Schulbusse: Büro prüft Lösungen

15.11.2007

Schulbusse: Büro prüft Lösungen
ja Berge.
Welche Alternativen gibt es zur derzeitigen Schulbushaltestelle an der Antener Straße in Berge? Diese Frage soll jetzt die Ingieurplanung Wallenhorst in den nächsten zwei Wochen untersuchen. Darauf verständigte sich der Schulausschuss der Samtgemeinde Fürstenau in seiner jüngsten Sitzung nach längerer Diskussion. In drei Wochen will sich das Gremium dann erneut treffen, um die Ergebnisse der Untersuchung zu besprechen.

Ausgangspunkt der jüngsten Beratung war ein Lösungsvorschlag, der vorsieht, die Bushaltestelle von der “Antener Straße” an die Straße “Am Sonnenberg” in Höhe der Turnhalle zu verlegen. Hierfür müsste am Ende der Straße ein Wendehammer gebaut werden, um eine An- und Abfahrt der Busse zu ermöglichen. Bei einem Ortstermin hatten das Busunternehmen Hülsmann sowie die Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrücker Land (Planos) dieses Vorhaben als machbar bezeichnet. Der Vorschlag: Um das Projekt aus Gründen der Sicherheit für Schüler schnell umzusetzen, könne die neue Haltestelle zunächst provisorisch eingerichtet werden, bevor dann 2009 der endgültige Ausbau erfolge (wir berichteten).

In der Sitzung machte Friedrich-Wilhelm Oldenhage für die CDU deutlich, dass es in Teilen seiner Fraktion Vorbehalte gegen diesen Vorschlag gibt. “Ich gebe zu, dass es bei uns verschiedene Meinungen gibt”, erklärte er. Die CDU wolle die Schulbussituation in Berge deshalb noch einmal von unabhängiger Stelle untersuchen lassen. Vielleicht sei die vorliegende Lösung tatsächlich die beste, vielleicht täten sich weitere Alternativen auf. So oder so: Auf die lange Bank geschoben werde solle eine Entscheidung nicht, betonte Friedrich-Wilhelm Oldenhage im späteren Verlauf der Diskussion. Innerhalb von zwei Wochen könnten die Ergebnisse des Planungsbüros, das übrigens auch von der Planos empfohlen worden ist, vorliegen, um dann in der Woche darauf im Schulausschuss und im Samtgemeindeausschuss eine Entscheidung herbeizuführen.

Die Ankündigung von Friedrich-Wihelm Oldenhage, die Schulbussituation von der Ingenieurplanung untersuchen zu lassen, stieß bei Winfried Knocks von der SPD und auch beim Schulleiter der Haupt- und Realschule in Berge, Wolfgang Deffner, sowie beim Elternvertreter Burkhard Hömme aus Berge nur auf begrenztes Verständis. Sie machten noch einmal grundsätzlich deutlich, dass weitere Verzögerungen nicht akzeptabel und nachvollziehbar seien, zumal es um die Sicherheit der Schüler gehe. Weiterhin verwies Winfried Knocks darauf, dass Vertreter der Planos und des Busunternehmens Hülsmann ebenfalls Experten seien, denen zugetraut werden könne, die Schulbussituation in Berge vernünftig zu beurteilen. Die jetzt erarbeitete Lösung finde er durchaus “sympathisch”.

Nachdem Friedhelm-Wilhelm Oldenhage dann versichert hatte, dass die Sache in den nächsten Wochen entschieden werden könne, stimmte schließlich auch die SPD dem CDU-Vorschlag zu. Zuvor hatte Samtgemeindebürgermeister Peter Selter noch einmal betont, dass die jetzige Situation an der Antener Straße nicht mehr länger akzeptabel sei. Alle könnten froh sein, dass noch nicht so viel passiert sei. Gestern nun hat das Planungsbüro mit der Arbeit begonnen.