Sicherheit der Kinder an erster Stelle

16.10.2009

Von Eva Köbbemann
Fürstenau.
Die kalte Jahreszeit ist angebrochen. In dieser Zeit steigen auch wieder die Heizkosten von schlecht isolierten Häusern in immense Höhen. So wie im evangelisch-lutherischen Kindergarten in Fürstenau. Hier soll jetzt durch umfangreiche Sanierungsarbeiten Abhilfe geschaffen werden.

Bereits in der vergangenen Woche hat die Firma Senger aus Fürstenau die ersten Baumaßnahmen in Angriff genommen: Gerüste wurden aufgestellt und Sicherheitsvorkehrungen für die Kinder getroffen. „Der Eingang wird zeitweise nach hinten verlegt, damit die Jungen und Mädchen beispielsweise nicht durch versehentlich herunterfallende Bauteile verletzt werden. Alle Gefahrenbereiche haben wir abgesperrt“, erklärte Junior-Chefin Britta Senger.

Bereits in drei Wochen soll der erste Bauabschnitt fertiggestellt sein. Er umfasst die Erneuerung des Daches, die dringend erforderliche Dämmung der Erdgeschossdecke und der Außenwände sowie Klempner- und Tischlerarbeiten. Insgesamt fallen für die handwerklichen Arbeiten Kosten in Höhe von 89000 Euro an. „Die Politik hat einstimmig beschlossen, dass der energetische Zustand des Gebäudes unbedingt verbessert werden muss“, betonte Stadtdirektor Peter Selter bei der gestrigen Bauabnahme, die zusammen mit der beauftragten Firma Senger, Alfons Hoch vom Bauamt der Stadt Fürstenau, dem Ratsherrn Friedhelm Spree, dem Architekten Franz Pospiech, Kindergartenleiterin Astrid Dennig und Paul Weymann – dieses Mal als Vertreter der evangelisch-lutherischen Kirche über die Bühne ging. „Die kleinsten Einwohner unserer Stadt sollen einen vernünftigen Raum haben“, fügte Peter Selter hinzu.

Kindergarten

Im nächsten Jahr sollen zudem die Heizung und Elektroleitungen erneuert werden. Das wird weitere 40000 Euro kosten. Der Stadtdirektor hofft, dass die Bauarbeiten flott und zur Zufriedenheit aller weitergehen.