Weichen für die Zukunft stellen – Fürstenau möchte kinder- und familienfreundlicher werden

04.05.2012

NOZ 04.05.2012

jesc Fürstenau. Die Lebenssituation von Familien nicht nur in Fürstenau soll verbessert werden. Das haben sich „Stellwerk Zukunft“, der Landkreis Osnabrück (Jugendamt) mit dem Sozialraumteam Artland-Fürstenau und die Samtgemeinde Fürstenau vorgenommen.

„Stellwerk Zukunft“ arbeitet als Team am Sozialraum-Projekt Fürstenau. Unter Beteiligung der Einwohner soll eine Sozialstrukturanalyse zum Thema kinder- und familienfreundliche Gemeinde erarbeitet werden. Zielgruppe sind Eltern, Kinder und Jugendliche im Ortsgebiet Fürstenau. Das Projekt wird von Uwe Helms von „Stellwerk Zukunft“ betreut.

Kinder und Erwachsene ermittelten gemeinsam, wo es was für Kinder und Familien gibt und was fehlt. Foto: Jürgen Schwietert

Kinder und Erwachsene ermittelten gemeinsam, wo es was für Kinder und Familien gibt und was fehlt. Foto: Jürgen Schwietert

Dabei geht es um tatsächliche Verbesserungen für die Lebenssituation von Familien in Fürstenau. Jeder Beteiligte soll angeregt werden, nicht nur Verbesserungen zu fordern, sondern in seinem Arbeits- und Lebensumfeld konkrete Veränderungen zu mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit umzusetzen.

Das Besondere bei diesem Vorhaben ist das direkte Zusammenwirken von Trägern der Jugendhilfe und der Samtgemeinde in einem gemeinsamen Projektrahmen. Im Verlauf des Projektes soll geprüft werden, ob diese Zusammenarbeit zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien vor Ort beitragen kann. Nach der Startphase mit einem sich regelmäßig treffenden Projektarbeitskreises geht es in die Aktivierungsphase. Dann sollen erste kleine Aktivitäten die Einwohner für das Projekt und dessen Themen sensibilisieren. Aus vielfältigen Einzelmethoden können Aktivitäten ausgewählt werden, um junge und erwachsene Menschen in unterschiedlichen Gruppierungen anzusprechen und erste Meinungen zu erschließen.

Bei der Kinderkrippe „Lütke Lüe“ war Uwe Helms mit einem Luftbild von Fürstenau, um festzuhalten, was Kinder und Eltern in Fürstenau gut finden, wo was angeboten wird und was fehlt. In der dritten Phase sollen nach den Sommerferien alle Einwohner eingeladen werden, um in Form einer Zukunftswerkstatt der „Familienfreundlichen Gemeinde“ ein Stück näher zu kommen.

Das begleitete Projekt endet mit der Präsentation zum Thema „Kinder- und Familienfreundliches Fürstenau“, in der Wünsche und Ideen dargestellt werden