Schultunnel bald Geschichte?

22.10.2009

ja Berge.
Die Debatte ist schon recht alt, die vorliegenden Entwürfe sind recht neu. Wie kann der wenig ansehnliche und nicht mehr zeitgemäße Eingang der Haupt- und Realschule in Berge mit seinem schlauchähnlichen Tunnel energetisch und optisch neu gestaltet werden? In den nächsten Wochen wollen sich die politischen Gremien der Samtgemeinde Fürstenau mit diesem Thema beschäftigten.

Die Ausgangslage: Aus vielen Ideen hat der Planer Jochen Bohmann inzwischen drei Entwürfe erstellt. Zum einen gibt es eine „kleine Lösung“. Hier wird der Tunnel abgerissen, während der Eingang selbst bleibt, aber energetisch optimiert wird. Zudem wird ein Kiosk angegliedert, den sich die Schule schon lange wünscht. Derzeit gibt es nur ein Provisorium im Hausmeisterraum. Die beiden „größeren Lösungen“ sehen vor, dass der Tunnel ebenfalls abgerissen wird, der Eingang aber zentral in die Mitte des Schulgebäudes verlegt und energetisch optimiert wird. Zudem ist ein Vordach geplant. Auch hier ist links oder rechts ein Kiosk vorgesehen. Neben diesen drei Entwürfen gibt es einen konkreten Geldbetrag: rund 60000 Euro. Diese Summe, die sich aus Geldern des Konjunkturpakets II für energetische Sanierung, aus Haushaltsresten sowie aus Spendengeldern der Schule zusammensetzt, ist zunächst der Ausgangspunkt für die weiteren politischen Debatten. Was ist mit dieser Summe tatsächlich machbar? Soll und kann die Samtgemeinde finanziell draufsatteln? Fragen, die bald beantwortet sein sollen, damit 2010 die Bauarbeiten beginnen können, wie Samtgemeindebürgermeister Peter Selter gestern sagte.