“Voller Einsatz für Fürstenau”

21.12.2005

vl. Helmut Kamlage, Peter Selter, Friedhelm Spree

“Voller Einsatz für Fürstenau”
Fürstenau (cg)
Die CDU in Fürstenau, Berge und Bippen hat ihre “K-Frage” gelöst: Peter Selter wird sich bei der Kommunalwahl am 10. September 2006 um das Amt des Fürstenauer Samtgemeindebürgermeisters bewerben. Große Zustimmung erntete der 37-Jährige in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Montagabend: Dort erhielt er 100 Prozent Zustimmung, alle 48 anwesenden Mitglieder stimmten mit Ja. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.
Damit gab es am Ende der gut anderthalbstündigen Veranstaltung ein “bedeutendes Ergebnis”, das der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Friedhelm Spree, gleich zu Beginn der Versammlung angekündigt hatte.
Doch bevor das offizielle Prozedere mit geheimer Wahl eröffnet wurde, nutzte Samtgemeindebürgermeister Helmut Kamlage die Gelegenheit für einige persönliche Anmerkungen. “Ich habe mich entschieden, für die kommende Wahlperiode nicht noch einmal zu kandidieren”, sagte der 60-Jährige, der 1996 zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Samtgemeinde gewählt worden war. “Der Generationswechsel steht vor der Tür, das tut dem Amt ganz gut”, ergänzte er und dankte ausdrücklich dafür, “stets von allen CDU-Mitgliedern getragen und unterstützt worden zu sein”.
In seinem kurzen Rückblick wies er vor allem auf die desolate Finanzsituation der Samtgemeinde hin, die allen Sorgen bereite. Allerdings seien trotz des engen Spielraums wichtige Vorhaben verwirklicht worden, wie die Gebäudesanierung an der Integrierten Gesamtschule, der Hochwasserschutz am Sellberg und die Dorferneuerung in Schwagstorf.
“Wir haben uns bewusst für den Generationenwechsel entschieden”, begründete Spree den Vorschlag des Vorstandes, den Allgemeinen Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Peter Selter, als CDU-Kandidaten ins Rennen zu schicken. Er sei verwaltungserfahren, besitze hohe Fachkompetenz, Führungsstärke und Glaubwürdigkeit.
“Ich habe hohen Respekt vor dieser Wahl und vor der Aufgabe”, leitete der 37-Jährige seinen gut 15-minütigen Vortrag ein. Vor allem sei er sich bewusst, dass “große Fußstapfen von Format vor mir stehen”. Kamlages Art der Amtsführung beeindrucke ihn sehr, sei für ihn Motivation und Herausforderung zugleich.
Selter umriss einige Schwerpunkte zukünftiger Arbeit, nannte das Bemühen um die Verbesserung von Kommunalfinanzen und Arbeitsplatzangebot. Die Mitgliedsgemeinden seien “für Jung und Alt liebens- und lebenswert”, und genau dies gelte es nach außen hin darzustellen. Peter Selter, seit 1995 Mitglied in der CDU, sieht sich selbst als “Teamplayer”. Als Motto für die künftige Arbeit wählte er: “Voller Einsatz für Fürstenau.”