Ohne Hilfe von Land und Bund geht es nicht

23.06.2005

Ohne Hilfe von Land und Bund geht es nicht
Fürstenau (cg)
Offiziell nimmt der “Runde Tisch Konversion” erst im September seine Arbeit auf. Allerdings wollen alle Beteiligten gut vorbereitet in diese Herkulesaufgabe einsteigen. Gestern Morgen hat sich die Spitze des Landkreises Osnabrück gemeinsam mit Vertretern der Samtgemeinde Fürstenau in der Pommernkaserne umgesehen.
Sinn und Zweck des “Runden Tisches” ist die Suche nach einer geeigneten Nachnutzung des Bundeswehrstandortes. Mit am Tisch sitzen ständig nicht nur Vertreter aus Rat und Verwaltung der Samtgemeinde, sondern auch des Landkreises Osnabrück.
Damit sich dessen Vertreter und Abteilungen bereits vorab einen ersten Überblick über die Bundeswehr-Liegenschaft an der Haselünner Straße machen können, hatte die Samtgemeinde eine Führung über das Gelände organisiert. “Damit jeder ein Gesamtbild von den vorhandenen Strukturen bekommt”, erklärte Bürgermeister Helmut Kamlage. Diesem Wunsch sei man gerne nachgekommen, ergänzte der Kommandeur des Sanitätsregimentes 12, Oberfeldarzt Hans-Ullrich Wanning, der die Führung übernahm. Ende 2007, so sehe es der Zeitplan vor, würden die Soldaten die Stadt verlassen.
“Fürstenau steht bei der anstehenden Aufgabe nicht alleine da”, sagte Erster Kreisrat Dr. Reinhold Kassing, der zusammen mit Dr. Winfried Wilkens, Dr. Dirk Heuwinkel und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land, Günther Dinkelmann, angereist war. Kassing sagte die notwendige Unterstützung zu, machte aber auch unmissverständlich deutlich, “dass wir dabei auch Hilfe von Land und Bund benötigen”.
Während des zweistündigen Besuches warfen die Gäste unter anderem einen Blick in die Unterkünfte, die Sportanlagen und die Werkstätten. Im Mittelpunkt bei der Suche nach einer Neunutzung steht bisher nur das 35 Hektar große Kasernengelände mit den Gebäuden.