SPD-Ratsherr Lühn setzt den Vorstand des Bürgerschützenvereins mit Ultimatum unter Druck

10.07.2018

Mit Grüßen auf einer Bauzaunplane am Rande des Schützenplatzes hat die CDU-Fürstenau ihre Solidarität mit dem Schützenwesen zum Ausdruck gebracht. Dies missfiel dem stv. Bürgermeister der Stadt Fürstenau und Ratsherren Rudolf Lühn. Schon am Eröffnungstag forderte er die Abnahme der Grußplane. Da es sich nicht um eine politische Botschaft handelte und auch die SPD sich auf verschiedenen Festen in der Stadt mit einem Karussell präsentierte, sahen wir dazu keine Veranlassung. Am Samstagmorgen eskalierte die Situation. Gegenüber einem Geschäftsführenden Vorstandsmitglied stellte Lühn telefonisch das Ultimatum „Wenn die CDU-Plane nicht sofort abgenommen wird, trete ich aus dem Bürgerschützenverein aus und weitere werden folgen. Um die hervorragende Arbeit des neuen Vorstandes nicht zu gefährden und das laufende Schützenfest 2018 nicht zu belasten haben wir die Grußplane entfernt. Mit dem Austritt weiterer Personen zu drohen, ist eine schwerwiegende Entgleisung und eines stv. Bürgermeisters unwürdig. Auf gut deutsch nennt man so etwas „Erpressung“
Seit Donald Trump wird so etwas aber leider vorgelebt.