Große Freude: Stadtdirektor Benno Trütken, Helmut Tolsdorf (SPD/Grüne), Bürgermeisterin Manuela Nestroy, Thomas Wagener (Verwaltung), Friedhelm Spree (CDU/FDP), Julia Kamotzke (Verwaltung), Konrektorin Renate Hundrup, Schulleiterin Anika Tetzlaff, Architekt Gregor Schröder. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

NOZ: Von Maria Kohrmann-Unfeld 

Fürstenau. Darauf haben Schüler, Eltern und Lehrer gewartet: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat die offizielle Bauphase für den geplanten Erweiterungsbau der Grundschule Fürstenau begonnen.

 Beherzt griffen die Schulleiterin Anika Tetzlaff, Konrektorin Renante Hundrup, Bürgermeisterin Manuela Nestroy, Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken sowie weitere Vertreter der Stadt und Samtgemeinde Fürstenau zum Spaten, um den Start des rund 1,8 Millionen teuren Bauvorhabens einzuleiten. Architekt Gregor Schröder gewährte zudem einen Blick in den umfangreichen Bauplan. „Durch die Baumaßnahmen wird die Nutzfläche um 880 Quadratmeter erweitert“, gab er Auskunft. 

Zunächst erfolgt die Erweiterung außerhalb des Gebäudes bei laufendem Schulbetrieb, und zwar an der Seite der Schule, an der kein Unterricht stattfindet. Die „heiße Phase“ der Bauarbeiten, insbesondere der Innenausbau, beginnt dann in den Sommerferien.

Regelmäßige Besprechungen

Geplant ist der Bau einer Mensa mit Essensvorbereitung und Speisesaal in Anlehnung an einen Wintergarten. Die bestehende Toilettenanlage kann bestehen bleiben. Aus den bisherigen Klassenräumen entsteht der Ganztagsbereich mit Bewegungs- und Musikräumen. Zudem sind drei neue Klassenräume, Besprechungs- und Intensivräume sowie die Erweiterung des Lehrerzimmers geplant. Ferner soll ein kleiner Teil des Schulhofs überdacht werden. Es finden begleitend regelmäßige Besprechungen der für den Bau Verantwortlichen unter Einbezug der Schulleitung statt.

 Bürgermeisterin Manuela Nestroy freute sich über den Start der Bauarbeiten – ebensowie der Stadtdirektor. „Wir sind gut im Zeitplan, und der milde Winter lässt hoffen, dass das auch so bleibt“, erklärte Benno Trütken. Die Abstimmunngen zwischen Planern und Schule funktioniere während der Bauphase gut. Transparenz sei dabei sehr wichtig.

Mit Ausschreibungsergebnissen zufrieden

Wie Architekt Gregor Schröder ergänzte, liegen die ersten Ausschreibungsergebnisse vor und entsprächen der Kalkulation. „Wir alle haben ein gemeinsames Ziel, das naturgemäß mit Stress verbunden ist. Aber dann folgt die Freude über das Geschaffene“, stellte wiederum Helmut Tolsdorf fest. Julia Kamotzke vom Fachdienst Bauen und Planen lobte die vorbereitenden Arbeiten des Bauhofes. So könne die Bauphase reibungslos starten.