Pommernkaserne: Campus-Projekt in Berlin vorgestellt

06.06.2007

Pommernkaserne: Campus-Projekt in Berlin vorgestellt
ja Fürstenau.
Die Gerüchteküche in Fürstenau hat wieder einige Nebelschwaden erzeugt. Zwar war Stadtdirektor Peter Selter tatsächlich in Berlin, aber nicht, um sich dort bei seiner früheren Chefin – der Familienministerin Ursula von der Leyen – um eine Stelle zu bewerben. Es ging “nur” um den geplanten Pferdesport-Campus.

Wie Peter Selter gestern berichtete, hatte er sich in Berlin zunächst mit der Chefin des Leitungsstabes im Bundesfamilienministerum, Iris Bethge, getroffen. Ihr habe er das Campus-Projekt für die Pommernkaserne vorgestellt, die bekanntlich nächste Woche endgültig von den Soldaten verlassen wird. Speziell sei es dabei um die berufliche und gesellschaftliche Integration von jungen Menschen durch die Arbeit mit und für die Pferde gegangen. Sie soll – wie berichtet – eine von sieben Säulen in einem Gesamtkonzept sein. Anschließend habe er das Thema zusätzlich mit der Familienministerin erörtert, um auszuloten, welche Fördermöglichkeiten es gebe. “Wir haben mit unserem Campus-Projekt in Berlin Aufmerksamkeit geweckt”, betonte Peter Selter.

Heute nun werde ein Gespräch mit Ulrich Kasselmann, einem der Unterstützer des Vorhabens, folgen, um den aktuellen Stand der Dinge zu erörtern. Darüber hinaus sei in Kürze ein offizieller Termin wegen des Geldes von der N-Bank für die Überplanung der Kaserne vorgesehen. Dann könne auch der Startschuss für weitere Aktivitäten fallen, erklärte der Stadtdirektor.

Zu den Gerüchten um seine berufliche Zukunft erklärte Peter Selter, dass er “sehr amüsiert” gewesen sei, als er davon gehört habe. Er hege nicht die geringste Absicht, Fürstenau und der Samtgemeinde den Rücken zu kehren, um nach Berlin zu gehen. “Um gleich weiteren Gerüchten vorzubeugen: In zwei Wochen besuche ich mit einer Delegation unsere Partnerstadt Garwolin in Polen. Ich habe nicht vor, dort Bürgermeister zu werden. Ich habe für mich schon den schönsten Job gefunden.”