Sanierung oder Neuaufbau?

17.11.2006

Sanierung oder Neuaufbau?
ja Fürstenau.
Es kommt Bewegung in die Sache: Bis Anfang Januar wird die SamtgemeindeFürstenau beim Landkreis alle relevanten Daten zu einer Sanierungbeziehungsweise zu einem Neuaufbau der IGS-Sporthalle vorlegen. Im Zuge derHaushaltsberatungen des Kreistages soll dann entschieden werden, welcher Weggangbar ist, und wie viel Geld der Landkreis für das Bauprojekt beisteuert.

Wie Samtgemeindebürgermeister Peter Selter berichtete, warenkürzlich der Arbeitskreis „Schulen“ der CDU/FDP/UWG-Gruppe sowie dieSozialdezernentin des Landkreises, Sonja Gartemann in Fürstenau, um sich einBild vom Zustand der IGS-Turnhalle zu machen. Die einhellige Meinung nach derBesichtigungstour: „Es besteht dringender Handlungsbedarf.“ Weder derBrandschutz noch die Haustechnik seien mehr akzeptabel.

Mit dieser Erkenntnis allein ist es allerdings nicht getan. Vor allem mussgeklärt werden, was finanziell und bautechnisch sinnvoller ist: eine Sanierungder Turnhalle in mehreren Schritten oder aber ein Entkernen der Fünf-Feld-Hallebis auf das Gerippe mit anschließendem Neuaufbau? Eine Frage, die dieSamtgemeinde in nächster Zeit mithilfe eines Architekten klären will, wie PeterSelter weiter berichtete.

Eine weitere Frage, die sich stellt: Mit welchem Anteil beteiligt sich derLandkreis an dem Vorhaben? Bei der Sanierung der Integrierten Gesamtschule wardie Behörde vom Schölerberg mit einem Anteil von 70 Prozent im Boot. Für siebenBauabschnitte sind in den vergangenen sechs Jahren insgesamt 6,5 Millionen Euroin die Schule investiert worden. Die Vereinbarung über die 70-prozentigeBeteiligung läuft allerdings zum Jahresende aus. Ob es für die IGS-Turnhalleeine ähnliche Übereinkunft gibt, ist noch unklar. „Prozentzahlen gibt es nochnicht“, erklärte Peter Selter. Gleichwohl sei er froh, dass es zunächst einmalein „positives Signal“ vom Landkreis gebe.

Was sich angesichts der hohen Investitionssumme allerdings abzeichnet, ist,dass möglicherweise der noch ausstehende achte Bauabschnitt für die IGS zuGunsten der Sporthalle zurückgestellt wird. Die Sozialdezernentin habe deutlichgemacht, dass im Zweifelsfalle die Sporthalle Vorrang habe, so Peter Selter.