TÜV Nord überprüfte Sporthalle in Fürstenau – „Keinerlei Gefahren oder Sicherheitsmängel mehr“

18.11.2010

Fürstenau. Nach einer eingehenden Überprüfung der Sporthalle der Integrierten Gesamtschule (IGS) hat der TÜV Nord grünes Licht für die Benutzung der Halle gegeben (wir berichteten). Am Montag hatte ein Fachmann die Halle sicherheitstechnisch untersucht. Das Ergebnis wurde Dienstagabend in einer Elternversammlung bekannt gegeben.

Rainer Schomann vom Landkreis Osnabrück erläuterte die Vorabfassung des Berichtes. Es seien drei wesentliche Punkte vom TÜV bemängelt worden, führte er aus. Dazu gehörten die Blechabdeckungen der Lampen, die fehlerhaft montiert waren, sodass sich vor einigen Wochen ein Blech löste und herunterfiel.

Zweiter Punkt auf der Mängelliste des Fachmanns: die Befestigung eines Auslasslüfters unter der Decke, die abgerissen war.

Der dritte Mangel betraf eine Kabelführung an der Wand. Sie entspricht nicht den Bestimmungen der DIN-Norm. Dies ist laut TÜV jedoch nicht bedrohlich, soll aber behoben werden.

Die ersten beiden Mängel mussten zwingend verändert werden, da sie vom TÜV als Sicherheitsrisiko eingestuft wurden. Alle Ballabprallbleche sind bereits am Dienstag demontiert worden, sie werden nun entsprechend der Bestimmungen auf den Lampen befestigt. Nach einer erneuten Abnahme entsprechen sie den geltenden Sicherheitsvorschriften.

Laut Schomann sei die Halle zum Schulbeginn am Mittwoch uneingeschränkt und gefahrlos nutzbar. Der Landkreis Osnabrück hatte als Eigentümer die Sicherheitsüberprüfung der Halle in Auftrag gegeben und durch Schomann begleitet. Die weiteren Gewährleistungsfälle würden durch Fachfirmen behoben, sie stellten jedoch keine Gefährdung für Kinder und Sportler dar, hieß es.

Gerald Wieziolkowski, Schulleiter der IGS, zeigte sich erleichtert: „Die Halle soll in Zukunft einfach nur funktionieren, sie könnte von mir aus auch pink sein.“ Eltern und Lehrer hätten in der Vergangenheit das Vertrauen in die Halle verloren, so Wieziolkowski, die Halle müsse sich erst wieder beweisen.

Dabei könnte in den nächsten zwei Jahren eine halbjährliche Sicherheitsüberprüfung helfen. Peter Selter, Stadtdirektor in Fürstenau, erklärte den Eltern, dass der erreichte Sicherheitsstandard gehalten würde, indem der TÜV die Halle in Zukunft regelmäßig inspiziert.

„Jetzt heißt es, nach vorne blicken“, erklärte Selter zuversichtlich.