„Wir haben den besseren Mann“

19.07.2006

vl. Herbert Gans, Peter Selter, Johannes Nyenhuis, Alfons Bertke

„Wir haben den besseren Mann“.CDU verabschiedet Kommunalwahlprogramm.Es geht um viel: um Einfluss, um Gestaltungsmöglichkeiten und auch um Positionen. Das war im Hotel Stratmann in Fürstenau zu spüren, als die CDU ihr Kommunalwahlprogramm verabschiedete. Entsprechend intensiv hat sich die Partei vorbereitet.Insgesamt 16 Punkte umfasst das Strategiepapier, das die Leitlinien der Politik für die nächsten fünf Jahre in der Samtgemeinde bestimmen soll. Und für die einzelnen Kommunen noch mit Details ausgefüllt werden kann. Die Präsentation übernahm Peter Selter, der Mann für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters bei der CDU: Der 38 Jährige, der seit eineinhalb Jahren als allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters arbeitet, war maßgeblich an der Ausarbeitung des Programms beteiligt. Sein Credo: „Entwickeln um zu bewahren.“ Das heißt für Selter zunächst einmal die Schulden massiv abzubauen“, um „enkeltauglich“ zu arbeiten. Dabei setzen Selter und die CDU vor allem auf die Kontakte zum Landkreis und zum Land, um einen akzeptablen Strukturausgleich zu bewirken, der auch der Samtgemeinde zugute kommt.Einen weiteren Schwerpunkt setzt die CDU bei der Familienförderung, die „offensiv“ angegangen werden soll. Hier sei beispielsweise die Beteiligung an dem Landkreisprojekt „Orte verlässlicher Betreuung“ ein wichtiger Baustein, erklärte Selter. Darüber hinaus will die CDU den Radwegebau vorantreiben. Einerseits gehe es dabei um Verkehrs- und Schulwegsicherheit, andererseits um das Ausnutzen des touristischen Potenzials.Auch die sieben Feuerwehren in der Samtgemeinde sollen nach Kräften unterstützt werden. „Unser Ja zur Entwicklung der Samtgemeinde heißt auch Ja zu unseren Feuerwehren“, betonte Selter.Bei der anschließenden Debatte über das Programm, das die Versammlung am Ende einstimmig verabschiedete, ging es zudem um Grundsätzliches. Reinhard von Schorlemer – ehemaliger Bundestagsabgeordneter und erfahrener Wahlkämpfer- forderte beispielsweise, dass die Parteimitglieder immer wieder deutlich machen müssten, dass die CDU mit Peter Selter einen ungewöhnlich kompetenten Kandidaten besitze, der trotz seiner gerade einmal 38 Jahre bereits über mehr als 20 Jahre Verwaltungserfahrung verfüge und das Angebot gehabt habe, persönlicher Referent von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zu werden. Das er dennoch in Fürstenau geblieben sei, ehre ihn und sei ein Gewinn für die CDU. „Wir haben den besseren Mann. Sagt das weiter“, gab sich Schorlemer kämpferisch und zuversichtlich zugleich.