Parken in Fürstenau: Wieder Kontrollen?

06.03.2007

Parken in Fürstenau: WiederKontrollen?
ja Fürstenau.
Wenn die mobile Gesellschaft eine Pause einlegt, wird esoft problematisch. Dann stehen Autos auf Gehwegen oder blockieren Ausfahrten.Auch das Wegschnappen von Kundenparkplätzen durch Mitarbeiter und Firmeninhaberist beliebt. Da macht Fürstenau keine Ausnahme. Deshalb gibt es Überlegungen,dass die Stadt vielleicht doch wieder in einem gewissen Umfang den”ruhenden Verkehr” kontrolliert.

Grundsätzlich:Einen Mangel an Parkplätzen gibt es in der Fürstenauer Innenstadt nicht, wohlaber die Versuchung, möglichst jeden Fußweg zu vermeiden, auch um den Preis,dass das Auto regelwidrig im öffentlichen Raum steht. Da es zurzeit keineÜberwachung des ruhenden Verkehrs durch die Kommune mit anschließendemKnöllchenverteilen gibt, steigert dieser Umstand offenbar noch einmal die Lust,es mit dem Parken nicht ganz so genau zu nehmen. Das sei bislang wederpolitisch noch wirtschaftlich gewollt, erklärt Franz Kormann vom Fachbereich fürBürgerservice und Ordnung. Eigentlich ein durchaus sympathischer Zug der Stadt,die so die Kunden nicht vergrault und sich serviceorientiert zeigt – wenn sichdenn alle freiwillig an die Regeln hielten.

Und hier liegt eben das Problem. Auch deshalb spricht sich Jens Ludlage vomVorstand der Werbegemeinschaft Fürstenau für eine Überwachung des ruhendenVerkehrs durch die Kommune zu bestimmten Zeiten aus – beispielsweise freitags,wenn Wochenmarkt ist. Autofahrer, die sich nicht an die Regeln hielten, solltenzumindest auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden, meint Jens Ludlage.Problematisch ist seiner Meinung nach auch die Tatsache, dass einigeMitarbeiter und Chefs von Firmen in der Innenstadt für längere ZeitKundenparkplätze blockierten. Dies könne nicht im Interesse des Einzelhandelssein.

Sollte es wieder zu einer angemessenen Kontrolle des ruhenden Verkehrskommen, würden sich auch einige Bewohner der Innenstadt freuen. Wie eineAnliegerin erzählt, parkten auf dem Gehweg vor ihrer Haustür die Autos teilweiseso, dass nicht einmal mehr ein Kinderwagen vorbeigeschoben werden könne. Auchihre Ausfahrt sei immer wieder blockiert.