Wenn der Wahlkampf vor der Tür steht

17.06.2006

Wenn der Wahlkampf vor der Tür steht

Fürstenau/Berge/Bippen.
Vor 30 Jahren, da hat es den “Bürgermeisterkandidaten” vielleicht noch gereicht, an der Dorftheke dem Nachbarn ein Bier auszugeben und zu fragen: “Du wählst mich doch?” Zeiten, die vorbei sind: Auch im kommunalen Wahlkampf auf dem Lande hat Professionalität Einzug gehalten. Hier ein Überblick über das, was der CDU-Kandidat Peter Selter in der Samtgemeinde Fürstenau so alles anstellen will, um die Wähler zu überzeugen.

Er arbeitet seit gut einem Jahr als Allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters in der Fürstenauer Verwaltung und kommt so qua Amt mit den Bürgern der Region tagtäglich in Kontakt. Gleichwohl will er in den nächsten Monaten “so viele Hausbesuche wie möglich” absolvieren und sich den Bergern, Bippenern und Fürstenauern vorstellen. Weiterhin wird der Frühschoppen und Klön-Abende besuchen, um dort zu seinen politischen Zielen Rede und Antwort zu stehen. Bereits im Gange ist eine Bürgerbefragung, deren Ergebnisse Peter Selter Anfang September präsentieren will. Unter anderen fragt er darin nach der Zufriedenheit mit der Verkehrssituation, mit dem Schulangebot oder dem Bürgerservice im Rathaus. Die Ergebnisse sollen eine Grundlage für seine spätere Arbeit als Samtgemeindebürgermeister sein.
Unverzichtbar im Wettstreit der Ideen: eine Internetseite. Die Homepage von Peter Selter ist seit einigen Tagen freigeschaltet, und zwar unter “www.Selter-Fuerstenau.de”. Auch ein hochrangiger Politiker wird helfen: Hermann Kues, parlamentarischer Staatssekretär. Er kommt im August nach Bippen. Dann noch Grundsätzliches von Peter Selter: Das Wort “Wahlkampf” findet er unpassend für die Samtgemeinde. “Wahlvorbereitung” sei treffender, denn vor der Wahl sei nach der Wahl. Das heiße: Er werde nur Zusagen machen, die er auch später einhalten könne. Vertrauen sei alles.