Neue Wohnanlage am Hohen Tor geplant

17.04.2009
Stadtdirektor Selter mit den Planern

Stadtdirektor Selter mit den Planern

sk Fürstenau.
Noch herrscht nüchterne Parkplatzatmosphäre auf dem Grundstück zwischen dem Hohen Tor und den hübschen Fachwerkhäusern an den Schanzen in Fürstenau. Das könnte sich aber bald ändern. Hier sollen 15 attraktive Wohneinheiten entstehen.

Laut Bauskizze, die die Planer hier präsentieren, wird aus dem staubigen Parkplatz bald eine schicke Wohnanlage im Herzen der Stadt. Foto: Simone Knocke
Laut Bauskizze, die die Planer hier präsentieren, wird aus dem staubigen Parkplatz bald eine schicke Wohnanlage im Herzen der Stadt. Foto: Simone Knocke
Andree Karnbrock, Geschäftsführer von Kalobau, Immobilienmakler Hartmut Weusmann und Stadtdirektor Peter Selters sind sich einig: „Eine bessere Lage in Fürstenau gibt es nicht.“ Direkt in der Innenstadt könnten zukünftig Bürger, die eine kleine, aber feine Bleibe suchen, ein ansprechendes Zuhause finden. Geplant seien Wohnungen, die zwischen zwei und drei Zimmer aufweisen und barrierefrei gebaut seien. Damit seien sie insbesondere für Menschen mit einem Handicap oder für ältere Mitbürger attraktiv. Die Toplage biete nicht nur das Flair der Altstadt, sondern auch ideale Einkaufsmöglichkeiten, meinte das Trio. Cafés und Gaststätten seien in erreichbarer Nähe und alle Arten von Dienstleistungen ebenfalls. Außerdem wolle das DRK mithilfe eines sozialen Stützpunktes Zusatzleistungen wie einen Hausnotruf, das Angebot von Mahlzeiten oder die Reinigung der Wohnung gegen Aufpreis anbieten.

Wer möchte und noch kann, darf selbstverständlich völlig autark leben. Eine gewerbliche Nutzung des unteren Stockwerkes ist ebenso denkbar. Die Firma Kalobau übernimmt die Planung und die Umsetzung des Projektes. Hartmut Weusmann, der sich bereits durch den Verkauf der Pommernkaserne profiliert hat, kümmert sich um den Verkauf der Wohneinheiten.

Peter Selter war erfreut über die Schließung einer Baulücke. Ein Parkplatz sei gewiss sehr praktisch, so der Stadtdirektor, aber eben nicht schön. Die Stadt habe ein großes Interesse daran, dass sich das Stadtbild positiv entwickele, betonte Peter Selter. Für Investoren biete die Wohnanlage zudem eine interessante Anlagemöglichkeit. Der Baubeginn hänge von der Nachfrage ab. Andree Karnbrock (Telefon 05432/9411-0) und Hartmut Weusmann (Telefon 05924/990261) stehen für weitere Fragen zur Verfügung.