusätzlich zu diesem Sockelbetrag steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu. Dieser Betrag errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen.