Grünkohlessen der CDU Alt-GMHütte & Holzhausen

Das Ehrenamt steht im Mittelpunkt. CDU sagt Danke!

Wenn das neue Jahr noch nicht alt ist, wir aber trotz der laufenden Wintermonate leider noch keinen Schnee gesehen haben, steht immer auch das gemeinsame Grünkohlessen der CDU-Ortsverbände Holzhausen und Alt-Georgsmarienhütte vor der Tür.

Am 07.02.2020 war es wieder soweit, als knapp 100 Frauen und Männer der Einladung der Stadtteilverbände folgten und im Kolpinghaus zusammen kamen. Auf die Küche war auch in diesem Jahr wieder Verlass, nicht zuletzt da sie die anwesenden Gäste in großem Umfang mit Grünkohl, Würsten, Kassler, Bratkartoffeln usw. versorgte. Jeder konnte nach seinem Geschmack essen und trinken, sich ausgiebig unterhalten und gut gesättigt dem Rahmenprogramm des Abends folgen.

Begrüßt wurden die Gäste durch die OV Vorsitzenden Christoph Ruthemeyer und Frank Düssler. Der besondere Gruß galt den Damen und Herren aus dem Vorbereitungsteam des Malberger Kinderfestes und den Bürger*innen aus Holzhausen, die sich in den Hospizvereinen „ Lichtblick“ und „Offene Hände“ engagieren, und in diesem Jahr den Bürgerpreis der CDU erhalten.

Ebenso herzlich wurden Frau Dr. Inge Becher, Stadt Georgsmarienhütte, und der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer begrüßt.
Martin Bäumer MdL konnte einiges über das aktuelle Geschehen im Landtag in Hannover berichten und die niedersächsische Perspektive auf die Ereignisse im Erfurter Landtag aufzeigen. Seine Sorge um die Demokratie resultiere in einem großen Maße aus den zunehmenden Respektlosigkeiten der AfD im politischen Umgang mit anderen Parteien und Andersdenkenden. Dies sei auch im niedersächsischen Landtag bereits des Öfteren aufgefallen. Jeder einzelne in der Gesellschaft habe die Aufgabe, zu verhindern, dass die „schreiende Minderheit“ die „stille Mehrheit“ in die Richtung lenkt, in der sie sie haben will. Wenn man bemerke, dass sich Menschen radikalisierten und radikale, respektlose Aussagen tätigten, müsse man dem entgegentreten und sagen: „Was du da sagst, geht so nicht! Das sehe ich anders“.
Eingeleitet wurde der Abend allerdings durch einen Vortrag von Dr. Inge Becher zum 50. Jubiläum der Stadtwerdung Georgsmarienhüttes. Der 50. Stadtgeburtstag wird im Sommer dieses Jahres groß gefeiert. Dazu soll es auch in allen sechs Stadtteilen einige Veranstaltungen geben. Frau Dr. Becher erinnerte in ihrem Vortrag insbesondere an die erst kürzlich verstorbenen Werner Schmigelski, Alex Warner und Willi Frische, die allesamt besondere Verdienste um die Stadt GMHütte erworben und an der städtischen Entwicklung mitgewirkt haben.
Neben diesem besonderen Jubiläum und dem Grünkohlessen selbst stand auch die Verleihung des Bürgerpreises im Mittelpunkt des Abends. Das Organisationsteam des Malberger Kinderfestes sowie die Holzhauser Bürger*innen aus den Hospizvereinen „Lichtblick „ Georgsmarienhütte und „Offene Hände“ Hagen a.T.W. wurden für ihre hervorragende Arbeit und ihr tolles gesellschaftliches Engagement geehrt.
Hilde Butz und Elke Schniederbernd berichteten stellvertretend über die sehr umfangreiche und wertvolle Arbeit der Hospizvereine.
Maria Dörfler, Marie Theres Ellers, Hilde Butz und Herbert Flottmann (leider fehlte Elisabeth Brörmann) vom Verein „Offene Hände“ und Elke Schniederbernd und Angelika Bork vom Hospizverein „Lichtblick“ wurden als „Holzhauser“ geehrt. Ein großer Dank der CDU geht an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der beiden Hospizvereine aus Georgsmarienhütte und Hagen a.T.W.

37 Jahre gibt es schon das wunderschöne Malberger Kinderfest im Sommer. Wir „Holzhauser“ sagen dafür Danke. Stellvertretend an Kerstin Becker, für alle im Organisationsteam die jemals im Team dabei waren.
Sehr gerne gehen wir „Holzhauser“ mit unseren kleinen Kindern im Sommer nach Malbergen zum großartigen Fest mit „kinderfreundlichen Preisen“.
Die CDU-Verbände Holzhausen & Alt-GMHütte gratulieren den Preisträgern sehr herzlich und wünschen alles Gute für das zukünftige Engagement.

Zu fortgeschrittener Stunde gab es noch eine Attraktion, die beim alljährlichen Grünkohlessen der CDU natürlich nicht fehlen darf: Das Preisknobeln!
Eigens hierfür wurden wieder viele Preise organisiert, die die Motivation, beim Knobeln“ alles zu geben“, nochmal um einige Prozentpunkte steigerte. Am begehrtesten war sicher wieder die Fahrt nach Berlin, die dieses Jahr von Thomas Kaulingfrecks mit starken 46 Punkten erwürfelt werden konnte. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Gewinn und viel Spaß in der Bundeshauptstadt! Den zweiten Platz belegte mit sehr guten 45 Punkten Marita Kulgemeyer, die als Gewinn ein 30 Literfass Bier mit nach Hause nahm. Ihr und allen weiteren Gewinnern des Abends gratulieren wir ebenfalls sehr herzlich!

Erfreulich war die starke Zahl der Gäste aus den Holzhauser Vereinen die wir als CDU als Dank für deren großen ehrenamtlichen Einsatz für den Ort und die Bürger gerne wie in den letzten Jahren eingeladen haben. Danke für Euer kommen.
Ein gelungener Abend mit guten fruchtbaren Gesprächen.

 

Der Termin für das nächste Jahr steht schon fest.
Freitag, der 05.02. 2021 im Kolpinghaus Georgsmarienhütte.

Besuch in der Moschee

Mathias Middelberg besucht die türkisch-islamische Gemeinde Georgsmarienhütte

Gemeinsam mit Vertretern der CDU Georgsmarienhütte besuchte der Bundestagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der CDU/CSU Fraktion, Dr. Mathias Middelberg, kürzlich die Türkisch-Islamische Gemeinde Georgsmarienhütte in Oesede. Während eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten der Gemeinde erläuterten der erste Vorsitzende Murat Akdas und Prof. Dr. phil. Merdan Güne? vom Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück die Grundlagen und Praxis der islamischen Religion und die damit verbundenen Rituale und Traditionen.
Mathias Middelberg bedankte sich für die Einladung und betonte, er wolle mit seinem Besuch bewusst ein Zeichen setzen. Skepsis und Ablehnung gegenüber Muslimen, aber z. B auch gegenüber Juden in Deutschland seien in den letzten Jahren gewachsen. Da sei es wichtig, dass man im Gespräch bleibe. „Alle Religionen sind in Deutschland willkommen und frei in ihrer Religionsausübung. Es muss mehr miteinander statt übereinander gesprochen werden.“ Middelberg lobte auch das Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück: „Dieses Institut treibt jetzt ein Projekt voran, bei dem Imame hier in Deutschland ausgebildet werden. Es ist wichtig, dass Imame hier in Deutschland sozialisiert sind und deutsch sprechen und nicht nur aus dem Ausland zu uns kommen.“
Die Vertreter der CDU Georgsmarienhütte waren begeistert mit welcher Gastfreundlichkeit die CDU-Mitglieder aufgenommen wurden und über die sehr offene Diskussion mit den Vertretern der islamischen Gemeinde.
Die Idee den Runden Tisch der Religionen, der unter Bürgermeister Heinz Lunte in Georgsmarienhütte sehr gute Arbeit geleistet hat, würde die CDU Georgsmarienhütte laut ihres Vorsitzenden Christoph Ruthemeyer wieder sehr gerne in Georgsmarienhütte wieder ins Leben rufen wollen.
Diese Bitte geht an unsere Bürgermeisterin Dagmar Bahlo!
Denn nur miteinander reden hilft der Gemeinschaft.
Murat Akdas betonte für die Gemeinde, man sei offen gegenüber allen Gruppen in Georgsmarienhütte und freue sich, wenn viele auch beim nächsten Mal wieder die Einladung zum gemeinsamen traditionellen Fastenbrechen im Monat Ramadan annehmen würden.

Standortdiskussion um die AWIGO

CDU Georgsmarienhütte macht keine Politik gegen die Bürger

Die AWIGO hat in einer offen und transparent vorgetragenen Entwicklung Strategie dargelegt, dass sie Erweiterungsflächen benötigt. Die zu entsorgenden Mengen an recyclefähigen Wertstoffen und Restmüll nehmen zu. Die gesetzlich gebotenen Anforderungen an die Sortierung der diversen Abfallfraktionen stellt die Entsorgungsunternehmen vor große Herausforderungen. Hierzu benötigt die AWIGO, ein Unternehmen des Landkreises Osnabrück, auch die entsprechenden Kapazitäten, die am bisherigen Standort Niedersachsenstraße nicht mehr auskömmlich sind. Vorausschauend hat die Geschäftsführung daher folgerichtig die Gewerbefläche in der Mündruper Heide in den Blick genommen. Aus Sicht der Geschäftsführung wäre dieser Standort sehr gut geeignet für den Betrieb der Abfallsortierung. Die sortierten Abfälle und Wertstoffe würden dort auch nicht gelagert, sondern zur weiteren Verwendung und Verwertung an andere Betriebe und Deponien gebracht.

Die CDU Georgsmarienhütte kann laut deren Vorsitzenden Christoph Ruthemeyer den Ausführungen der AWIGO uneingeschränkt zustimmen. Rein betriebswirtschaftlich hat sie eine korrekte Abwägung vorgenommen und eine begründete Standortentscheidung für die Gewerbefläche Mündruper Heide gefällt. Die Baukörper würde sie so platzieren, dass sie Lärm zum angrenzenden Wohngebiet zurückhalten würden. Darüber hinaus würde auch Verkehrslärm von der Autobahn A33 zum Teil gemildert werden können. Aus diesen Gründen und in der Vorsorge für eine geordnete Entsorgung von Abfall und Sortierung von Wertstoffen hätte die CDU Georgsmarienhütte die Standortverlegung der AWIGO zur Mündruper Heide mitgetragen. Dabei wäre der CDU grundsätzlich daran gelegen, dass dort eher kleinteiligen Produktionsgewerbe und Handwerk angesiedelt werden würde. In diesem konkreten Einzelfall wäre nach Abwägung aller Alternativen aber zu Gunsten des Standortes AWIGO zu entscheiden und für verkehrliche Nähe der Entsorgung für Georgsmarienhüttes Bürger.

Sehr wichtig ist für die CDU Georgsmarienhütte, das der Standort der Awigo in Georgsmarienhütte mit all seinen Angeboten für die Bürger der Stadt und des Landkreises in Georgsmarienhütte verbleibt. Alternativen für die Standorterweiterung müssen gesucht werden in unserer Stadt. Die CDU Georgsmarienhütte wird niemals Politik gegen die Bürger machen und respektiert die Haltung der Anwohner in Holsten-Mündrup und Teilen Kloster Oesedes zu dem Projekt. Ein derartiges Projekt bedarf eines politischen Konsenses, der von einer größeren Mehrheit zu tragen wäre. Diese ist derzeit nicht gegeben. Insofern wird die CDU keine Aktivitäten entfalten, um eine Betriebsverlegung der AWIGO an den Standort Mündruper Heide zu ermöglichen.