Wigos, Wifö, Oleg und Ilek – was ist das?

11.01.2007

Wigos, Wifö, Oleg und Ilek – wasist das?
hoe Fürstenau.
Für die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsausschusses derStadt Fürstenau gab es beim ersten Treffen nach der Wahl eine Flut von Informationen.Besonders für die Neulinge war die Unterscheidung der Abkürzungen Wifö, Wigos,Oleg und Ilek erst einmal ein zungenbrecherisches Hindernis, die inhaltlicheEntschlüsselung folgte aber alsbald.

Der Informationging zunächst einmal die Pflichtbelehrung der hinzugewählten Mitglieder voraus.Die wickelte Bürgermeister Herbert Gans ab. Zur Kenntnis nahmen sie JohannesFritze, Susanne Kasper, Jens Ludlage, Reinhard Richter und Michael Töns. Siewerden zukünftig die Arbeit des Ratsausschusses begleiten.

Dann ging es sofort richtig los: Tobias Schmidt, Geschäftsführer derWirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH – kurz: Wigos – stelltedie Aufgaben seiner Institution vor. Die Unterstützung vonUnternehmensgründern, die Beratung bestehender Firmen oder die Hilfe bei derStandortsuche gehöre dazu, berichtete er.

Und was ist nun Wifö? Nun, das ist schlicht die Abkürzung für”Wirtschaftsförderung”. In diesem Fall ist die Wifö der StadtFürstenau gemeint, die zwar in Anbetracht fehlenden Geldes keine finanzielleHilfe leisten kann, aber dennoch als Mittler zwischen Wirtschaft und Verwaltungfungieren kann, wie Stadtdirektor Peter Selter betonte. Zudem gibt es eine engeZusammenarbeit zwischen Wigos und Wifö.

So weit, so gut. Aber es gibt ja noch die Oleg. Das wiederum ist dieOsnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft mbH, die sich verstärkt um die Suchevon Gewerbeflächen und deren Vermittlung bemüht. In Fürstenau ist die Oleg zumBeispiel in den Industriegebiete Utdrift-Sellberg und Kranenpohl tätig.

Das wären also die Abkürzungen. Es gab aber noch mehr Infos. Zum Beispielüber eine Diplomarbeit von Sebastian Mertens. Der Student der FachhochschuleMünster beschäftigt sich derzeit mit der verkehrstechnischen ErschließungFürstenaus, die aus vier “Korridoren” erfolge. Daraus ergäben sichweitere Überlegungen, die zu möglichen Fahrtzeitverkürzungen führen könnten,eventuell durch überregional angelegte Umleitungstrassen. Wenn die Arbeitkomplett fertig ist, wird sie im Detail präsentiert.

Ach ja, fast vergessen. Da wäre noch die neueste Wortschöpfung: Ilek -Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept. Hier geht es um gemeinsame Ideen,die im Nordkreis als übergreifende Projekte für möglichst viele Bürger Vorteilebringen sollen. Dazu werden noch in diesem Monat vier Arbeitsgruppen inFürstenau, Bippen und Berge tagen, zu denen Interessierte willkommen sind (wirberichteten).