Stadt Fürstenau beteiligt sich an REFINAForschungsprojekt des Bundes

22.10.2005

Stadt Fürstenau beteiligt sich an REFINA
Forschungsprojekt des Bundes
Fürstenau (jp)
Der Verwaltungsausschuss der Stadt Fürstenau hat grünes Licht für eine Beteiligung an dem Forschungsvorhaben „REFINA“ (Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement) gegeben. „Wir haben in dem auf die Dauer von drei Jahren angelegten Projekt die Möglichkeit, weitere Erkenntnisse für die Konversionsaufgabe zu erhalten“, erklärte Bürgermeister Reinhold Schröder, warum die Stadt beim Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mitmacht. Ein Vorteil sei auch, dass auf diesem Wege ein Teil der dafür notwendigen personellen Aufwendungen erstattet werde. Ein entsprechender Antrag sei, so Stadtdirektor Helmut Kamlage, mittlerweile gestellt worden. Eine Rückmeldung liege jedoch noch nicht vor.

Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat zudem beschlossen, eine Gutachten über die städtebaulich-räumliche Zuordnung der Einzelhandelsnutzung in der Stadt in Auftrag zu geben. Zugestimmt hat der Ausschuss zudem einem Bauvorhaben an der Straße Im Gültum, bei dem es um den Neubau einer Pferdestation mit Falknervolieren und Betriebswohnhaus geht. Eine entsprechende Mitteilung hat der Landkreis erhalten.
Erneut beschäftigen muss sich der Verwaltungsausschuss mit dem Antrag eines Bauherrn, der im Bereich des Bebauungsplanes „Wegemühlenweg II“ von der vorgegebenen Dachneigung mit einem „mediterranen Stil“ abweichen möchte.
In Sachen Kostenvergleich bei den Kindergärten wurde die Verwaltung beauftragt, Gespräche mit den Trägern der Kindergärten in der Stadt Fürstenau zu führen. Erklärtes Ziel ist eine Kostenreduzierung. Erste Vorgespräche habe es bereits gegeben, berichtete Fürstenaus Stadtdirektor Helmut Kamlage. Weitere Abstimmungen seien aber noch erforderlich.