Pommern-Kaserne: Distanzreiter kommen

05.09.2006

Peter Selter im Gespräch mit Staatssekretär Gerd Hoofe

Kaserne: Distanzreiter kommen
ja Fürstenau.
Ein Anfang ist gemacht: Der deutsche Verein für Distanzreiter und -fahrer wird vom 8. bis 10. Juni 2007 ein internationales Turnier auf dem Gelände der Pommernkaserne ausrichten. Außerdem hat es bei der Reit-WM in Aachen erste Gespräche gegeben, um in Fürstenau ein nationales Zentrum für Distanzreiter einzurichten.

Wie berichtet, gibt es Ideen und erste Konzepte für ein Pferde-Sport-Campus in der Pommernkaserne. Das Projekt stellten Mitte August der Konversionsbeauftragte der Stadt, Peter Selter, Landrat Manfred Hugo sowie die Reitsportexperten Ulrich Kasselmann und August Gründker vor. Auf Initiative von Horst Müller, dem Vorsitzenden des Disziplinbeirats zum Distanzreiten derDeutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), und Peter Selter soll dem Projekt nun erstes erkennbares Leben eingehaucht werden. Die Resonanz auf das Konzept des Pferde-Sport-Campus sei nach wie vor überwältigend, freute sich gestern PeterSelter. Neben den Distanzreitern sei zudem ein erster Investor an ihn herangetreten. Auch viele Akteure aus der Pferdesportszene sowie Therapeuten und Fachleute für Haustierrassen hätten ihre Hilfe angeboten.

Einer, der sich in Fürstenau engagieren möchte, ist Horst Müller. Er hat nicht nur den Deutschen Verein für Distanzreiter in Hattingen als Veranstalter für das Turnier im nächsten Jahr gewonnen. Er kann sich auch vorstellen, dass in Fürstenau ein nationales Zentrum für Distanzreiten entsteht, wie derFachmann erklärte. Die ersten Gespräche dafür hat er am Rande der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen bereits geführt.

Käme es zu diesem Projekt, wäre dies ein erster Baustein, um den Reitsport-Campus zu verwirklichen. Die Distanzreiter benötigen für ihr Trainingauf jeden Fall ein Labor. Damit wäre zugleich auch der Grundstein für eine geplante Tierklinik gelegt. Einige Gebäude der Pommernkaserne böten sich dafürdurchaus an, erklärte Peter Selter.

Wie der Konversionsbeauftragte weiter berichtete, hat es auch Gespräche mit Therapie-Dienstleistern gegeben. Besonders gespannt sei er nun auf Mittwoch.Dann treffe sich Landrat Manfred Hugo mit dem niedersächsischenWirtschaftsminister, um über eine Landesförderung für eine umfassendeFachplanung zu sprechen.