Spatenstich: Mensa-Neubau in Berge beginnt

01.10.2016

Berge. In Berge wird am kommenden Dienstag eine neue Baustelle aufgemacht. An der Oberschule am Sonnenberg beginnen dann die Arbeiten für den Neubau einer Mensa. Darauf haben Lehrer, Eltern und Schüler lange gewartet.

Am Freitagmorgen trafen sich Vertreter des Lehrerkollegiums, der Schüler- und Elternschaft sowie der Samtgemeinde Fürstenau, um symbolisch den ersten Spatenstich zu vollziehen. Dafür hatten die Verantwortlichen eigens ein kleines Feld herrichten lassen, um kräftig Sand schippen zu können. Am nächsten Dienstag wird dann aber schweres Gerät anrücken, um den Erdboden abzutragen, sodass die neue Mensa an den Neubautrakt der Oberschule angedockt werden kann.

Sand schippen kann Spaß machen – vor allem, wenn dabei am Ende der Neubau einer Mensa herauskommt. Am Dienstag werden nun die Bagger anrücken, damit alles rechtzeitig zum Schuljahr 2017/18 fertig ist. Foto: Jürgen Ackmann

Sand schippen kann Spaß machen – vor allem, wenn dabei am Ende der Neubau einer Mensa herauskommt. Am Dienstag werden nun die Bagger anrücken, damit alles rechtzeitig zum Schuljahr 2017/18 fertig ist. Foto: Jürgen Ackmann

Kostenrahmen wird eingehalten
Zum Schuljahr 2017/18 soll die neue Mensa bezugsfertig sein. Insgesamt sind Ausgaben in Höhe von 900000 Euro veranschlagt. Dieser Kostenrahmen werde – gemessen an den bisher vorliegenden Ausschreibungsergebnissen – auf jeden Fall eingehalten, wie Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken erklärte. Wenn alles planmäßig verlaufe, würde der Gesamtbetrag möglicherweise sogar etwas geringer ausfallen als bisher kalkuliert. „Das sieht im Moment gut aus“, so Benno Trütken.
„Das ist ein schöner Tag für uns“
Schulleiter Gerd Beckmann stand die Freude über den bevorstehenden Baubeginn ins Gesicht geschrieben. Die Oberschule habe zwar immer gehofft, dass eines Tages der Neubau einer Mensa möglich sei. Dass es nun aber vier Jahre nach der Einführung der Ganztagsschule und der Umwandlung der Haupt- und Realschule in eine Oberschule wirklich klappe, damit hätten viele nicht gerechnet. „Das ist ein schöner Tag für uns“, betonte Gerd Beckmann.

Er wies zudem noch einmal darauf hin, dass die Verhältnisse in den bisherigen Mensaräumen an der Antener Straße sehr beengt seien – eben auch, weil dass Essensangebot von den Schülern ausgesprochen gut angenommen werde. Nun könnten 120 Kinder pro Schicht essen.
Berges Bürgermeister Volker Brandt wiederum erklärte, dass der Mensabau auch ein Baustein zum langfristigen Erhalt der Oberschule in Berge sei.