NOZ: Von Siegfried Wistuba 

Hollenstede. Seine Majestät Bernhard III (Gerdes), Grünkohlkönig von 2019, und der CDU-Samtgemeindeverband Fürstenau hatten zum traditionellen Grünkohlessen in den Saal Johannemann in Hollenstede eingeladen. Zum neuen Grünkohlkönig wurde Uwe Hummert gekürt.

In einer charmanten Rede verabschiedete sich der noch amtierende Grünkohlkönig Bernhard Gerdes von seinem Volk. Anschließend berichtete Ehrengast André Berghegger nicht nur über seine Erfahrungen mit dem Sturmtief Sabine auf den Reisen nach Berlin, sondern sehr detailliert über die politischen Turbulenzen der vergangenen Tage und Wochen in Berlin. „So wie die Fürstenauer in jedem Jahr den richtigen Grünkohlkönig küren, so werden auch wir in Berlin die richtige Personalentscheidung treffen, mit oder ohne Rücksicht auf den Kalender“, spielte er auf den sich ankündigenden „März“ an.

Urkunden und Anstecknadeln

Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Karl Herbers und Gerd Lömker Urkunden, Anstecknadeln und viele Glückwünschen. Für sage und schreibe 50 Jahre in der CDU und in der Frauenunion der Partei erhielt Freifrau Monica von Schorlemer gleich zwei Urkunden nach einer von der Frauenbeauftragten der Samtgemeinde, Cornelia Hasselmann, vorgetragenen Laudatio. Freiherr Reinhard von Schorlemer hielt die Laudatio für einen alten und geschätzten Weggefährten. Horst Selker galten die Ehrungen für 60 Jahre in der CDU und davon für 42 Jahre Ratsarbeit für Fürstenau. Ferner für seinen besonderen Einsatz vor vielen Jahren beim Zustandekommen der IGS. Als Urgestein der regionalen und später großen Politik gilt im Osnabrücker Land und weit darüber hinaus bereits seit Jahrzehnten Freiherr Reinhard von Schorlemer. Sein Laudator Christian Calderone war aus privaten Gründen verhindert. Dafür übernahm Friedhelm Spree die Aufgabe vor der Ehrungszeremonie, den politischen Werdegang des Politprofis darzustellen.

Thronwechsel vollzogen

Kandidat Dirk Imke, stellvertretender Bürgermeister von Bippen und Vorsteher des Wasserverbandes BSB, stellte sich für die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters im kommenden Jahr vor. Sein Ziel: Um Mehrheiten in den Gemeinden kämpfen und sein bisheriges politisches Hobby zu seinem Beruf machen.