Fürstenau . Die evangelische Kindertagesstätte St. Georg in Fürstenau bekommt eine weitere Krippengruppe. Nachdem der Familien- und Bildungsausschuss der Samtgemeinde Fürstenau einstimmig empfohlen hatte, die Planungen für den nötigen Anbau weiter voranzutreiben, folgte der Samtgemeindeausschuss dieser Empfehlung.

Im Juni hatte der Samtgemeinderat beschlossen, entweder am St.-Georg-Kindergarten oder am katholischen Kindergarten St. Katharina eine zusätzliche Krippengruppe einzurichten, und die Verwaltung mit den Vorplanungen beauftragt. Die Verwaltung kam nun zu dem Schluss, dass ein Erweiterungsbau an der St.-Georg-Kita „deutlich schneller und kostengünstiger“ umzusetzen ist, wie es in der Beschlussvorlage für den Familien- und Bildungsausschuss heißt. Zwar sind die Grundstücksverhältnisse am evangelischen Kindergarten recht beengt, der Platz reiche aber aus, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

Die verkehrliche Situation könne dadurch entspannt werden, dass der Zugang zur Kita in Richtung des ehemaligen Bahndamms verlegt wird, wo zusätzliche Parkplätze eingerichtet werden könnten. Zudem würden die Bauarbeiten den laufenden Kita-Betrieb nicht wesentlich stören. „Der Anbau kann auch mit dem Bestand der Turnhalle realisiert werden“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken in der Sitzung des Fachausschusses mit Blick auf die Diskussion um den Fortbestand der maroden Sporthalle an der 1912- Schule und Benedikt-Grundschule.

Weil an dem katholischen Kindergarten Sanierungsmaßnahmen notwendig sind und das Raumangebot ohnehin arg begrenzt ist, sei der Standort weniger geeignet. Zudem könne nicht gewährleistet werden, dass der Betrieb des Kindergartens während der Bauphase weitergeführt werden könne. Angesichts stetig steigender Nachfrage nach Betreuungsplätzen geht Trütken davon aus, dass auch an der St.-Katharina-Kita in den kommenden Jahren eine Erweiterung erforderlich ist. Daher sollen die Grundlagenplanungen weiter vorangetrieben werden. „Wir müssen weitermachen. Die nächsten Anbauten müssen folgen“, sagte Trütken.

„Hier ist Eile geboten“, signalisierte Friedhelm Spree für die CDU ebenso Zustimmung für den Verwaltungsvorschlag wie auch Matthias Wübbel für die SPD: „Wir tragen das mit.“