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Bippen. Komplett einstimmig wählten jetzt die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Bippen ihren Vorstand für die nächsten zweieinhalb Jahre.

Die bisherigen Verantwortungsträger sind auch diejenigen, die sich künftig um die Arbeit der Christdemokraten in Bippen kümmern. Es gab auf der Mitgliederversammlung im Maiburger Hof jetzt nur eine Veränderung: Andreas Nordemann ist als Nachfolger für Jörg Brüwer künftig als Beisitzer für den Ortsteil Klein Bokern im Vorstand vertreten.

Vorsitzender bleibt Dirk Imke, der diese Funktion seit dem Jahr 2005 ausübt. Wilhelm-Röthker-Bruns ist weiterhin stellvertretender Vorsitzender, Johannes Nyenhuis der Schriftführer. Die weiteren Beisitzer in den Ortsteilen sind wie bisher Kai Dallmann (Ohrte), Carsten Göwert (Lonnerbecke), Dieter Harbecke (Vechtel), Gerd Lömker (Hartlage), Christian Sander (Orthermersch), Markus Webering (Restrup) und Martin Wille (Bippen).

Zahl der Mitglieder gestiegen

Dirk Imke freute sich über das immer wieder sehr große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Im Wahljahr 2016 sei die Mitgliederzahl des Ortsverbandes von 39 auf 46 gestiegen. Prozentual gesehen sei das das beste Ergebnis eines Ortsverbandes im gesamten Landkreis gewesen. Aktuell seien 43 Personen Mitglieder der CDU in Bippen. Diese würden der CDU vor Ort ein Gesicht geben, so der Vorsitzende.

Die anwesenden Mandatsträger machten einen Streifzug durch die wesentlichen politischen Schwerpunkte auf Gemeinde, Samtgemeinde und Kreisebene. Bernd Ortland, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Gemeinde Bippen, berichtete von dem kurz bevorstehenden ersten Spatenstich im neuen Baugebiet Nord-West, in dem perspektivisch 125 Bauplätze entstehen. Bei einer durchschnittlichen Familiengröße von vier Personen mache diese auf Dauer idealerweise 500 Einwohner mehr, so Bernd Ortland. Er wies auch auf die 925-Jahr-Feier im vergangenen Jahr hin, wo sich Bippen als echte Einheitsgemeinde präsentiert habe und sich alle Ortsteile beteiligt hätten.

 Auf der Suche nach einem Arzt

Problematisch sei nach wie vor, dass der Erholungsort Bippen derzeit keine eigene hausärztliche Versorgung habe, daran werde zusammen mit Bürgermeister Helmut Tolsdorf jedoch intensiv gearbeitet. Auch die neuen Flächen zur Weiterentwicklung der Gewerbegebiete in Vechtel und Bippen seien Schritte in die richtige Richtung. Zudem sei das ehrenamtliche Engagement beim Bau des neuen Wanderweges in Klein Bokern absolut vorbildlich. Über den Neubau der Straßen am Hallweg berichtete Johannes Nyenhuis. Der Neubau der Straßen runde jetzt das Wegenetz weiter ab. Auf Dauer entstehe durch den Wegebau quasi ein Straßenring rund um den Ort Bippen.

Friedhelm Spree, der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Fürstenau appellierte an die Mitglieder, den Europaabgeordneten für die Region, Jens Gieseke und Amtsinhaber Landrat Michael Lübbersmann bei den Wahlen am 26. Mai bei denen es um das Europaparlament und den Posten des hauptamtlichen Landrats geht, zu unterstützen. Für Bippen sei aus Sicht der Samtgemeinde, die mittlerweile auskömmliche Finanzmittel habe, wichtig, dass die Kindertagesstätte und die Krippe in Bippen mittlerweile definitiv zu klein seien und erweitert werden müsste und das man zudem im Wort stehe, bis zum Jahr 2021 eine neue Turnhalle zu bauen. Auch stehe eine umfangreiche Sanierung des Freibades in Bippen an.

Thema Breitbandausbau

Jörg Brüwer berichtete aus seiner Arbeit im Kreistag des Landkreises Osnabrück. Auf Kreisebene stünden in diesem Jahr 46 Millionen Euro an investiven Maßnahmen in den digitalen Breitbandausbau und die Schulen im Landkreis an. Aktuell müsse der Kreistag auch darüber entscheiden, ob der Landkreis bei den Planungen für ein gymnasiales Angebot an der Oberschule in Ankum ein Veto einlege. Dieses sei wohl nicht zu erwarten, dennoch halte er die Planung mit Blick auf die anderen weiterführenden Schulen für „größten Blödsinn“. Spannend sei hingegen die Idee des Landrates eine eigene Netzgesellschaft für die Stromversorgung am Beispiel der früheren „Nike“ einzurichten.