Steine für Dorfplatz ausgewählt

26.01.2011

Hollenstede. Die Dorferneuerung in Hollenstede macht Fortschritte. Nun traf sich der zuständige Arbeitskreis im Saal Johannemann, um unter anderem die Pflasterauswahl für die Festwiese und den Dorfplatz zu treffen. Mit dabei war Fachdienstleiterin Monika Kolosser von der Samtgemeinde Fürstenau, die wie die übrigen Teilnehmer den Ausführungen der Ingenieurin Stefanie Janning vom Planungsbüro folgte. Diese erläuterte vorab, dass die Wegbreite im Bereich des Reetbaches auf zwei Meter ausgeweitet worden sei. Zudem sei der Weg über dem Geländeniveau angelegt worden, um zukünftig überflutete Wege zu vermeiden. Hauptsächlich ging es aber um die Pflasterauswahl, die vor allem den Dorfplatz optisch dominieren wird. Die Fläche betrage rund 1200 Quadratmeter, ergänzte Hans Peter Stein als Vorsitzender des Arbeitskreises. Bereits zuvor konnten die Pflastersteine besichtigt werden. Allzu viel Auswahl gab es dabei nicht, lediglich die Entscheidung zwischen Braun-Anthrazit und Grau-Anthrazit musste getroffen werden, die leicht rötliche Variante bekam am Ende die meisten Stimmen. Die Kanten der Steine sind „gerumpelt“, so heißt es im Fachjargon, sie haben keinen glatten Rand. Da die Anschaffung dieser Pflastersorte bezuschusst wird, war auch hier schnell eine
Entscheidung getroffen. Im Bereich der für Busse notwendigen Umfahrt auf dem Dorfplatz werden besonders stabile Verbundpflastersteine verlegt. Bei der weiteren Gestaltung des Dorfplatzes soll eine Urnenwandanlage als Sichtschutz und zur Abgrenzung des Friedhofes errichtet werden, davor sollen Parkplätze schräg angelegt werden. Dies hatte der Arbeitskreis nach Absprache mit Kirchenvorstand, Samtgemeinde und Ingenieurbüro entschieden. Voraussetzung für diese Pläne sei allerdings deren Finanzierbarkeit, signalisierten sowohl die Fachdienstleiterin als auch die Ingenieurin.
Wenn alle Genehmigungen vorliegen, könnten die Bauarbeiten im Juni starten.