Scharfe Kritik an Koops Äußerungen

08.08.2009

FÜRSTENAU/BIPPEN/BERGE
Die Junge Union in der Samtgemeinde Fürstenau sei empört über die Äußerungen des stellvertretenden Verwaltungschefs der Samtgemeinde Bersenbrück und frage, ob die vielerorts propagierte Zusammenarbeit in der Region überhaupt ehrlich gemeint sei, heißt es in einer Mitteilung der Organisation. ,,Wo leben wir eigentlich – oder vielmehr in welcher Zeit?”, so der Vorstand. Da sei am vergangenen Donnerstag zu lesen gewesen, dass sich der Erste Samtgemeinderat Johannes Koop freue, ,,massiv gegengesteuert” zu haben, um die Schülerströme aus Bersenbrück zur IGS nach Fürstenau zu reduzieren. So mögen die Landdroste im Mittelalter aufeinander geschaut haben. Die haben sicher massiv gegeneinandergesteuert. Diese Zeiten sind glücklicherweise längst vorbei.” Aus Bersenbrücker Sicht aber offenbar nicht, so der Vorsitzende der Jungen Union, Pascal Hampel. Die Verantwortungsträger sollten einmal in das ILEK Programm unter ,,www.ilek-nol.de” schauen, empfehlen die jungen Politiker weiter. Dort werde für das Nordland als Stärke das ,,flächendeckende Angebot weiterführender Schulen” von allen vier Samtgemeinden hervorgehoben. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Herr Koop sich einmal die Zeit nimmt, das ILEK zu lesen”, erklärt Pascal Hampel weiter. Gleichwohl habe die Äußerung auch etwas Gutes, meint der JU Vorsitzende.,, Der große Respekt vor der IGS ist erneut eine gute Werbung für die Schule, die zu den besten der Region gehört