Stadtrat Fürstenau: Alle Entscheidungen einstimmig getroffen

09.11.2011

Fürstenau. Der Rat der Stadt Fürstenau hat seine personellen Angelegenheiten geregelt. Alle Entscheidungen gingen einstimmig über die Bühne. Anschließend ging es zum Essen in das Gasthaus Triphaus. Nun kann die Arbeit beginnen.

Es war schon ein etwas ungewohntes Bild für regelmäßige Besucher der Stadtratssitzungen. Ganz vorne bei der CDU saß als künftiger Fraktionssprecher ein kommunalpolitischer Neuling: Heinz Santel. Ganz am anderen Ende saß ein politisches Urgestein: Friedrich-Wilhelm Oldenhage, der ehemalige Fraktionssprecher. Dazwischen irgendwo zwei weitere Neulinge in trauter Eintracht nebeneinander und in Jacketts gewandet: die 21-jährigen Pascal Hampel und Johannes Selker.

Diese Sitzordnung hatte auch etwas mit den Debatten innerhalb der CDU vor der konstituierenden Ratssitzung zu tun. Da hatte es intensive und auch kontroverse Diskussionen über die personelle Ausrichtung der Christdemokraten gegeben. Diese Gespräche hatten unter anderem zur Folge, dass der ursprünglich bereits als Fraktionssprecher gewählte Friedrich-Wilhelm Oldenhage kurzfristig sein Amt wieder abgab und dafür Heinz Santel nachrückte. Hintergrund dafür waren zwei Aspekte: Zum einen hatten die Vertreter der Jungen Union vehement einen Sitz im Verwaltungsausschuss beansprucht. Zum anderen galt es, insbesondere die Belange der Stadtteile Hollenstede und Schwagstorf personell zu berücksichtigten. Angesichts dieser Gemengelage zog sich Friedrich-Wilhelm Oldenhage schließlich zurück, verzichtete auf den Fraktionsvorsitz, zog sich zudem aus dem Verwaltungsausschuss zurück und überließ das Spielfeld anderen. Dabei vergaß er jedoch nicht, Heinz Santel ausdrücklich seine Unterstützung zuzusichern.

In dieser Weise von den Debatten der vergangenen Wochen gestählt, ging die CDU in die Ratssitzung. Dort galt es, zunächst einige Ratsmitglieder zu verabschieden: den bisherigen ersten stellvertretenden Bürgermeister Karl Krieger, Sebastian Ahrens, Claus Beumler, Heinz-Jürgen Frantzen, Martina Hölscher und Achim Krone. Als Bürgermeister Herbert Gans ihre Verdienste gewürdigt hatte, folgte per Handschlag die Verpflichtung der neuen Ratsmitglieder sowie die Wahl des neuen Bürgermeisters, die Friedrich-Wilhelm Oldenhage leitete, nachdem Heidi Uebing als ältestes Ratsmitglied verzichtet hatte. Hier votierten CDU sowie SPD/Grüne einstimmig für Herbert Gans, der somit seine zweite Amtszeit antritt. Die CDU habe die Wahl gewonnen, da sei es selbstverständlich, dass SPD/Grüne ihn auch wählten, erklärte Winfried Knocks als alter und neuer Sprecher.

Ebenfalls einstimmig ging die Wahl der Stellvertreter über die Bühne: Rudi Lühn und Helmut Santel werden die Ämter gleichberechtigt übernehmen. Auf diese Regelung hatten sich CDU und SPD/Grüne geeinigt. Darüber hinaus verständigte sich der Rat auf die Besetzung der Ausschüsse. Auch hier war alles fix erledigt.

Die Köpfe des Stadtrates: Sonja Ahrend, die zum 1. April 2012 allgemeine Stellvertreterin des Stadtdirektors wird, der CDU-Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Heinz Santel, SPD-Amtskollege Winfried Knocks, Bürgermeister Herbert Gans, Stellvertreter Rudi Lühn und Stadtdirektor Peter Selter (von links). Foto: Jürgen Ackmann

Die Köpfe des Stadtrates: Sonja Ahrend, die zum 1. April 2012 allgemeine Stellvertreterin des Stadtdirektors wird, der CDU-Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Heinz Santel, SPD-Amtskollege Winfried Knocks, Bürgermeister Herbert Gans, Stellvertreter Rudi Lühn und Stadtdirektor Peter Selter (von links). Foto: Jürgen Ackmann

Als die Ratsmitglieder alle Regularien abgewickelt hatten, bedankte sich Winfried Knocks bei Friedrich-Wilhelm Oldenhage für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Unterbrochen von einem Applaus, gab er den Dank zurück.

Schließlich hatte der alte und neue Bürgermeister noch einen kleinen Witz über einen Dorfbürgermeister und einen Pfarrer parat, die sich wegen eines toten Esels ein kleines Wortgefecht liefern. Fröhliches Gelächter war die Folge. Es war geschafft – trotz mancher Schwierigkeiten im Vorfeld.

Es war schon ein etwas ungewohntes Bild für regelmäßige Besucher der Stadtratssitzungen. Ganz vorne bei der CDU saß als künftiger Fraktionssprecher ein kommunalpolitischer Neuling: Heinz Santel. Ganz am anderen Ende saß ein politisches Urgestein: Friedrich-Wilhelm Oldenhage, der ehemalige Fraktionssprecher. Dazwischen irgendwo zwei weitere Neulinge in trauter Eintracht nebeneinander und in Jacketts gewandet: die 21-jährigen Pascal Hampel und Johannes Selker.

Diese Sitzordnung hatte auch etwas mit den Debatten innerhalb der CDU vor der konstituierenden Ratssitzung zu tun. Da hatte es intensive und auch kontroverse Diskussionen über die personelle Ausrichtung der Christdemokraten gegeben. Diese Gespräche hatten unter anderem zur Folge, dass der ursprünglich bereits als Fraktionssprecher gewählte Friedrich-Wilhelm Oldenhage kurzfristig sein Amt wieder abgab und dafür Heinz Santel nachrückte. Hintergrund dafür waren zwei Aspekte: Zum einen hatten die Vertreter der Jungen Union vehement einen Sitz im Verwaltungsausschuss beansprucht. Zum anderen galt es, insbesondere die Belange der Stadtteile Hollenstede und Schwagstorf personell zu berücksichtigten. Angesichts dieser Gemengelage zog sich Friedrich-Wilhelm Oldenhage schließlich zurück, verzichtete auf den Fraktionsvorsitz, zog sich zudem aus dem Verwaltungsausschuss zurück und überließ das Spielfeld anderen. Dabei vergaß er jedoch nicht, Heinz Santel ausdrücklich seine Unterstützung zuzusichern.

In dieser Weise von den Debatten der vergangenen Wochen gestählt, ging die CDU in die Ratssitzung. Dort galt es, zunächst einige Ratsmitglieder zu verabschieden: den bisherigen ersten stellvertretenden Bürgermeister Karl Krieger, Sebastian Ahrens, Claus Beumler, Heinz-Jürgen Frantzen, Martina Hölscher und Achim Krone. Als Bürgermeister Herbert Gans ihre Verdienste gewürdigt hatte, folgte per Handschlag die Verpflichtung der neuen Ratsmitglieder sowie die Wahl des neuen Bürgermeisters, die Friedrich-Wilhelm Oldenhage leitete, nachdem Heidi Uebing als ältestes Ratsmitglied verzichtet hatte. Hier votierten CDU sowie SPD/Grüne einstimmig für Herbert Gans, der somit seine zweite Amtszeit antritt. Die CDU habe die Wahl gewonnen, da sei es selbstverständlich, dass SPD/Grüne ihn auch wählten, erklärte Winfried Knocks als alter und neuer Sprecher.

Ebenfalls einstimmig ging die Wahl der Stellvertreter über die Bühne: Rudi Lühn und Helmut Santel werden die Ämter gleichberechtigt übernehmen. Auf diese Regelung hatten sich CDU und SPD/Grüne geeinigt. Darüber hinaus verständigte sich der Rat auf die Besetzung der Ausschüsse. Auch hier war alles fix erledigt.

Als die Ratsmitglieder alle Regularien abgewickelt hatten, bedankte sich Winfried Knocks bei Friedrich-Wilhelm Oldenhage für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Unterbrochen von einem Applaus, gab er den Dank zurück.

Schließlich hatte der alte und neue Bürgermeister noch einen kleinen Witz über einen Dorfbürgermeister und einen Pfarrer parat, die sich wegen eines toten Esels ein kleines Wortgefecht liefern. Fröhliches Gelächter war die Folge. Es war geschafft – trotz mancher Schwierigkeiten im Vorfeld.