Unter den kalkulierten Kosten – Spatenstich für neuen Kindergarten in Fürstenau

02.12.2017

Von Jürgen Ackmann NOZ

Fürstenau. Klar. Auch die Jungen und Mädchen der Kindergartengruppen Fuchsbau und Eulennest wollten beim Spatenstich für den neuen Kindergarten in Fürstenau mithelfen. Derzeit sind die Kinder in Provisorien im Sportlerheim der Spielvereinigung und im Hollensteder Gemeindehaus untergebracht.

Die Freude war bei allen Beteiligten groß. Endlich gehe es los. Nun werde sichtbar, was seit einem Jahr geplant und vorbereitet worden sei, erklärte Gabriele Markus, Bereichsleiterin für vorschulische Förderung bei der heilpädagogischen Hilfe, die die Trägerschaft für den neuen Kindergarten Am Gültum übernommen hat.

Im August 2018 soll der Bau bezugsfertig sein, wie Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken und Architekt Gregor Schröder junior vor dem symbolischen Spatenstich erklärten. Dann werden auch die Provisorien im Sportlerheim und im Gemeindehaus nicht mehr notwendig sein, die – wie berichtet – wegen des verstärkten Zuzug von Familien nach Fürstenau kurzfristig notwendig geworden waren.
Auch eine Sprachheilgruppe

Vorgesehen sind neben den klassischen Regelgruppen auch eine Integrationsgruppe sowie eine Sprachheilgruppe für acht Jungen und Mädchen. Weiterhin plant die HpH Praxisräume für die Frühförderung, sodass ein umfassendes pädagogisches Angebot unter einem Dach vereint ist. Insgesamt stehen dafür auf der Grundlage des vorliegenden Raumkonzeptes rund 840 Quadratmeter zur Verfügung.

Endlich geht es los: Vertreter der Samtgemeinde, der Heilpädagogischen Hilfe sowie der beteiligten Planer und Firmen freuten sich über den Baustart für den neuen Kindergarten in Fürstenau. Dazu gehörte der symbolische Spatenstich. Foto: Jürgen Ackmannn

Endlich geht es los: Vertreter der Samtgemeinde, der Heilpädagogischen Hilfe sowie der beteiligten Planer und Firmen freuten sich über den Baustart für den neuen Kindergarten in Fürstenau. Dazu gehörte der symbolische Spatenstich. Foto: Jürgen Ackmannn

Bei den Kosten für den neuen Kindergarten kalkulierten die Verantwortlichen – einschließlich Einrichtung, Außenanlagen und Baunebenkosten – mit einer Summe von etwa 1,8 Millionen Euro. Es zeichnet sich aber nach den bisherigen Ausschreibungsergebnissen ab, dass das Projekt möglicherweise weniger kosten wird. Die Ergebnisse für die bisher ausgeschriebenen Gewerke liegen jedenfalls bereits zehn Prozent unter der Kostenschätzung, wie Benno Trütken berichtete.
Verkehrskonzept für den gesamten Campus

Er ging zudem noch einmal auf das Campusprojekt mit IGS, Schulreitsportzentrum, Grundschule und nun auch den Kindergarten ein. Für alle Einrichtungen will die Samtgemeinde in Zusammenarbeit mit einem Verkehrsplaner aus Ibbenbüren in nächster Zeit ein übegreifendes Verkehrskonzept erarbeiten. Dabei wollen die Verantwortlichen unter anderem den Busbahnhof vor der IGS neu gestalten und auch die Parkplatzsituation an der Grundschule verbessern. Dazu gehört auch großzügiger Stellplatz vor dem neuen Kindergarten.