Nach der Bürgermeisterwahl Fürstenau: CDU-Vorstand spricht Spree Vertrauen aus

28.06.2014

Fürstenau. Wie wird sich die CDU in der Samtgemeinde Fürstenau nach der verlorenen Bürgermeisterwahl und dem damit verbundenen Verlust der Mehrheit im Samtgemeinderat positionieren? Antworten auf diese Frage gab der Fraktionssprecher und Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Friedhelm Spree.

Die CDU habe sich natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht, doch müsse es nun so respektiert werden, erklärte Friedhelm Spree. Insgesamt habe sich eigentlich nichts verändert. Es bestehe weiterhin eine Patt-Situation zwischen den Gruppen CDU/UWG sowie SPD/Grüne. Zwar werde nun die „Bürgermeistermehrheit wechseln“ (siehe Grafik), doch hätten CDU/UWG davon in der Vergangenheit nie Gebrauch gemacht. „Das wollten wir auch gar nicht“, betonte Friedhelm Spree. Es habe mit der Gruppe SPD/Grüne und dem Fraktionssprecher Benno Trütken immer eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gegeben. Er gehe davon aus, dass das künftig auch so bleibe, wenn Benno Trütken Bürgermeister sei. Angesichts der Themen wie der Ausweisung von Windparks und der Konsolidierung des Haushaltes sei eine gute Kooperation alternativlos. „Wir sind verpflichtet, vernünftig zusammenzuarbeiten“, so Friedhelm Spree. Nur so könnten die anstehenden Aufgaben bewältigt werden.

Auch der CDU-Gemeindeverband selbst hat sich mit der Bürgermeisterwahl beschäftigt und sie analysiert. Da es letztlich nur um 57 fehlende Stimmen gegangen sei, lasse sich nicht eindeutig benennen, woran es am Ende gefehlt habe. Beide Kandidaten hätten ähnliche Themen in den Vordergrund gestellt, beide Kandidaten hätten einen engagierten Wahlkampf geführt.

Da nun aber einmal die Wahl verloren gegangen sei, habe er bei der Vorstandsitzung des Gemeindeverbandes vergangene Woche natürlich auch angeboten, vom Vorsitz zurückzutreten. Der Vorstand habe ihm jedoch einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Somit werde er bis zur nächsten Kommunalwahl 2016 im Amt bleiben.